„3 Familien – 3 Chancen“: RTL Zwei startet nächstes Sozialexperiment

    Neue Folgen von „Hartz, Rot, Gold“ ab Ende November

    Vera Tidona – 05.11.2020, 12:16 Uhr

    „3 Familien 3 Chancen“ mit Patrick Grabowski und Emitis Pohl

    RTL Zwei nimmt mit „3 Familien – 3 Chancen!“ am 23. November montags um 20:15 Uhr ein neues Sozialexperiment ins Programm. Darin wird drei Familien mit Hartz IV eine Chance geboten, mit einem gewaltigen Startkapital, einer neuen Wohnung und einem Jobangebot ein neues Leben zu beginnen. RTL Zwei zeigt zudem ab dem 24. November dienstags um 20:15 Uhr neue Folgen seiner im Frühjahr gestarteten Sozialdoku „Hartz, Rot, Gold – Armutskarte Deutschland“.

    In dem neuen Format lassen sich drei Familien, die von Sozialleistungen leben und zum Teil noch nie gearbeitet haben, auf das neue Sozialexperiment ein. Pro Folge erhalten drei Familien ein einmaliges Angebot: Sie ziehen befristet in bessere als ihre eigenen Wohnungen oder gleich in ein mittelständisches Einfamilienhaus, bekommen konkrete Jobangebote und ein Startkapital von 10.000 Euro für Investitionen in ihr Leben. Alles Weitere sollen die Familien selber meistern, angefangen vom Bewerbungsgespräch bis hin zur finanziellen Eigenständigkeit. Wer meistert das Bewerbungsgespräch und werden es die Familien schaffen, sich aus dem sozialen Abseits zu kämpfen?

    Sollte jedoch innerhalb der angegebenen Zeit von sechs Monaten die Teilnehmer nicht gelernt haben, auf eigenen Beinen zu stehen und ihr Kontostand ins Minus rutschen, gilt das Sozialexperiment als gescheitert und ist damit beendet.

    Unterstützt werden die Familien von den beiden Experten, die Unternehmerin des Jahres 2018 Emitis Pohl und der Selfmade-Millionär Patrick Grabowski, die ihnen beratend und begleitend zur Seite stehen: Der Wille muss da sein, das ist die Voraussetzung! Produziert wird die Sendung von der Good Times Fernsehproduktions GmbH.

    In den neuen Folgen von „Hartz, Rot, Gold„ geht es aus Norddeutschland ins Rheinland. Im Mittelpunkt der Sendung stehen diesmal die Bewohner der Ankerstaße in St. Augustin im Rhein-Sieg-Kreis, der als weiterer sozialer Brennpunkt mit rund 1.600 Menschen vor den Toren der Stadt Köln gilt. Viele Bewohner der Hochhaussiedlung fühlen sich ausgegrenzt und abgestempelt. Dazu gehört auch der 38-Jährige Manu, der jahrelang als Obdachloser und Drogensüchtiger auf der Straße gelebt hat und nun mit einer neuen Wohnung und einem Drogenentzug den Schritt in ein neues Leben wagt.

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