13 Ausgaben

  • Aus der Ortenau-Halle in Offenburg Interpreten: Elton John („A word in Spanish“), Peter Alexander, Vicky Leandros, Regensburger Domspatzen Gäste: Silvia Seidel, Mode-Designer Wolfgang Joop mit seinen schönsten Mannequins, Boris Becker u. a. Mit einem Spiel in dieser Show wird vermutlich das Rubbel-Fieber ausbrechen. Die Bundespost hat über 30 Millionen Rubbelkarten drucken lassen, von denen die meisten den Telefonteilnehmern mit der Gebührenabrechnung zugestellt worden sind. Weitere Karten liegen bei den Postämtern aus. Jeder, der eine Karte besitzt, hat die Chance, Preise bis zu 30.000 Mark zu gewinnen. Unter den Rubbelfeldern liegen Buchstaben, bei ganz wenigen auch Telefonnummern. In der Sendung wird bestimmt, welches Feld freizurubbeln ist. Premiere für eine neue Idee von Frank Elstner. Es wird getalkt, gesungen, gespielt. Kandidaten zeigen, wer bei der Lösung kniffliger Probleme die Nase vorn hat. ZDF-Korrespondenten und Prominenz aus aller Welt spielen per Telefax mit. Außerdem wird Elstner alle Fernsehzuschauer zum Rubbeln aufrufen. (Text: Hörzu 49/1988)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 10.12.1988 ZDF
  • Live aus der Ostseehalle Kiel Unter den Gästen: die Alpin Katzen („Gern hab’ ich die Frauen“), Sheena Easton, Al Bano Heute will Frank Elstner alles besser machen. Die Spiele sollen kurzweiliger sein, das Rubbeln nicht so lange auf sich warten lassen. Und Elstners Stargast Sheena Easton schafft es hoffentlich, rechtzeitig zum Auftritt auf der Bühne zu erscheinen. Sie singt „The lover in me“. Al Bano, der sonst nur mit seiner Ehefrau Romina Power im Duett zu hören ist, singt solo – und klassisch: die Arie „Nessun dorma“ aus Giacomo Puccinis Oper „Turandot“. Die Münchner AZ nach der ersten Sendung: „Wetten, daß Thomas Gottschalk die Nummer 1 bleibt?“ Der HÖRZU-Kritiker schrieb: „Frank Elstner klärte Boris Becker über den Unterschied zwischen Tennisstar und Showmaster auf – wir spielen ohne Netz. Doch selbst mit Netz wäre diese Show durchgefallen.“ (Text: Hörzu 1/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 07.01.1989 ZDF
  • Live aus der Rhein-Ruhr-Halle in Duisburg Unter den Gästen: Der Marinechor der Schwarzmeerflotte aus der Sowjetunion, BAP, Kathy Joe Daylor und Christopher Lee Trotz vieler Kritiken – Frank Elstner macht weiter. „Ich glaube an die Sendung. Aber ich will keine Exoten zeigen, sondern den Menschen, genauer: das Menschliche. Da haben wir doch, seit Peter Frankenfeld gestorben ist, seit Kulenkampff sich zurückgezogen hat, einen leergefegten Platz.“ (Text: Hörzu 6/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 11.02.1989 ZDF
  • Live aus der Saarbrücker Saarlandhalle Musikalische Gäste: Bee Gees („Ordinary Love“), Harald Juhnke („Barfuß oder Lackschuh“), Blue System mit Dieter Bohlen und Udo Lindenberg Mit neuem Elan steckt Frank Elstner seine Nase zum vierten mal in den rauhen „Nase vorn“-Wind. So wie die letzte Sendung – wenn’s geht, noch besser: das ist die Parole. Dabei sollen ihm neben anderen Showgästen auch die Bee Gees helfen. Einige Kritiken nach der letzten Show in Duisburg: „Beim dritten Anlauf hat’s geklappt. Frank Elstner bewies einen guten Riecher. Er schnüffelt auf der richtigen Fährte.“ (Hamburger Morgenpost) „Nach zwei Flops mußte Frank Elstner beweisen, daß er immer noch ein Show-Meister ist. In Duisburg kam ein fast Totgesagter noch einmal mit dem Beifall davon.“ (Stern) „16,78 Millionen Zuschauer sahen eine deutlich flottere Nasen-Show – mehr Tempo, mehr Gags, mehr Spannung.“ (Bild) (Text: Hörzu 11/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 18.03.1989 ZDF
