„Big Bounce“: Vorerst keine Fortsetzung geplant

    Trampolinshow pausiert 2020

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 14.10.2019, 18:47 Uhr

    „Big Bounce“ – Bild: MG RTL D / Markus Hertrich
    „Big Bounce“

    Nach dem Erfolg von „Ninja Warrior Germany“ startete RTL Anfang 2018 eine weitere Sendung mit einem anspruchsvollen Hindernisparcours. In der Trampolin-Show „Big Bounce“ waren wie in einem Videospiel verschiedene Levels springend zu absolvieren. Nach einer durchaus erfolgreichen ersten Staffel mit mehr als drei Millionen Zuschauern musste die Show in diesem Jahr Federn lassen und brachte es nur noch auf rund zwei Millionen. Die Marktanteile in der jungen Zielgruppe betrugen zwischen 11,5 und 16,4 Prozent. Gegenüber DWDL gab der Sender nun bekannt, dass „Big Bounce“ vorerst nicht zurückkehren und im kommenden Jahr pausieren wird. „Wir geben dem Format Zeit für eine Weiterentwicklung und Optimierung“, heißt es von Senderseite.

    Es ist durchaus möglich, dass das Format nach einer längeren Pause in überarbeiter Form zurückkehren wird. Genauso gut ist allerdings auch denkbar, dass „Big Bounce“ – wie so viele andere Shows – in der Versenkung verschwinden und man nichts mehr davon sehen wird. Dabei sah es zunächst sehr vielversprechend aus, denn die Idee zur Sendung stammt ursprünglich von Endemol Shine Netherlands und wurde dann zusammen mit Endemol Shine Germany und RTL weiterentwickelt. Das Format hat auch internationales Interesse auf sich gezogen. So sicherte sich das US-Network FOX die Rechte an einer Adaption – allerdings war davon bislang nichts zu sehen. In Frankreich war bereits eine Adaption auf Sendung, allerdings kam diese nicht über drei Folgen hinaus und wird nicht weiter fortgesetzt.

    In „Big Bounce“ wurden 400 Kandidaten zwischen 10 und 55 Jahren durch diverse Trampolin-Parcours geschickt. Dabei duellierten sich jeweils zwei Springer auf mit physischen und psychischen Hindernissen gespickten Strecken. Wer im Finale mehr als 8 Höhenmeter überwinden konnte, erhielt 100.000 Euro. Matthias Opdenhövel und Sportreporter Wolff-Christoph Fuss führten als Moderatorenduo durch die Show.

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