„Berlin Station“: Spionageserie aus der deutschen Bundeshauptstadt abgesetzt

    Serie aus dem Netflix-Angebot bringt es auf drei Staffeln

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 30.03.2019, 12:30 Uhr

    „Berlin Station“ – Bild: EPIX
    „Berlin Station“

    Die CIA-Mission von Michelle Forbes ist zu Ende. Der amerikanische Pay-TV-Sender Epix hat „Berlin Station“ nach drei Staffeln abgesetzt. Der Thriller bringt es damit auf 29 Episoden, die letzte davon wurde Ende Februar bereits ausgestrahlt. Hierzulande ist die in der deutschen Bundeshauptstadt gedrehte Serie via Netflix abrufbar.

    Über die Gründe für die Absetzung schweigt sich Epix aktuell noch aus. Durch mehrere Faktoren dürfte „Berlin Station“ allerdings nicht gerade günstig zu produzieren gewesen sein. Einerseits sind da die aufwändigen Auslandsdrehs vor Ort in Berlin und in Budapest. Andererseits war die Serie ein Produkt, das Paramount Television an den zum MGM-Konzern gehörenden Sender Epix lizenzierte, wodurch satte Lizenzgebühren fällig wurden. Zum Zeitpunkt des Serienstarts hatten Paramount und MGM noch gemeinsam als Epix-Betreiber fungiert (fernsehserien.de berichtete).

    Damit besteht natürlich auch noch die Möglichkeit, dass Paramount ein anderes Zuhause für „Berlin Station“ findet. Netflix käme sicher als möglicher Abnehmer auch für die US-Verwertung in Frage. Doch bestätigt sind solche Pläne derzeit noch nicht.

    Die sogenannte „Berlin Station“ ist eine Außenstelle der CIA, der vor allem in Tagen des Kalten Kriegs besondere Bedeutung zukam. Dieser vergangen geglaubte Konflikt spitzte sich in den zuletzt ausgestrahlten Folgen wieder dramatisch zu. Die Handlung der dritten Staffel ist über elf Tage hinweg angesiedelt. In denen müssen Valerie Edwards (Forbes) und ihr Team die mit Spannungen überladene Beziehung zwischen Russland und den USA sowie deren NATO-Alliierten retten. Die weiteren Hauptrollen in der finalen Staffel hatten Richard Armitage, Rhys Ifans, Leland Orser, Keke Palmer, Ashley Judd und Ismael Cruz Córdova.

    Jason Horwitch („House of Cards“) fungierte für Staffel drei als neuer Showrunner, während Brad Winters, der die Position in den bisherigen Staffeln ausfüllte, die Serie verlassen hatte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Schade, dass Mina Tander in dem Artikel gar keine Erwähnung findet. Immerhin war sie auch in 25 Folgen credited.
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