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Das neue Brünn – Tschechiens Silicon Valley
Tschechien – für viele ist das nur das erweiterte Umland von Prag. Doch im Süden des Landes emanzipiert sich ein Ort von der übermächtigen Hauptstadt. Jahrzehntelang war Brünn ewige Zweite, doch nun startet die Stadt durch: innovativer, internationaler, schneller und hipper als der Rest des Landes. Die mährische Metropole hat sich gemausert zum Zentrum von Technik, Technologie und Wissen. (Text: Phoenix)Neufundland: Kanadas unentdeckter Osten
80 Einwohner hat der Ort Little Bay Islands – ein teurer Ort aus Sicht der Regierung von Neufundland. Sie ist von Gesetzes wegen verpflichtet, das Straßennetz und die Strom- und Wasserversorgung zu unterhalten. Deshalb versucht die Regierung, die Bewohner solcher Kleinstdörfer umzustimmen: Sie sollen ihr kleines Idyll gegen ein Haus in einem größeren Ort eintauschen. Eine Geldprämie soll dabei helfen, doch nicht alle wollen ihren Heimatort aufgeben. Vor der dünn besiedelten kanadischen Atlantikküste liegen viele kleine Inseln, die man nur mit der Fähre erreichen kann. Eine der schönsten erfindet sich neu: Nachdem der Fischfang auf Fogo Island kaum noch Einkommen bringt, soll der Individualtourismus der neue Motor für die lokale Wirtschaft werden. Mit einem neuen Hotel sind bereits 200 Arbeitsplätze entstanden. (Text: Phoenix)Olympia in Paris – Eine Stadt zwischen Vorfreude und Stresstest
In weniger als hundert Tagen beginnen die Olympischen Sommerspiele in Paris. Noch laufen überall in der Stadt die Vorbereitungen, Baustellen werden beendet, neue Spielstätten eingeweiht und in den Hallen fleißig trainiert. Was der Trubel jetzt schon mit der Stadt macht – sportlich, politisch, sozial – - haben sich die Korrespondenten vor Ort angeschaut. Besonders der Norden der Stadt wird für die Spiele kräftig aufpoliert. Auch das Olympische Dorf, in dem ab Juli mehr als 14.000 Athletinnen und Athleten unterkommen, steht im sozialen Brennpunkt, SaintDenis. Anne Arend hat sich umgehört, was Anwohnerinnen und Anwohner von der Veränderung vor ihrer Haustür halten. Fest steht: die olympischen Spiele verändern jetzt schon das Leben in der Vorstadt. Wer dabei gewinnt und verliert, wird sich erst nach den Wettkämpfen zeigen. (Text: Phoenix)Die Osterinsel – Kampf ums Paradies
Impressionen der OsterinselBild: Emilie HäberleDie Osterinsel in Chile empfängt nach zweieinhalb Jahren Isolation erstmals wieder Touristen. Damit ist das einsame Eiland mitten im Pazifik einer der Orte weltweit, der wohl am längsten wegen der Corona-Pandemie geschlossen war. Für die Tourismusbranche, von der 80 Prozent der Menschen lebten, war das ein Schock. Nur jedes dritte Hotel hat überlebt. Viele Menschen wanderten aufs Festland aus. Gleichzeitig wuchs ein neuer Geist der Solidarität. Denn während der Pandemie-Isolation mussten sich die Einwohner selbst versorgen. Es entstanden Kooperativen, die Fisch und Gemüse günstig verteilten. Sogar der uralte Tauschhandel blühte wieder auf. (Text: Phoenix)Die Osterinsel – Polynesisches Erbe der Rapa Nui
„Te pito o te henua“, so beschreiben die Ureinwohner ihre Heimat. „Nabel der Welt“ heißt das auf Deutsch. Gemeint ist damit ihre Insel in der Muttersprache Rapa Nui. Kaum ein anderer Ort auf Erden liegt so abgeschieden wie die Osterinsel. Mitten im Südpazifik, fünf Flugstunden von Chile, sechs von Tahiti entfernt. ARD-Korrespondent Michael Stocks und das Team aus dem Studio Rio de Janeiro haben sich auf die Spuren der Rapa Nui begeben. Nabel der Welt? Ein Mythos auf jeden Fall. Optisch wird das schon durch die 900 Moai deutlich.Kolossale Steinfiguren mit übergroßen Köpfen. Manche über 1000 Jahre alt. Zeugen einer Kultur, die fast verschwunden wäre. Kannibalismus, Kriege, Sklaverei und von Seefahrern eingeschleppte Krankheiten führten dazu, dass 1877 nur noch 111 Einwohner übrig waren. Fast wäre die polynesische Kultur untergegangen. Aber dann griff Chile ein. 1888 versprach das südamerikanische Land seinen Schutz. Seitdem gehört die Osterinsel zu Chile und ist nun auch wirtschaftlich und politisch von Chile abhängig. Heute leben rund 6000 Menschen auf dem Eiland. (Text: Phoenix) Der Papst, der aus der Kälte kam – Johannes Paul II
