Die „Queen of the South“ regiert für weitere Staffel, „American Princess“ abgesetzt

    Fünfte Staffel für Teresa Mendoza

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 30.08.2019, 15:30 Uhr

    Alice Braga als Teresa Mendoza in „Queen of the South“ – Bild: DMAX/Fox 21 Television Studios/Universal Cable Productions
    Alice Braga als Teresa Mendoza in „Queen of the South“

    Zweigeteilte Neuigkeit für selbsternannte amerikanische Fernsehmonarchinnen: USA Network hat seine Erfolgsserie „Queen of the South“ um die von Alice Braga gespielte „Drogenkönigin“ Teresa Mendoza um eine fünfte Staffel verlängert. Die Rolle von Georgia Flood als „American Princess“ Amanda Klein kommt beim Sender Lifetime hingegen bereits nach einer Staffel zum Ende.

    Queen of the South

    USA Network hat das Finale der vierten Staffel von „Queen of the South“ genutzt, um die Verlängerung seines Drogen-Dramas für eine fünfte Staffel gleich mit einem Teaser zu verkünden.

    Die Serie handelt von Teresa Mendoza, die durch ihren Freund in die Drogenwelt gezogen wurde. Als ihr Freund ermordet wurde, musste sie die Flucht nach vorne antreten und sich selbst in der Drogenbranche zum Schwergewicht machen, um jenen Paroli bieten zu können, die ihr nach dem Leben trachten.

    „Queen of the South“ konnte mit seiner Antiheldin für USA Network zwar noch keine Preise einheimsen, ist für den Sender aber ein stabiler Quotenbringer am für Werbebuchungen wichtigen Donnerstagabend – vor allem in Angesicht des Endes von „Suits“ ein nicht zu unterschätzender Faktor. In den USA sitzen in der Regel am Donnerstag mehr Zuschauer vor dem Fernseher als sonst, zudem versucht die Werbebranche mit Werbung dort das Verhalten der Konsumenten am Wochenende zu beeinflussen. Das gilt insbesondere für Kinobesuche: In den USA starten neue Filme immer freitags.

    Hierzulande hatte DMAX die ersten beiden Staffeln als Deutschlandpremieren präsentiert, Staffel drei kam durch Netflix erstmalig in den deutschsprachigen Raum.

    Teaser-Trailer zur fünften Staffel von „Queen of the South“

    American Princess

    Keine Fortsetzung gibt es für „American Princess“, die aktuell die einzige fiktionale Serie im Programm des selbsternannten Frauensenders Lifetime gewesen ist.

    Die Serie handelt von der jungen New Yorkerin Amanda (Georgia Flood), die dabei ist, durch eine reiche Heirat in der höheren Gesellschaft zu verbleiben. Doch als sie – schon am malerischen Ort der Hochzeit angekommen – über die Untreue ihres Ehemanns in spé stolpert und von ihrer Mutter den Rat bekommt, das nicht zu ernst zu nehmen, ändert sie ihr Leben.

    Katalytisch dabei ist, dass sie auf ihrer „Flucht“ vor der eigenen Hochzeit auf einen permanenten Mittelaltermarkt stolpert und dort dank Literaturstudium und Abschlussarbeit über Shakespeare nach einem holprigen Anfang schließlich Anschluss bei den Schaustellern findet, deren Leben so gar nicht dem ihren entspricht. Zudem schadet der Einfluss des selbstbewussten Schaustellers David (Lucas Neff; „Raising Hope“) nicht, der keine Scheu hat, sich zur Unterhaltung seines Publikums in den Dreck zu werfen.

    Weitere Hauptrollen in „American Princess“ haben Seana Kofoed, Rory O’Malley und Mary Hollis Inboden.

    Die Serie wurde von Jamie Denbo entwickelt und von ihr zusammen mit Jenji Kohan („Orange is the New Black“) und Tara Herrmann produziert.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen