2026

Die Erstsendedaten beziehen sich auf die Ausstrahlungen innerhalb dieser Reihe. Einige Dokus sind bereits zuvor bei "Wissen hoch 2" oder eigenständig ohne Reihentitel gelaufen.
  • Folge 19 (45 Min.)
    Psychologin Prof. Sonja Bröning erforscht, wie sich Lust in Beziehungen entwickelt. – Bild: ZDF und Johannes Straub
    Psychologin Prof. Sonja Bröning erforscht, wie sich Lust in Beziehungen entwickelt.
    Zwischen Meno- und Andropause, unerkannten Sehnsüchten und Neustarts erleben Menschen in der Lebensmitte den besten Sex ihres Lebens – wenn sie sich trauen, alte Muster zu sprengen. Forschung und Beratung unterstützen dabei, die Sexualität zu gestalten – mit Expertise, Medikamenten oder praktischen Tipps. Viele lernen erst später, offen über Bedürfnisse und Fantasien zu sprechen. Bei Frauen führen die Wechseljahre oft zwangsläufig zu einer neuen Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, doch auch Männer hinterfragen bisherige Vorlieben und Praktiken, zum Beispiel, wenn vermehrt sexuelle Funktionsstörungen auftreten. Die Soziologin Barbara Rothmüller erforscht an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, wie sich sexuelle Identität, Fantasien und Ausmaß der Lust im Lebensverlauf verändern. Bei einigen Menschen ist plötzlich alles neu, so wie bei Anna aus Berlin. Sie lebte lange monogam mit ihrem Ehemann zusammen, dann polyamor mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern und ist heute mit einer Frau verheiratet. Heike und Frederic aus Wien sind Ende 40, fühlen sich aber wie Teenies. Sie sind erst seit einem Jahr zusammen und bestätigen das Ergebnis wissenschaftlicher Befragungen: Frisch verliebte ältere Paare können ein weitaus aktiveres Sexualleben haben als junge Paare in Langzeitbeziehungen. Bettina Toth, Leiterin der Innsbrucker Uniklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, unterstützt Patientinnen in der Perimenopause. Ihr Ziel ist es, dass Frauen gesund alt werden, und dazu gehört eine erfüllende Sexualität. Genauso wichtig wie die Unterstützung durch Experten ist ein offener Austausch über die bisherigen Erfahrungen und das persönliche Erleben. Der fällt den über Vierzigjährigen noch immer nicht ganz leicht. Doch in Podcasts, Selbsthilfegruppen, Freundschaften und Partnerschaften kommen auch sie immer häufiger ins Gespräch und legen so den Grundstein für eine erfüllendere Sexualität in der zweiten Lebenshälfte. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 08.01.2026 3sat
  • Folge 20 (45 Min.)
    Die afrikanischen Wissenschaftlerinnen Prof. Cynthia Danquah und Mansa Forster im Labor.
    Afrika ist der zugleich jüngste und älteste Kontinent. Durch Wissenschaft und Innovationen weist das Zukunftslabor elf der 20 weltweit am stärksten wachsenden Volkswirtschaften auf. „Bei Afrika denken die meisten an Armut oder an Safari“, sagt der Journalist Dipo Faloyin. Doch auf dem Power-Kontinent mit der jüngsten Altersstruktur entwickeln immer mehr junge Wissenschaftler Innovationen, die unsere globalen Probleme lösen könnten. Die Herausforderungen Bevölkerungswachstum und Klimakrise sind in Afrika immens. Mithilfe der Innovationskraft junger Forscher senken in Kenia neue Technologien in der Futtermittelproduktion die Preise von Kraftfutter. Mobile Kommunikationslösungen aus Nairobi liefern Wissen und Bildung in indigenen Sprachen auch in den letzten Winkel Ostafrikas. Kenia und Uganda werden schon heute zu mehr als 90 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt. Dies nutzt ein junger afrodeutscher Unternehmer in Kampala zur Elektrifizierung des Individualverkehrs. Und im westafrikanischen Accra wird bereits die erste künstliche Intelligenz Afrikas im Gesundheitswesen eingesetzt. In Zukunft muss Afrika in seiner Entwicklung Quantensprünge machen, um gegen den Klimawandel gewappnet zu sein. Denn 70 Prozent der 1,4 Milliarden Afrikaner aus 54 Ländern leben in Küstenregionen, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht werden. Für das Jahr 2050 wird in Afrika eine Bevölkerungsgröße von etwa 2,5 Milliarden Menschen erwartet. Auf dem Kontinent entstehen deshalb neue Gebäudeideen, um in Lagos die Vision einer schwimmenden Stadt, die sich dem Meeresspiegel anpassen kann, Realität werden zu lassen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 22.01.2026 3sat
  • Folge 21 (45 Min.)
    Jasmina Neudecker will herausfinden, wie sie ihr Krebsrisiko reduzieren kann und macht sich auf die Suche nach den Hacks gegen Krebs.
