„Celebrity Big Brother US“ mit „Cosby Show“-Star und Donald Trumps Ex-Kommunikationsdirektorin

    Stars aus „Big Time Rush“ und „American Pie“ dabei

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 29.01.2018, 16:29 Uhr

    Julie Chen präsentiert „Celebrity Big Brother“ in den USA – Bild: CBS
    Julie Chen präsentiert „Celebrity Big Brother“ in den USA

    In Deutschland waren bislang fünf Staffeln von „Promi Big Brother“ zu sehen, in Großbritannien läuft aktuell gar die 21. Staffel von „Celebrity Big Brother“. Mit deutlicher Verspätung geht die Promi-Variante von „Big Brother“ nun auch in den Vereinigten Staaten an den Start: Am 7. Februar ziehen insgesamt elf Bewohner zweieinhalb Wochen lang in die TV-WG – CBS bietet damit ein Alternativprogramm zu den Olympischen Winterspielen. Das US-Network zeigt vier Ausgaben pro Woche, zudem gibt es beim Streamingdienst CBS All Access einen 24-Stunden-Livestream. Julie Chen, die seit Beginn der Realityshow im Jahr 2000 die Sendung präsentiert, wird auch durch „Celebrity Big Brother“ führen. Inzwischen stehen die Kandidaten fest.

    Für Kontroversen sorgt im Vorfeld bereits die Verpflichtung von Omarosa Manigault – die Geschäftsfrau wurde durch die Realityshow „The Apprentice“ von Donald Trump bekannt und war bis zum 20. Januar 2018 noch im Weißen Haus Kommunikationsdirektorin für öffentliche Beteiligung und zwischenstaatliche Angelegenheiten, bevor sie unter fragwürdigen Umständen von Stabschef John F. Kelly entlassen wurde. Darüber hinaus fiel sie bereits mehrfach durch ihr polarisierendes Auftreten in diversen TV-Formaten auf. Die weiteren Bewohner sind: Schauspielerin Keshia Knight Pulliam (bekannt als Rudy Huxtable in der „Bill Cosby-Show“), „American Pie“-Star Shannon Elizabeth, Musical-Darstellerin Marissa Jaret Winokur, Moderator Ross Mathews, Sänger und Schauspieler James Maslow (aus Nickelodeons „Big Time Rush“), der ehemalige NBA-Spieler Metta World Peace, Moderator und Sänger Mark McGrath (Leadsanger der Band Sugar Ray), Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Chuck Liddell, Miss Kolumbien 2014 Ariadna Gutiérrez (die damalige Zweitplatzierte, die seinerzeit von Moderator Steve Harvey versehentlich zunächst als Siegerin proklamiert worden war) sowie Reality-Star Brandi Glanville (aus „The Real Housewives of Beverly Hills“), die erst im Sommer 2017 beim britischen „Celebrity Big Brother“ mitgewirkt hat

    Zum Konzept liegen noch keine Details vor, allerdings ist davon auszugehen, dass es sich an der US-Version von „Big Brother“ orientieren wird, die sich deutlich von der deutschen und britischen Variante unterscheidet. So haben die Zuschauer dort keinen Einfluss auf den Verbleib der Kandidaten können nicht nicht per Telefonvoting für ihre Lieblingsbewohner stimmen. Stattdessen gibt es Wettbewerbe, in denen jeweils ein Bewohner zum „Head of Household (HoH)“ wird oder die „Power of Veto (PoV)“ erhält. Der HoH bestimmt allein zwei Kandidaten, die fortan um ihren Verbleib im Haus bangen müssen. Der Gewinner des PoV-Wettkampfs hat die Möglichkeit, einen der beiden Nominierten zu schützen; stattdessen wird dann ein anderer Bewohner vom HoH auf die Abschussliste gesetzt. Die Entscheidung, welcher der Nominierten das Haus verlassen muss, treffen allein die restlichen Bewohner, die einzeln im Sprechzimmer ihre Stimme abgeben. Auch der Gewinner wird beim US-“Big Brother“ nicht von den Zuschauern gewählt, sondern von den zuvor ausgeschiedenen Kandidaten.

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