  • Live-Sendung aus der Berliner Deutschlandhalle Gäste: Harry Belafonte, Sandra, Eros Ramazzotti und drei Sänger, die in Lausanne für den Grand Prix de la Chanson antreten: Nino de Angelo (Deutschland), Il Furbaz (Schweiz) und Thomas Forstner (Österreich) Optimistisch lächelt Frank Elstner in die Kamera. Zum fünften Mal stellt er Menschen vor, die Ungewöhnliches leisten. Im Showblock tritt Sandra mit „Around my heart“ auf, Harry Belafonte mit seinem Oldie „Island in the sun“ und der schöne Eros Ramazzotti singt „Il segno d’amitizia“. (Text: Hörzu 16/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 22.04.1989 ZDF
  • Live aus Bremen Gäste: Rainhard Fendrich („Es ist ein Alptraum ohne Stammbaum“), Roland Kaiser („Frauen“), Roberto Sacca („Drink, Drink, Drink“), Nena („Wunder gescheh’n“) Hatten Sie Ihre Rubbelkarten gut aufbewahrt? Sie behalten bis zum Ende des Jahres ihre Gültigkeit. Auch an den Spielen hat sich nichts geändert. Allerdings haben sich Frank Elstner und seine Crew vorgenommen, die Show zu straffen und dadurch temporeicher zu machen. Nach sechsmonatiger Pause ist Frank Elstner wieder da, um Menschen vorzustellen, die Außergewöhnliches geleistet und dadurch die „Nase vorn“ haben. Auch heute gehen Prominente für die Kandidaten beim Trabrennen an den Start. Sie ermitteln den Sieger, der dann beim Rubbelspiel mit etwas Glück viel Geld gewinnen kann. (Text: Hörzu 41/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 14.10.1989 ZDF
  • Live aus Linz (Österreich) Unter den Gästen: Tina Turner, Jennifer Rush („Higher ground“, „Yes we can“), die Gruppen Münchener Freiheit und The Hollies Frank Elstner setzt sich weiterhin für die Umwelt ein. Deshalb präsentiert er heute die von „Grammy“-Preisträger Harold Faltermeyer komponierte Hymne „Yes we can“. Sie ist auf einer Benefiz-Schallplatte enthalten, die helfen soll, den tödlich bedrohten Regenwald zu retten. Faltermeyer und viele seiner Künstlerfreunde haben zu diesem Zweck den Verein „Artists United for Nature e. V.“ gegründet. Der Reinerlös der Platte geht vollständig an diesen Verein. In Linz muß Frank Elstner beweisen, ob er die Nase wirklich vorn hat. Nach der letzten Sendung waren viele Zuschauer erbost – die Katalysator-Telefon-Aktion erwies sich als Flop, denn alle Leitungen waren blockiert. Heute stellt Elstner eine neue Umwelt-Aktion vor, bei der jeder Zuschauer mitmachen kann. Tina Turner, die nächstes Jahr auf Deutschland-Tournee geht, röhrt „Steamy Windows“. Die Gruppe Münchener Freiheit singt „Verlieben, verlieren“. (Text: Hörzu 46/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 18.11.1989 ZDF
  • Live aus Hannover Musikalische Gästen: Engelbert („A lonely child“, Marius Müller-Westernhagen („Weil ich dich liebe“) und die Regensburger Domspatzen Macht „Nase vorn“ in der Publikums- und Kritikergunst Boden gut? Frank Elstner stellt wieder außergewöhnliche Menschen vor, die mit erstaunlichen Fähigkeiten und Leistungen aufwarten können. Und hat daneben Überraschungen parat. (Text: Hörzu 51/1989)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 23.12.1989 ZDF
