„Bridgerton“: Drehstart, inhaltliche Details und drei Neuzugänge für dritte Staffel

    Netflix-Serienhit weicht von Buchvorlage ab

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 20.07.2022, 17:36 Uhr

    „Bridgerton“: (v. l.) Sam Phillips, James Phoon und Daniel Francis verstärken die dritte Staffel – Bild: Netflix/Tom Brittney/Michael Shelford/Robert Wallis
    „Bridgerton“: (v. l.) Sam Phillips, James Phoon und Daniel Francis verstärken die dritte Staffel

    Eine der erfolgreichsten Serien von Netflix ist „Bridgerton“. Die zweite Staffel des Historiendramas erschien nach einer Corona-bedingten Verzögerung Ende März. Jetzt teilte der Streamingdienst zusammen mit der Produktionsfirma ShondaLand mit, dass die Dreharbeiten zur dritten Staffel begonnen haben. Parallel wurden drei neue Darsteller verkündet, die die Serie in den neuen Folgen verstärken werden.

    Daniel Francis, Sam Phillips und James Phoon gehören fortan zur Besetzung. Daniel Francis („Wer einmal lügt“) spielt Marcus Anderson. Beschrieben wird er als charismatischer Charakter, der jeden Raum erhellt, den er betritt, und der die Aufmerksamkeit einiger Matriarchen auf sich zieht – und den Zorn anderer. Sam Phillips („The Crown“) verkörpert den liebenswürdigen Lord Debling, der ungewöhnliche Interessen hat. Reichtum und ein Adelstitel untermauern seine Exzentrik, wodurch es ihm nicht am Interesse junger Damen mangelt. James Phoon schlüft in die Rolle des Harry Dankworth: Was ihm an Witz und Intelligenz fehlt, macht er durch sein gutes Aussehen mehr als wett.

    Weiterhin an Bord sind neben Nicola Coughlan (Penelope Featherington) und Luke Newton (Colin Bridgerton) die Ensemble-Mitglieder Jonathan Bailey (Anthony Bridgerton), Simone Ashley (Kate Bridgerton), Luke Thompson (Benedict Bridgerton), Phoebe Dynevor (Daphne Bridgerton), Claudia Jessie (Eloise Bridgerton), Ruth Gemmel (Lady Bridgerton), Adjoa Andoh (Lady Danbury) und Golda Rosheuvel (Queen Charlotte).

    Inhaltlich wird sich die dritte Staffel auf die Geschichte von Penelope Featherington und Colin Bridgerton konzentrieren. Zu Beginn gibt Penelope ihre Schwärmerei für Colin endgültig auf, nachdem sie in der vorigen Staffel mit anhören musste, wie abfällig er über sie sprach. Sie ist jedoch fest entschlossen, einen Ehemann zu finden – vorzugsweise einen, der ihr genug Unabhängigkeit bietet, um ihr Doppelleben als Lady Whistledown fortführen zu können, weit weg von ihrer Mutter und ihren Schwestern. Aufgrund ihres mangelnden Selbstvertrauens scheitern ihre Heiratsversuche kläglich.

    Währenddessen ist Colin von seinen Sommerreisen zurückgekehrt, mit einem neuen Look und einem ernsthaften Sinn für Prahlerei. Er erhält einen ordentlichen Dämpfer, als er feststellt, dass Penelope ihm die kalte Schulter zeigt – war sie doch die einzige Person, die ihn immer so geschätzt hat, wie er war. Um ihre Freundschaft zurückzugewinnen, bietet Colin Penelope an, sie in Sachen „Selbstvertrauen“ zu beraten und ihr bei der Suche nach einem Ehemann zu helfen. Doch seine Lektionen funktionieren etwas zu gut, sodass sich Colin fragen muss, ob seine Gefühle für Penelope wirklich nur freundschaftlicher Natur sind. Ihr Zerwürfnis mit Eloise, die offensichtlich eine ungewöhnliche Freundschaft geschlossen hat, belastet Penelope zusätzlich, während ihre wachsende Präsenz in der Gesellschaft es Penelope immer schwieriger macht, ihr Alter Ego Lady Whistledown geheim zu halten.

    Jess Brownell fungiert in der dritten Staffel als neue Showrunnerin, während Shonda Rhimes, Betsy Beers, Tom Verica und Chris Van Dusen Executive Producer sind. Letztgenannter hatte bislang den Showrunner-Posten inne. Im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln wird die dritte Staffel nicht Buch drei der Romanvorlage adaptieren, sondern storytechnisch davon abweichen. Die Geschichte von Penelope Featherington und Colin Bridgerton wird in der Romanreihe erst im vierten Band behandelt. Eine vierte Staffel der Netflix-Adaption ist bereits beschlossene Sache. Die Buchvorlage umfasst insgesamt acht Bände, die jeweils abhandeln, wie eines der acht Bridgerton-Kinder unter die Haube kommt.

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