„Freaks“: Ko-Produktion Netflix und ZDF startet im September

    „Erster deutscher Indie SciFi-Film“ mit Wotan Wilke Möhring

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 12.08.2020, 12:27 Uhr

    „Freaks“ startet bei Netflix am 2. September – Bild: Netflix
    „Freaks“ startet bei Netflix am 2. September

    Die „Freaks“ von Netflix und ZDF werden im kommenden Monat ihre Bildschirmpremiere feiern. Die Ko-Produktion des Streaming-Dienstes mit „Das kleine Fernsehspiel“ wird als erster deutscher Indie SciFi-Film beschrieben und geht am 2. September online. Die Hauptrollen haben unter anderem Cornelia Gröschel, Tim Oliver Schultz, Nina Kunzendorf und Wotan Wilke Möhring.

    „Freaks“ zeichnet das unheilschwangere Bild einer Zukunft, in welcher der Einsatz von Psychopharmaka dramatisch zugenommen hat. Aggressionen, Ängste, Leistungsschwankungen, für alles gibt es inzwischen die richtige Pille. Die Vorstadt-Mutter Wendy (Gröschel) wagt es heimlich, die von Dr. Stern (Kunzendorf) verschriebenen Medikamente abzusetzen und erkennt, dass in ihr merkwürdige, übernatürliche Kräfte schlummern.

    Wendy stellt sich gemeinsam mit Elmar (Schultz) und Marek (Möhring) den Kräften und der damit verbundenen Verantwortung. Allerdings ist es gar nicht so leicht, sich als Superheldin zu bewähren, wenn man sich nebenbei noch um die Familie mit Ehemann Lars (Frederic Linkemann) kümmern muss. Als dann bei einer ihrer Heldentaten auch noch Unschuldige verletzt werden, glaubt Wendy, dass die größte Gefahr vielleicht von ihr selbst ausgeht. Ist sie überhaupt zur Superheldin geschaffen?

    Wir glauben, dass Wendys Geschichte Zuschauer aus der ganzen Welt ansprechen wird. Denn jeder hat doch schon einmal darüber nachgedacht, wie es wäre, Superkräfte zu entwickeln, so Regisseur Felix Binder über „Freaks“. Mit Netflix haben wir zum einen die Möglichkeit, unseren Film mit einem Schlag in 190 Ländern zeigen zu können und außerdem die kreative Freiheit ein solches Projekt umzusetzen.

    Hinter „Freaks“ steht mit Regisseur Binder und Autor Marc O. Seng das gleiche Team, das im Zweiten bereits die Satire „Lerchenberg“ umgesetzt hat. Der Film ist eine Produktion der PSSST! Film GmbH in Koproduktion mit Netflix und ZDF/​Das kleine Fernsehspiel.

    Netflix

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