„Inside“: Stefan Gödde reist ein Jahr nach Trumps Wahlsieg durch die USA

    ProSieben-Reportagereihe kehrt auf neuem Sendeplatz zurück

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 08.12.2017, 11:33 Uhr

    „Inside mit Stefan Gödde“ in den USA – Bild: ProSieben/Susanne Karl
    „Inside mit Stefan Gödde“ in den USA

    Im Sommer 2016 hat ProSieben eine „Wissens-Offensive“ gestartet und mehrere Reportage- und Dokuformate auf Sendung geschickt. Eines davon war „Inside mit Stefan Gödde“. Der „Galileo“-Moderator begab sich auf Reisen nach China, Russland und Fukushima, um den Zuschauern die kulturellen und gesellschaftlichen Eigenheiten des jeweiligen Landes näherzubringen. Im Januar 2018 kehrt das Format zurück – allerdings auf einem neuen Sendeplatz. Lief die erste Staffel noch am späten Montagabend, wechselt die Sendung nun auf den Sonntagvorabend.

    Am 14. Januar 2018 ist um 19.05 Uhr zunächst einmalig die neue Folge „Inside: So tickt Amerika – 1 Jahr Präsident Donald Trump“ zu sehen. Stefan Gödde begibt sich auf einen Trip quer durch die USA. Vor Ort sucht er das Gespräch mit Trump-Gegnern, aber auch mit Befürwortern. Im ländlichen Pennsylvania spricht er mit dem ehemaligen Soldaten Ben Hornberger, der eigentlich überzeugter Demokrat ist, jedoch den Republikaner Donald Trump unterstützt. Während einer Pressekonferenz im Weißen Haus verschafft sich Gödde selbst einen Eindruck von der Live-Wirkung des ehemaligen Immobilien-Tycoons. An der Grenze zu Mexiko macht er sich ein Bild von insgesamt acht Prototypen der Mauer, die illegale Einwanderer aussperren soll.

    „Viele Menschen haben uns erzählt, dass es immer schon unterschwelligen Rassismus in Amerika gab, sich seit Trump die Rassisten aber vermehrt aus der Deckung wagen. Eine junge Mexikanerin berichtete mir z.B. davon, dass ihr im Supermarkt der Hitlergruß gezeigt worden sei und Fremdenfeindlichkeit im Alltag zugenommen habe. Eine sehr ungute Entwicklung, die mich in dieser Deutlichkeit überrascht hat“, schildert Stefan Gödde seine Erfahrung.

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