„Kevin Can Wait“-Star Erinn Hayes besucht bitterböse Satire „Kevin Can F**k Himself“

    Dramedy wird mit zweiter Staffel bei Prime Video beendet

    Vera Tidona – 18.05.2022, 17:15 Uhr

    Erinn Hayes in „Kevin Can Wait“ mit Kevin James – Bild: CBS
    Erinn Hayes in „Kevin Can Wait“ mit Kevin James

    Die Macher der bitterbösen Dramedy „Kevin Can F**k Himself“ überraschen die Fans mit einer ganz besonderen Besetzung: „Kevin Can Wait“-Star Erinn Hayes übernimmt in der zweiten und finalen Staffel eine Gastrolle in der AMC-Serie, die hierzulande beim Streamingdienst Amazon Prime Video gezeigt wird (fernsehserien.de berichtete).

    Die Besetzung ist deswegen einzigartig, liefert doch gerade das Schicksal der einst geschassten Hauptdarstellerin der Sitcom „Kevin Can Wait“ laut Serienmacherin Valerie Armstrong die Idee für die bitterböse Dramedy „Kevin Can F**k Himself“. Nach nur einer Staffel „Kevin Can Wait“ wurde die Filmpartnerin von Kevin James kurzerhand entlassen. Damals hieß es, dass im Setting mit Protagonist als Ehemann bald die Optionen für Episodenhandlungen auslaufen werden. Während der Umgang mit den Figuren der Sitcom-Gattin in der Regel recht lieblos war, wurde hier dann also auch mit der Darstellerin unfein umgegangen.

    Als neue Hauptdarstellerin kam damals James’ frühere „King of Queens“-Kollegin Leah Remini als Berufskollegin an Bord. Die Umbesetzung von Erinn Hayes (mit einem Serientod einhergehend) kam bei den Fans nicht besonders gut an und führte zum Eklat bis hin zum öffentlich ausgerufenen Boykott der Comedy. Die wurde schließlich mangels Zuschauerinteresse und schlechten Kritiken nach nur zwei Staffeln vom US-Sender CBS abgesetzt (fernsehserien.de berichtete).

    Welche Rolle nun Erinn Hayes in „Kevin Can F**k Himself“ erhält, wird noch nicht verraten. Im Mittelpunkt der Serie steht Allison McRoberts (Annie Murphy), eine prototypische Sitcom-Ehefrau. Sie ist attraktiv, hat Humor (obwohl sie üblicherweise die Zielscheibe der Pointen ist) und ist mit einem Typen verheiratet, der aus einer typischen Sitcom entspringen könnte: Kevin (Eric Petersen), dessen übliche Späße Allisons deprimierendem, wahren Leben gegenübergestellt werden.

    Markant: Von der Presse auf die Verbindung der Geschehnisse im Umfeld von „Kevin Can Wait“ zur Serie „Kevin Can F**k Himself“ angesprochen, gab James an, er wäre auch bereit, bei der Serie als Gast aufzutreten, er nehme das nicht übel…

    Hinter „Kevin Can F**k Himself“ stehen als Executive Producer Rashida Jones und Will McCormack mit ihrem Studio Le Train Train. Entwickelt wurde das Format von Valerie Armstrong, als Showrunner fungiert Craig DiGregorio („Shrill“).

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