  • Live aus Dortmund Gäste: David Hasselhoff, Walter Scholz, Chris Rea Eigentlich war die erste „Nase vorn“-Sendung dieses Jahres bereits für den 27. Januar vorgesehen. Aber sie mußte ausfallen, weil die Rubbelkarten Fehler aufwiesen. Schon erstaunlich, welche Talente so im verborgenen blühen! Frank Elstner stellt einige vor. Und geizt natürlich auch in Dortmund nicht mit Überraschungen. Musikalisch haben die Nase vorn: David Hasselhoff, der Trompeter Walter Scholz und der englische Popstar Chris Rea. (Text: Hörzu 11/1990)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 17.03.1990 ZDF
  • Live aus Berlin Gäste: Mike Krüger, Paula Abdul, Anita Baker Ein klares Wort: „Wann gibt es Konsequenzen?“ fragte HÖRZU nach Frank Elstners letzter Sendung. „’Nase vorn’ ist vom Ansatz her eine Fehlplanung. Der Alltag, den Elstner hier vor die Kamera bringen will, der bietet einfach nicht genügend Überraschendes, daß man damit eine Samstagabend-Sendung präsentieren könnte.“ Frank Elstner und sein Rubbel-Team wollen der Show mehr Pep verleihen. So werden sich die Prominenten diesmal in Seifenkisten klemmen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, meinte Frank Elstner nach seiner letzten Show. Sie brachte es immerhin auf eine Einschlatquoten: 44 Prozent. (Text: Hörzu 16/1990)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 21.04.1990 ZDF
  • Live aus Hannover Mit Milva, Herman van Veen, Pet Shop Boys, European Sound Project sowie dem Balalaika Rundfunkorchester aus Moskau Während der fünfmonatigen Pause wurde fieberhaft daran gearbeitet, die immer noch träge Spielshow zum Laufen zu bringen. Ob es Frank Elstner und seinem Team gelungen ist – heute abend wird es sich zeigen. Unabhängig davon sind bereits sechs weitere Folgen für das nächste Jahr geplant. Mit nur leicht modifiziertem Konzept startet Frank Elstner in den letzten drei Rubbel-Shows dieses Jahres. Mehr Pep verspricht er sich vor allem von einem verstärkten Wettkampf zwischen den Kandidaten. Die prominenten Gäste – unter ihnen die Brecht-Interpretin Milva, der holländische Liedermacher und Entertainer Herman van Veen, die englische Popgruppe Pet Shop Boys sowie das European Sound Project – werden sich auf der Bühne zur Talkrunde zusammenfinden. Seine letzte Show lockte 13,9 Millionen Zuschauer vors TV-Gerät. Die Italienerin Milva bürgt mit ihrem Namen für anspruchsvolle Lieder. (Text: Hörzu 41/1990)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 13.10.1990 ZDF
  • Live aus Basel Mit Günter Strack, Kenny Rogers („What I Did For Love“), Whitney Houston („I’m Your Baby Tonight“), Julio Iglesias („Can’t Help Fallin’ In Love“), BAP („Alles em Lot“) Wieder präsentiert Frank Elstner Menschen, die die „Nase vorn“ haben. Talkgast ist Fernseh-Pfarrer Kempfert alias Günter Strack. Kann er Beistand geben? Die Nashörnchen hätten’s nötig. Sind sie doch etwas aus dem Tritt gekommen und heute vom „Feuerball“ der ARD bedroht. (Text: Hörzu 45/1990)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 10.11.1990 ZDF
  • Zum letzten Mal von und mit Frank Elstner aus Hof Mit Nena, Daliah Lavi, Udo Jürgens Aus für Frank Elstner und seine Spielshow. Publikum und Kritiker taten sich schwer mit „Nase vorn“. Seine Sympathiewerte sackten in den Keller. Das ZDF hat die Konsequenzen gezogen. Aber vielleicht wird’s diesmal doch noch ein Feuerwerk – sozusagen ein versöhnlicher Abschluß … „Immer wenn es dunkel wird“ heißt der Titel, den Daliah Lavi in Hof singt. Zum Abschied begrüßt Frank Elstner die Berlinerin Nena, um die es nach dem Ende der Neuen Deutschen Welle still geworden war. (Text: Hörzu 51/1990)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 22.12.1990 ZDF
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