Dschungelcamp: Schottland statt Australien?

    Corona-Pandemie gefährdet Produktion

    Glenn Riedmeier – 29.07.2020, 14:39 Uhr

    Sonja Zietlow und Daniel Hartwich führen durch „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

    Je länger die Corona-Pandemie anhält, umso unwahrscheinlicher ist es, dass das Dschungelcamp wie gewohnt in Australien produziert werden kann. Dies gilt sowohl für die britische Originalsendung „I’m A Celebrity … Get Me Out Of Here!“ als auch die deutsche Adaption „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Verzichten wollen die TV-Sender auf den Quotengaranten aber verständlicherweise nicht, weshalb inzwischen nach einem alternativen Austragungsort gesucht wird.

    Ein Insider teilte gegenüber der britischen Zeitung Mirror mit: Alle hoffen, wieder zurück nach Australien gehen zu können, aber dort wird mit erneuten Ausbrüchen gekämpft, die zu erneuten Lockdowns führten. Allein aus Sicherheitsgründen erscheint es angesichts der steigenden Fallzahlen immer unwahrscheinlicher, dass die Sendung dort produziert werden kann – zumal allzu viel Zeit nicht mehr bleibt. Eine Entscheidung müsse im August getroffen werden, da das britische Dschungelcamp üblicherweise im November stattfindet. Nach dieser Entscheidung muss sich dann auch RTL richten.

    Als alternativer Standort werden nun die schottischen Highlands in Betracht gezogen. Laut Mirror-Informationen suche man dort bereits nach einem Schauplatz und Unterkunftsmöglichkeiten. Herrenhäuser und ähnliche Bauten könnten dafür in Frage kommen. Aus dem Dschungelcamp könnten also Highland-Games werden – sofern sich der britische Sender ITV dafür entscheidet. Eine dunkle, kalte und gruselige Version der Show wäre ein großer Spaß – es wäre auf jeden Fall anders als sonst, so der Insider gegenüber Mirror.

    Wie RTL in einem solchen Fall verfährt, bleibt abzuwarten. Seit jeher teilen sich der Kölner Sender und ITV das Set, um Produktionskosten zu sparen. Eine deutsche Produktion ohne Synergie mit dem britischen Partner wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll.

    Die Corona-Krise stellt auch Macher von anderen Realityshows vor Herausforderungen, da Produktionen in fernen Ländern kaum umsetzbar sind. Während etwa in Deutschland „Das Sommerhaus der Stars“ diesmal nicht in Portugal, sondern im nordrhein-westfälischen Bocholt produziert wird, zieht das amerikanische „Love Island“ nach Las Vegas um (fernsehserien.de berichtete).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Schottland ist ne Megaidee! Ich hör die Bratzen jetzt schon rumjammern von wegen arschkalt und Dauerregen. Fließend Wasser von den Wänden der feuchten Schlossruine wäre mal ne nette Abwechslung zum Dschungelteich. Mir würden zwar die Schlangen und Spinnen fehlen, aber man kann nicht alles haben...seufz ;o)
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        Setzt diesen Mist doch komplett ab. Wenn es wenigstens Stars und nicht normalos mit kurzauftritten wären. Der Trash Dreck zeigt mir wieder einmal mehr, RTL ohne Mich
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        • (geb. 1967) am melden

          Mein Gott, haben die Sorgen.... Warum nicht gleich Malle ? Da stünden die Opfer schon fest :-) Und was wird aus Dr. Bob ? Oder besser... wer wird Dr. Bob ? Vielleicht eine Frau diesmal ? *lol*
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          • (geb. 1984) am melden

            Gut Südafrika wo der andere Dschungel Standort ist wäre jetzt auch nicht besonders optimal. Gabs nicht auch mal Portugal und Argentinen?
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