„Girls on the Bus“: Hauptcast von Melissa-Benoist-Serie durch Carla Gugino komplettiert

    Leben und Freundschaft im Schatten eines Präsidentschaftswahlkampfes

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 02.09.2022, 16:52 Uhr

    Carla Gugino in der Cinemax-Serie „Jett“ – Bild: Cinemax
    Carla Gugino in der Cinemax-Serie „Jett“

    Der Cast der neuen Dramedy „The Girls on the Bus“ nimmt weiter Gestalt an. An der Seite von Melissa Benoist stehen nun auch Carla Gugino, Natasha Behnam und Christina Elmore sowie Brandon Scott (als fünfter Hauptdarsteller) und die Nebendarsteller Scott Foley, Griffin Dunne, Leslie Fray, P.J. Sosko , Becky Ann Baker, Kyle Vincent Terry, Tala Ashe und Richard Bekins. Im Zentrum der HBO-Max-Serie steht eine Gruppe von vier Journalistinnen, die bei der Berichterstattung über den von Bundesstaat zu Bundesstaat ziehenden Wahlkampfzirkus Freundschaft schließen.

    In den USA ist es bei den Präsidentschaftswahlen üblich, dass die Kandidaten der Parteien zunächst durch die ländlichen Bundesstaaten an der Ostküste touren, wo sich in den Vorwahlen (Primaries) der Parteien die Spitzenkandidaten herauskristallisieren, wobei die aussichtslosen Kandidaten nach und nach aussteigen. Die Journalisten, die dem Wahlkampftrek folgen, bauen dabei in der Regel Connections zu den jeweiligen Politiker-Camps auf – häufig landen sie dann später auch zur Berichterstattung über die Arbeit des neuen Präsidenten im Weißen Haus.

    Die „Girls“

    Hauptfigur der Serie ist die von Benoist („Supergirl“) gespielte Sadie McCarthy. Die recht junge Journalistin hat durch eine Autobiografie sehr romantische Vorstellungen über das Leben im Gefolge des Wahlkampfs. Carla Gugino porträtiert die erfahrene Reporterin Grace Gordon Greene, die Queen of the Scoop, die hier zu Sadies Mentorin wird.

    Christina Elmore spielt als Kimberlyn Kendrick ein weiteres Mitglied des Quartetts, das sich allen Widerständen zum Trotz anfreundet: Sie ist eine an einer Ivy League-Uni ausgebildete Journalistin, die starke politische Überzeugungen hat („Reagan Republican“) und die für eine konservative Zeitung berichten soll. Natasha Behnam schließlich porträtiert Lola Gabriel, eine scharfzüngige Influencerin, die eigenverantwortlich auf ihrem TikTok-Kanal berichtet.

    Die Kandidaten

    Tala Ashe porträtiert eine progressive Kandidatin, die die Favoritin von Lola wird. Scott Foley übernimmt eine Rolle als Bürgermeister einer kleinen Stadt in Kansas: eine unbekannte Größe, der eher als Außenseiter im Rennen ist. Richard Bekins ist als gealterter Politiker dabei, der schon seit Sadies Kindertragen immer wieder erfolglos kandidiert hat, die Situation und den Wahlkampf aber stets mit Würde nimmt.

    Die weiteren Figuren

    Brandon Scott spielt als einer der Hauptdarsteller den größten Gegenspieler des Quartetts: Sein Charakter wurde gerade vom Frontrunner als neuer Pressesprecher engagiert und will vermeiden, dass irgendjemand dahergelaufenes „seinem“ Kandidaten schlechte Presse macht.

    Kevin Dunne ist Sadies Boss Bruce Turner, ein Mann, der im Job alles erreicht hat und in der Redaktion Sadies Ziehvater ist. Becky Ann Baker spielt Sadies fürsorgliche Mutter Norah, die besorgt ist, dass sich die Tochter in einen politischen Brennpunkt begibt.

    Kyle Vincent Terry hat den Part als Eric Jordan erhalten, Kimberlyns Lebensgefährte, der sie vergöttert und unterstützt. Leslie Fray wurde von derselben Zeitung entsandt wie Kimberlyn und ist der untergeordnet.

    P.J. Sosko schließlich porträtiert eine Figur, über die bisher nur der Charaktername Thompson bekannt wurde.

    Zur Serie „The Girls on the Bus“

    „The Girls on the Bus“ wurde von Julie Plec und Amy Chozick entwickelt – Chozick inspirierte die Serie durch ihre eigene Lebenserfahrung, als sie den Wahlkampf von Hillary Clinton begleitete. Eine weitere Inspiration ist das Buch „The Boys on the Bus“ von Timothy „Tim“ Crouse: Der wollte als junger Reporter des Rolling Stone 1972 in den Polit-Journalismus einsteigen und begleitete daher damals die Wahlkampagnen-Tour, schrieb dann aber eben ein Sachbuch über die anderen Journalisten, ihre Arbeit und die zwischenmenschlichen Dynamiken.

    Rina Mimoun („Superman & Lois“) fungiert als Showrunnerin. Weitere Produzent:innen sind Greg Berlanti, Sarah Schechter und David Madden von Warner Bros. Television.

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