„Big Little Lies“-Macher mit neuem Familiendrama bei HBO

    Mutter kämpft in Miniserie um ihren bipolaren Sohn

    Ralf Döbele – 11.12.2018, 09:50 Uhr

    HBO arbeitet für eine neue Miniserie wieder mit Jean-Marc Vallée zusammen, dem Regisseur, der bereits die erste Staffel von „Big Little Lies“ für den US-Bezahlsender zu einem großen Erfolg machte und sich dafür selbst einen Regie-Emmy abholen konnte. Nun nimmt er sich „Gorilla and the Bird“ an, einer Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Zack McDermott. Vallée fungiert bei dem Projekt als Regisseur und Executive Producer.

    Die Vorlage trägt den Untertitel „A Memoir of Madness and a Mother’s Love“ und handelt von der Liebe einer Mutter zu ihrem als bipolar diagonistizierten Sohn. Nach einem katastrophalen Nervenzusammenbruch kämpft Zack darum, seine geistige Gesundheit wiederzuerlangen und wendet sich dabei der einzigen Person zu, die nicht aus seinem Leben verschwunden ist: seiner Mutter.

    Einst war Zack ein äußerst erfolgreicher Pflichtverteidiger in New York, doch seine plötzliche Erkrankung wird für ihn zu einer grausamen Erfahrung. Wahnvorstellungen und manisch-depressives Verhalten führen schließlich zu Zacks Verhaftung und dazu, dass er in die Psychiatrie eingewiesen wird.

    Die Drehbuchadaption wird von Bryan Sipe entwickelt, der auch als Showrunner fungiert. Als Produzent ist auch Hollywoodstar Channing Tatum mit seiner Firma Free Association an dem Projekt beteiligt. Sipe und Jean-Marc Vallée arbeiteten bereits 2015 als Autor und Regisseur bei dem Film „Demolition – Lieben und Leben“ mit Jake Gyllenhaal zusammen.

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