„Der Herr der Ringe“-Serie: Ema Horvath für weitere Hauptrolle verpflichtet

    Weiter große Geheimhaltung um Prestige-Produktion

    Bernd Krannich – 11.12.2019, 09:57 Uhr

    Schauspielerin Ema Horvath

    Für die anstehende „Der Herr der Ringe“-Serie von Amazon ist eine neue Darstellerin bekannt geworden. Wie Deadline berichtet, hat sich Ema Horvath in einer Hauptrolle der Produktion angeschlossen.

    Da weder Amazon noch die Produktion zu der Meldung einen Kommentar abgeben wollten, ist unbekannt, welche Rolle die recht neue Darstellerin übernehmen wird – wie nahezu alles bezüglich der Serie von Geldgeber Amazon vertraulich behandelt wird. Bisher sind als Hauptdarsteller Will Poulter, Markella Kavenagh und Joseph Mawle bekannt geworden, über deren Figuren auch allenfalls die nichtssagenden Charakternamen verkündet wurden.

    Die 1994 in den Vereinigten Staaten geborene Horvath war bisher vor der Kamera vor allem in drei Horrorfilmen zu sehen: „Like. Share. Follow.“ (2017), „The Gallows Act II“ (2019) und „The Mortuary Collection“ (2019). Nach eigenen Angaben interessierte sich Horvath schon früh für das Schauspiel – nach einer kleinen Rolle als Tulpe in einer frühen Schulaufführung folgten zwölf Jahre Schulausbildung mit bewusster Ausrichtung auf die darstellenden Künste und schließlich der Besuch von Harvard.

    Amazon hat für den Erwerb der Rechte an einer „Serie in unerforschten Teilen des von J.R.R. Tolkien geschaffenen phantastischen Settings von Mittelerde“ tief in die Tasche gegriffen – nach früheren Berichten flossen alleine 250 Millionen US-Dollar für die Rechte, wobei mehrere potentielle Staffeln und auch Spin-Offs mit enthalten sein sollen.

    Doch jede Reise fängt mit den ersten Schritten an: Amazon kam mit der neuseeländischen Regierung über die Produktion der Serie auf der malerischen Inselnation überein (fernsehserien.de berichtete). Für den Cast wurden eher unbekannte Darsteller engagiert. Da die Produktion der Serie sich eher langwierig gestaltete, wurde frühzeitig auch eine zweite Staffel bestellt, um Leerläufe im Produktionsprozess vermeiden zu können (fernsehserien.de berichtete).

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