Noomi Rapace als Lisbeth Salander in der Original-„Millennium“-Reihe
Bild: Yellow Bird/ZDF
Die Krimis des 2004 verstorbenen Schriftstellers Stieg Larsson erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Nachdem der Roman „Verblendung“, der erste Band der sogenannten „Millennium“-Reihe (weltweit über 100 Millionen verkaufte Exemplare), schon auf Schwedisch verfilmt und auch von Hollywood adaptiert wurde, kündigt sich nun eine neue Serienversion an. Grünes Licht gab es für „The Girl with the Dragon Tattoo“, so der englische Titel von „Verblendung“, vom Pay-TV-Anbieter Sky, der die Produktion nicht nur in Großbritannien und Irland, sondern auch in Deutschland, Italien, in der Schweiz und in Österreich veröffentlichen wird.
Beschrieben wird die achtteilige Serie als mutige und zeitgemäße Neuinterpretation, die Stieg Larssons Spannungsstoff in die Gegenwart überführt und sich dabei auf die Figuren und die DNA der „Millennium“-Reihe konzentriert. In den Blick kommen Themen, die heute eine noch größere Relevanz besitzen.
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Die Buchvorlage handelt von den Ermittlungen des Journalisten Mikael Blomkvist, der herausfinden will, was einem vor 40 Jahren verschwundenen Mädchen aus reichem Hause zugestoßen ist. Unter die Arme greift ihm bei der Suche die unkonventionelle Computerhackerin Lisbeth Salander.
Informationen über mitwirkende Schauspieler gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Verlauten ließ Sky allerdings, dass die Dreharbeiten noch in diesem Frühjahr in Litauen beginnen werden.
Vor einigen Jahren kündigte auch der Streamingdienst Prime Video eine Serienverfilmung von „Verblendung“ an (fernsehserien.de berichtete). Seit Ende 2023 gab es hier jedoch keine Updates mehr zum Stand der Entwicklung.
Kommentare zu dieser Newsmeldung
Marcus Cyron (geb. 1976) am
Ich weiß nicht, was das soll. Es gibt schon eine überaus gelungene Version und auch das US-Remake war recht gut. Es braucht keine Verwässerung. Als ob weniger als 20 Jahre bei dieser Handlung etwas ausmachen.
MikederWütende (geb. 1960) am
Die dreiteilige schwedische Verfilmung habe ich hier im Regal stehen und sehe sie mir gern ab und zu mal an. Die eine amerikanische Verfilmung fand ich eher schlecht. Da sollten ja die anderen Teile noch verfilmt werden-ist ja nie passiert. Das selbe mit Dezernat Q, hier gibt es ja sechs Filme und nun ist der erste Film auf 10 Teile als Serie gestreckt. Ich weiß nicht, was das mit den Neuverfilmungen als Serie soll. Knackige 90 Minuten und keine drei Füllfolgen