Im Alter von nur 34 Jahren ist der US-amerikanische Schauspieler RJ Mitte verstorben. Das bestätigte ein Sprecher des Schauspielers unter anderem gegenüber Deadline. TMZ berichtete unter Berufung auf örtliche Verwaltungsbeamte aus Brownsville, Texas, dass der Tod als Suizid untersucht wird.
Mitte wurde weltweit durch den Serienerfolg „Breaking Bad“ bekannt, in dem er den Sohn des von Bryan Cranston gespielten Protagonisten spielte, Walter White Jr. In der Serie war er in 56 der 62 Folgen zu sehen.
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Das Statement von RJ Mittes Sprecher:
Mit tiefer Traurigkeit müssen wir den tragischen Tod des beliebten Schauspielers, Philanthropen und leidenschaftlichen Fürsprechers von Rechten für Menschen mit Behinderung, RJ Mitte, mitteilen.
RJ Mitte war vor allem für die Rolle als Walter ‚Flynn‘ White Jr. in AMCs bei Kritikern geschätzter Serie ‚Breaking Bad‘ bekannt. Darin brachte Mitte durch seine eigenen Erfahrungen mit Zerebralparese Authentizität zu der Rolle und schuf eine Plattform, die Bewusstsein für Menschen mit Behinderungen und das Thema Inklusion schuf. Neben seinem Beruf, Menschen rund um die Welt Unterhaltung zu bringen, fungierte er als Botschafter für die Organisationen ‚United Cerebral Palsy‘ und ‚Shriners Children‘s.’
„Breaking Bad“ lief zwischen 2008 und 2013. Die Serie konnte 58 Primetime-Emmy-Nominierungen erringen, von denen sie 16 gewann, darunter zwei als Herausragende Dramaserie. 2014 gewann Mitte als Teil des Casts einen SAG Award für Bestes Ensemble in einer Drama-Serie.
RJ Mitte wurde 1992 unter dem Namen Roy Frank Mitte unter schwierigen medizinischen Umständen geboren. Bei der Geburt atmete der Säugling nicht, was zu einer permanenten Hirnschädigung führte, die später zur Diagnose der Zerebralparese führte. Über seine gesamte Jugend unterzog er sich therapeutischen Maßnahmen, um die Auswirkungen der Behinderung zu minimieren.
Nach ersten Statistenrollen erhielt er als 16-Jähriger dann die Rolle in „Breaking Bad“, wo man spezifisch nach einem Darsteller für Walter Jr. mit Zerebralparese gesucht hatte.
2021 hatte er die Hauptrolle im Film „Triumph“, in dem ein Highschool-Schüler im Abgangsjahr trotz seiner Zerebralparese alles daran setzt, als Ringer erfolgreich zu sein. In den vergangenen Jahren stand er in „Love me Dead“, „Westhampton“ und „Talking to Strangers“ vor der Kamera und hat zum Zeitpunkt seines Todes noch mehrere Projekte in Arbeit.
Hinweis: Psychische Erkrankungen und Suizidgedanken können jeden treffen. Wenn du selbst oder jemand in deinem Umfeld von Suizidgedanken betroffen ist, scheue dich nicht davor, Hilfe zu suchen!
Du erhältst kostenlos und anonym Hilfe von erfahrenen Beratern bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0 800–111 0 111 oder 0 800–111 0 222. Weitere Hilfsangebote bietet auch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention.
Darüber hinaus kannst du dir bei deinem Hausarzt des Vertrauens Rat holen. Er kann dir helfen, geeignete Psychiater und Psychotherapieplätze zu finden.