„CSI“-Revival: Produktionsstart mit William Petersen und Jorja Fox im Herbst anvisiert

    Miniserie als Sequel mit alten Protagonisten und neuem Team

    Bernd Krannich – 11.08.2020, 11:47 Uhr

    Grissom (William Petersen) und Sara Sidle (Jorja Fox) in „CSI“.

    Ein geplantes Revival von „CSI“ in Form einer Miniserie nimmt langsam Gestalt an. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Demnach gibt es zwar weiterhin keine offizielle Bestellung, aber die Vertragsverhandlungen mit den potentiellen Hauptdarstellern William Petersen und Jorja Fox laufen. Zudem wird bereits nach der Besetzung für vier neue Figuren gesucht: Die neue Minisierie „CSI: Vegas“ soll ein Sequel zu „CSI: Crime Scene Investigation“ (das in Deutschland teilweise zur Unterscheidung von seinen Spin-Offs als „CSI: Las Vegas“ lief) werden.

    Im amerikanischen Seriengeschäft ist es nicht unüblich, dass eine angedachte Serienbestellung letztendlich davon abhängt, dass man für die wichtigsten Rollen den passenden Cast findet („cast-contingent“). Für ein „CSI“-Spin-Off sollte man natürlich auch ein paar Altstars mit an Bord haben. Das Paar aus Gil Grissom (Petersen) und Sara Sidle (Fox) war auch trotz des zeitweiligen Ausstiegs beider Darsteller in der Serie zentral, das Serienfinale gewährte beiden eigentlich ein Happy End.

    Laut Deadline laufen aktuelle Planungen auf einen Drehbeginn „im Herbst“ hinaus, in Erwartung, dass dann die nordamerikanische TV-Industrie sich mit den Corona-Bedingungen arrangiert hat und auch in den USA allgemeingültige Produktionsregeln vereinbart wurden. Eigentlich war die Minisierie „CSI: Vegas“ als Würdigung für den 20. Geburtstag des Serienstarts von „CSI“ gedacht, der diesen Herbst ansteht. Aufgrund der Corona-Krise war das aber nicht umsetzbar.

    Diese fünf neuen Rollen sollen für die Serie besetzt werden:

    • Maxine ist die neue Chefin im Vegas Crime Lab. Sie hat früher als Basketball-Coach gearbeitet, ihre wissenschaftliche Spezialität ist Genetik und sie ist in diesem Feld eine anerkannte und exzellente Wissenschaftlerin. Mxine ist recht frisch geschieden, ihr Sohn kämpft mit einer Abhängigkeit von Schmerzmitteln.
    • Josh ist ein Level III CSI (also der Dienstgrad, der ihn zum Chef eines kleinen Feldteams macht). Er kommt aus Las Vegas, wo seine Familie Kleinkriminelle (hauptsächlich kleinere Betrügereien) sind. Seine Spezialität ist die Rekonstruktion, wie die Vorgänge an einem Tatort abgelaufen sind.
    • Allie ist eine Migrantin, die durch gleich zwei Abschlüsse in Harvard (Forensik und Archäologie) nachgewiesen hat, dass sie ein ziemliches Genie ist. Allie ist ein Level II CSI und hat eine positive Grundeinstellung. Auch ihr Umzug nach Las Vegas erfolgte eher aus optimistischen Träumereien, denn einem festen Masterplan.
    • Chris konnte dank wohlhabender Eltern eine renommierte Schule besuchen. Im Vegas Crime Lab hatte er als Laborant angefangen und sich dann zum Level II CSI qualifiziert – und damit zur „Feldarbeit“. Hier blüht er auf, wie eine Laborratte, die ihrem Käfig entkommen ist.
    • Hugo hat drei Jahre vor Handlungsbeginn die Funktion des leitenden Gerichtsmediziners übernommen. Er ist gleichsam fasziniert wie auch begeistert von den Dingen, die er über die Körper und die Menschen erfährt, die er obduziert. Für ihn ist die Leichenhalle ein Ort der Lebensfreude.

    US-Sender CBS, der in der Vergangenheit beständig für einen Mangel an Diversität gescholten wurde, will mindestens drei der neuen Figuren mit People of Color besetzen.

    „CSI“ läutete nach der Jahrtausendwende eine Renaissance der Crime-Serien ein und wurde zu einer regelrechten Cash-Cow. Mithilfe modernster Technik rückte das Team den Tätern zu Leibe, die auch den Zuschauern nach dem „Whodunit“-Prinzip erst am Ende verraten wurden. Zwischen 2000 und 2015 wurden insgesamt 335 Folgen in 15 Staffeln produziert, bevor sich die Serie im Herbst 2015 mit einem zweiteiligen Fernsehfilm verabschiedete.

    Aufgrund des großen Erfolgs wurden mit „CSI: Miami“ und „CSI: New York“ zwei Ableger gestartet, die von den Zuschauern ebenfalls gut angenommen wurden und viele Jahre liefen. Als letztes Spin-Off folgte 2015 „CSI: Cyber“, das jedoch nach zwei Staffeln wieder eingestellt wurde. Das vier Serien umfassende „CSI“-Franchise brachte es insgesamt auf beeindruckende 36 Staffeln.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Freue mich darauf, die beste CSI-Serie überhaupt
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        Da bin ich doch gespannt und freue mich.
        Wenigstens ein Paarbekannte Gesichter die zur Stammbesetzunge gehörten:)
        Vielleicht folgen noch weitere
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          Das sind doch mal tolle Nachrichten.
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          • (geb. 1967) am melden

            schade, dass der alte cast nicht dabei sein darf....ich hätte auch sehr gerne beispielsweise elisabath harnois wieder gesehen , verstehe ich nicht....ich meine, dass goerge eads dazu bestimmt keinen bock hat, ist mir klar, da er ja kurz vor schluß auch ausgestiegen ist, aber, die anderen übrig gebliebenen wenigstens....
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