Harald Schmidt erteilt Schwarzwald-“Tatort“ Absage

    Late-Night-Talker sagt aus „persönlichen Gründen“ kurzfristig ab

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 20.02.2017, 12:30 Uhr

    Harald Schmidt – Bild: SWR/bonito tv
    Harald Schmidt

    Ende 2015 war es eine kleine Sensation, als der ehemalige Late-Night-Talker Harald Schmidt ankündigte, in einem neuen „Tatort“-Ableger aus dem Schwarzwald mitzuwirken. Er sollte den Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer verkörpern. Nun erfolgt jedoch eine genauso überraschende Kehrtwende: Harald Schmidt hat dem verantwortlichen SWR mitgeteilt, dass er für die anstehenden Dreharbeiten des Schwarzwald-“Tatort“ nun doch nicht zur Verfügung stehen könne. Er nannte persönliche Gründe für seine Absage, weitere Details sind nicht bekannt.

    „Wir sind äußerst betroffen und bedauern das sehr, respektieren aber Harald Schmidts Entscheidung“, so SWR-Filmchefin Martina Zöllner. „Die Dreharbeiten werden wie geplant stattfinden, dann ohne die Figur Gernot Schöllhammer.“

    „Drehort geht vor Inhalt“, scherzte Harald Schmidt Ende 2015 noch. „Ich habe sofort zugesagt, weil mich das ‚Tatort‘-Konzept Schwarzwald überzeugt hat. Mein Rollenvorbild? Thomas de Maizière.“

    Eva Löbau wird in dem neuen „Tatort“ Hauptkommissarin Franziska Tobler spielen, Hans-Jochen Wagner Hauptkommissar Friedemann Berg. Die Dreharbeiten beginnen am 7. März. Robert Thalheim wird die erste Episode inszenieren, das Drehbuch dazu stammt von Bernd Lange. Der erste Fall führt das Duo in eine idyllische Schwarzwaldgemeinde, ein beliebter Wohnort junger Familien, deren Kinder dort in einem friedlichen sozialen Umfeld aufwachsen sollen. Doch ein Mord an einer Elfjährigen zerstört die scheinbare Idylle. Während der Ermittlungen werden Tobler und Berg damit konfrontiert, dass nicht nur erstaunlich viele Handfeuerwaffen in Gebrauch sind, sondern im Wald auch ein Waffendepot gefunden wird.

    Der neue Schwarzwald-“Tatort“ wird den Bodensee-“Tatort“ mit Eva Mattes ersetzen, von dem sich der SWR nach 14 Jahren getrennt hat. Pro Jahr sind zwei Folgen geplant. Ermittelt wird an unterschiedlichen Orten im Schwarzwald, während die Kripo-Direktion ihren Sitz in Freiburg hat. Der Schwarzwald-“Tatort“ soll einen Kontrast zu den beiden Teams aus Stuttgart und Ludwigshafen darstellen, die vor allem im städtischen Raum ermitteln.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      War das nun gestern eine Fake-News bei Böhmermann? Der erzählte das Harald Schmidt 50.000 € für 5-7 Tatort-Drehtage haben wollte was er aber nicht bekam und deshalb nicht mehr mitspielen wollte.
      Der Fokus-online bringt es als Vermutung mit Fragezeichen... die andere Zeitung die wo es zuerst gebracht hat zählt nicht.
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        Für einen so prominenten Künstler wäre das keine ungewöhnliche Gage . Mario Adorf und Götz George hatten / haben auch schon lange 10 000 Tagesgage .

        Und jetzt bitte keine subjektive Diskussion das Adorf der weit größere Schauspieler ist , bei Gagen geht es nun mal auch um Marktwert .....
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        Sveta schrieb:
        > die andere Zeitung die wo es
        > zuerst gebracht hat zählt nicht.

        Die Zeitung, die wo lügen tut?
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      Dann hätte man auch Klara Blum behalten können... Leider schon zu spät :(
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        vielleicht ist er doch kein Hypochonder ;-(

        (als den er sich selbst immer bezeichnet(e))
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          Wer beim "Traumschiff" auftreten kann, sollte den Tatort nicht ablehnen.. :D
          Quatsch bei Seite...hoffentlich keine Krankheit, oder so.
          • am via tvforen.demelden

            "Persönliche Gründe..."
            Ich hoffe keine gesundheitlichen....
            • am via tvforen.demelden

              linkin_park schrieb:
              -------------------------------------------------------
              > "Persönliche Gründe..."
              > Ich hoffe keine gesundheitlichen....


              Das hoffe ich auch!
          • am via tvforen.demelden

            Das ist ja wohl überhaupt kein Verlust!!!

            Gruß Waders
            • am via tvforen.demelden

              Sehr schade, ich hatte mich darauf gefreut .....

              Gruß Sir Hilary
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                Schade... hätte den Schmidt gern einmal in einer ernsten Rolle gesehen. Bleibt zu hoffen das der neue Tatort nicht die üblichen Sozial-Neurosen und psychischen Defizite der Ermittler aufarbeitet sondern ein "Krimi" wird!

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