    Jährlich bekommen allein in Deutschland mehr als 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose. Dabei wären bis zu 40 Prozent der Neuerkrankungen vermeidbar. Medizinische Früherkennung ist der Schlüssel. Jasmina Neudecker begibt sich auf die Suche: Wie lässt sich das Risiko minimieren? Eine große Rolle spielt der eigene Lebensstil. So kann regelmäßige Bewegung im Körper Prozesse beeinflussen, sodass sich potenziell schädliche Zellen gar nicht erst entwickeln. Die Biologin Nadira Gunasekara von der Sporthochschule Köln zeigt in ihrer Forschung, wie Sport und Bewegung das Immunsystem stärken und ihm dabei helfen, Krebszellen besser zu bekämpfen. Im Fokus steht aktuell der Einfluss von Krafttraining – neben klassischem Ausdauertraining. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Myokine, das sind Botenstoffe, die bei Muskelaktivität freigesetzt werden. Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht, Rauchen und Alkohol zu den beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren. „Die große Chance besteht darin, dass ich selbst aktiv werden kann“, sagt die Präventionsmedizinerin Ursula Will vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) in Heidelberg. Den eigenen Lebensstil zu verändern, gelingt vielen besser, wenn sie dabei Unterstützung haben. Jasmina Neudecker besucht bei Eintracht Frankfurt das Projekt „Fußballfans im Training“ der Deutschen Krebshilfe. Als einer von 26 Bundesligavereinen bietet der Club seinen Fans die Möglichkeit, durch Sport und gesunde Ernährung Übergewicht abzubauen. Zur Krebsprävention gehört auch die Früherkennung. Am Uniklinikum Dresden testet Jasmina Neudecker einen modernen Ganzkörperscanner, der Pigmentveränderungen der Haut früh sichtbar macht. Das Gerät erstellt mit KI-Unterstützung aus 92 hochauflösenden Fotos ein 3D-Modell des Körpers. Wie wichtig UV-Schutz schon von klein auf ist, erlebt die Journalistin bei einem besonderen Kindergartenprojekt. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.02.2026 3sat
  • Folge 22 (45 Min.)
    Wut im Alltag – ein steigendes Problem.
    Aggression und Ärger nehmen zu: Laut Umfragen erleben 84 Prozent mehr Verrohung und eskalierende Konflikte im Alltag – ob im Straßenverkehr oder online. Werden wir zur Wutgesellschaft? Wut kennt jeder. Sie spaltet, treibt an und verbindet. Sie wirkt zerstörerisch, aber auch konstruktiv: Wut mobilisiert, macht Missstände sichtbar und verändert unser Zusammenleben stärker, als vielen bewusst ist. Doch was passiert, wenn Wut zur Norm wird? Wut äußert sich nicht nur öffentlich – etwa in sozialen Medien, auf Demonstrationen oder im Straßenverkehr: Auch im Körper löst sie Stressreaktionen aus, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Forschungen aus Psychologie, Neurobiologie und Soziologie zeigen, warum Menschen unterschiedlich auf Ärger reagieren, welche Rolle Neurotransmitter und Hirnareale spielen und wie Kinder erst lernen müssen, Impulse zu kontrollieren. Die „NANO Doku“ untersucht Ursachen und Mechanismen hinter der steigenden Gereiztheit. Sie begleitet die Polizei im Einsatz, eine Schulklasse bei einem Projekt zur Impulskontrolle und testet, wie wir effektiv Wut abbauen können. Sie zeigt Betroffene, die mit ihrer eigenen Aggression kämpfen, und Menschen, die Wege gefunden haben, sie in etwas Positives zu verwandeln. Und sie zeigt, wie aus einem explosiven Gefühl ein Werkzeug werden kann – für Veränderung, Widerstand und ein besseres Miteinander. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.02.2026 3sat
  • Folge 23 (45 Min.)
    Charisma entscheidet über Karrieren und Politik. Die geheimnisvolle Ausstrahlung folgt erlernbaren psychologischen Mustern, wie die Wissenschaft zeigt. Von Gandhi über Helene Fischer bis Donald Trump, von Lady Di bis Hitler: Jasmina Neudecker erforscht in Experimenten die Macht der Ausstrahlung, trifft Musiker und TV-Moderator Götz Alsmann und scheut nicht den Selbstversuch: Kann sie ihr Charisma trainieren? Musiker Götz Alsmann bringt es auf den Punkt: „Es gibt einen Unterschied zwischen Charisma und dicken Eiern.“ Sängerin Stefanie Heinzmann und er selbst lassen sich in die Karten schauen – was macht ihre Bühnenpräsenz aus? Ob bei Tieren, in der Politik oder im Showbusiness: Charisma fasziniert und polarisiert. Der Schweizer Wirtschaftsprofessor John Antonakis von der Universität in Lausanne, einer der führenden Charisma-Experten weltweit, hat erlernbare Techniken entschlüsselt. Von Inspiration und Macht bis Manipulation – der Einfluss charismatischer Menschen kann höchst gegensätzlich sein. Fabiola Gerpott hält den Lehrstuhl für Personalführung an der „WHU – Otto Beisheim School of Management“ in Vallendar – sie warnt: „Charisma kann gefährlich sein. Das ist wie ein Messer. Mit einem Messer kann ich mein Gemüse schneiden – oder ich kann jemanden damit umbringen.“ Host Jasmina Neudecker trainiert an der „University of Southern Denmark“ mit Oliver Niebuhr ihr akustisches Charisma, in Berlin analysiert sie mit Emotionsforschern charismatische Reden – und füttert Tapire auf der Suche nach Charisma im Tierreich. In drei zusätzlichen Web-Episoden sucht sie nach Antworten auf die Fragen: „Wie charismatisch bin ich?“, „Mein Charisma trainieren – Geht das wirklich?“ und „Dark Charisma – Warum wir gefährlichen Menschen folgen“. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 3sat
  • Folge 24 (45 Min.)
    Schwitzen in der Sauna ist ein echter Gesundheitsbooster.
    Schwitzen gehört nicht zu den beliebtesten Körperfunktionen. Doch die Rolle, die Schweiß für unser Überleben spielt, wird oft unterschätzt. Mit diesem hocheffektiven Kühlsystem können wir unsere Körpertemperatur konstant regulieren. Wissenschaftler entdecken den Schweiß als wertvolle Informationsquelle. Was verrät die besondere Körperflüssigkeit über Krankheiten, Ernährung, Fitness und unsere DNA? Host und Sozialwissenschaftler Anthony Morgan begibt sich auf eine schweißtreibende Reise. In Finnland trifft er eine „Saunaelfe“ und lernt das Lieblingsritual der Nordeuropäer kennen. In verschiedenen Experimenten stellt er sich in den Dienst der Wissenschaft: Der Journalist unterzieht sich einer Schweißanalyse und lässt sich in einem überhitzten Raum an die körperlichen Grenzen bringen. So wird seine Feuchtkugeltemperatur bestimmt – eine Messgröße, die im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit eine wichtige Rolle spielt. Aber wo liegen die Grenzen dieses genialen Kühlsystems der Natur? Und kann es uns auch in Zukunft einen evolutionären Vorteil verschaffen? „Der Mensch hat eine zehnmal höhere Dichte an Schweißdrüsen in der Haut als andere Primaten“ erklärt Genetikerin Yana Kamberov in Philadelphia. Schwitzen kann auch krankhaft sein. Thorax Chirurg Kashif Irshad operiert eine junge Patientin, die an Hyperhidrose – übermäßigem Schwitzen – leidet. Für sie beginnt ein Leben ohne ständige Scham. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 3sat
  • Folge 25 (45 Min.)
    Trotz Hightech- und Spitzenmedizin sind in Deutschland jedes Jahr circa 170.000 Menschen von Behandlungsfehlern im Krankenhaus betroffen. Rund 17.000 bezahlen dafür mit ihrem Leben. Ursachen können Sepsis, Resistenzen, Fehldiagnosen oder falsche Medikamente sein. Jasmina Neudecker macht sich auf die Suche: Wie kann es sein, dass ausgerechnet Krankenhäuser so häufig krank machen, und was kann die Forschung dazu beitragen, um Risiken zu verringern? Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den modernsten und teuersten der Welt. Trotzdem sind jährlich circa 170.000 Menschen von medizinischen Fehlern betroffen. Die Folgen sind nicht nur tragisch, sondern auch teuer: 15 Prozent aller Krankenhauskosten – stolze 48 Milliarden Euro jährlich – entstehen dadurch. Jasmina Neudecker trifft Menschen, denen teils lebensbedrohliche Therapie- und Diagnosefehler widerfahren sind. Ein Patient aus Hanau etwa bekam nach einer Bauch-OP eine Sepsis, die nicht erkannt wurde, und litt unter erheblichen Spätfolgen wie massiven Depressionen mit Suizidversuch. Bei einer Patientin aus Berlin wurde nach einer falschen Krebsdiagnose eine unnötige Operation durchgeführt, bei der sie fast gestorben wäre. Es gibt vielfältige Ansätze, um solche Probleme in den Griff zu bekommen. Jasmina Neudecker lernt sie auf einer Reise durch Deutschland bei Begegnungen mit Forschenden und Medizinern kennen. Der Anästhesist Michael Booke im varisano Krankenhaus Bad Soden klärt die Bevölkerung in einem Modellprojekt über die Symptome einer Sepsis auf. Viele Menschen, darunter selbst Fachleute, wissen immer noch zu wenig über die Gefahren und Anzeichen einer Blutvergiftung. An der Universitätsmedizin Greifswald hat der Mediziner Matthias Gründling Anfang 2026 ein neuartiges Sepsis-Screening eingeführt. In anderen Krankenhäusern sollen Optimierungen beim Verabreichen von Medikamenten und eine verbesserte Fehlerkultur dazu beitragen, die Zahl der Fehlbehandlungen zu verringern. Zudem sollen neue, von dem Biomediziner Christophe Zimmer mithilfe von KI an der Universität Würzburg entwickelte Antibiotika helfen, die Fallzahlen zu senken. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 07.05.2026 3sat

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