Er brachte mit einem einzigen Besuch in seinem Heimatland den Kommunismus zum Wanken: Am 18. Mai 2020 wäre Karol Wojtyla, der erste polnische Papst, 100 Jahre alt. In seiner Heimat wird er als Erlöser verehrt. Aber was würde er zu dem Polen von heute sagen, so politisch und gesellschaftlich gespalten wie es ist? Die phoenix-Reportage von ARD-Reporter Tilmann Bünz beginnt in der Lieblingskirche von Johannes Paul II. in Nova Huta, der ersten sozialistischen Großsiedlung Polens bei Krakau. Die Kirche – auch genannt „die Arche“ – hatte der spätere Papst den damaligen kommunistischen Machthabern in langen Jahren abgerungen, die Nova Huta ursprünglich als erste „Stadt ohne Gott“ propagieren wollten. (Text: Phoenix)Das Paradies ist pleite – Sri Lanka kämpft um seine Zukunft
Schulden, Schulden, nichts als Schulden. Sri Lanka kann seine Verbindlichkeiten längst nicht mehr bedienen, hofft auf Erlass, frisches Geld, neue Kredite. Das tägliche Leben auf der Insel ist für viele ein Leben voller Einschränkungen. Die Menschen müssen sehen, wie sie im Mangel über die Runden kommen. Und es ist nicht leicht. (Text: Phoenix)Paradies Zartbitter – Sao Tomé und Principe
Sao Tomé und Principe – der zweitkleinste Staat Afrikas ist wohl das, was sich viele unter einem Paradies vorstellen. Einsame Strände, Abgeschiedenheit, eine Welt abseits ausgetretener Pfade. Sao Joao beispielsweise hat etwa 2500 Einwohner – für uns eher ein Dorf – ist es eine der größeren Städte auf Principe. Die Holzhäuser sind in leuchtenden Farben gestrichen – Relikte aus der Kolonialzeit. (Text: Phoenix)Pellworm – Wiesen Watt Weite
Wer Schafe mag, ist auf Pellworm richtig. Wer feinen Sandstrand will, nicht. Gras statt Sand heißt es hier. Die Strandkörbe stehen auf dem Deich, und bei Ebbe kann man sich statt in die Wellen ins Watt stürzen. Pellworm ist anders als die anderen nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr oder Amrum. 1100 Einwohner, 2000 Kühe und 5000 Schafe. Die Tiere und die Natur haben hier das Sagen. Keine Touristenmeile, keine Partyzone, kein Gourmettempel – für viele macht aber gerade das den Charme des gerade 37 Quadratmeter kleinen Eilands aus. ZDF-Korrespondentin Sohad Khaldi und ihr Team begleiten Knud Knudsen, Deutschlands einzigen Wattpostboten, auf seiner Tour durch das Watt, nehmen zusammen mit der Inselpastorin an einer Geh-Meditation auf dem Deich teil. Erfahren warum Pellworm in doppelter Hinsicht grün ist, und erkunden Neuland mitten in der Nordsee. (Text: Phoenix)Persisches Tagebuch – Der Iran 40 Jahre nach der Islamischen Revolution
Der Iran: Reichtum und westlicher Lebensstil in Teheran, Armut und traditionelle Strukturen am Persischen Golf. Rockmusik und Koranschulen in der heiligen Stadt Maschhad. Vier Wochen reiste ZDF-Korrespondent Jörg Brase mit seinem Team durch ein Land voller Widersprüche und zeigt Menschen, die ihr Land lieben und doch mit ihm hadern. Viele haben sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet, der durch die Sanktionen der USA bedroht ist. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Do. 07.02.2019 Phoenix Phuket Paradise: Thailand ohne Touristen
Ein Traumziel ohne Touristen. Thailands wunderschöne Inselwelt liegt so ruhig da, wie seit Ewigkeiten nicht. Corona verwehrt Urlaubern den Zutritt. Während die Reisebranche leidet, profitiert die Natur. Die Luft ist rein, das Wasser klar. Meeresbewohner, die vor den Menschenmassen geflohen waren, trauen sich zurück: Haie, Schildkröten, seltene Fische. Die Korallen erholen sich. Auch die Moken, die Seenomaden, können durchatmen. In einem Thailand, dessen Regeln der Tourismus definiert, das Hotels statt Fischerdörfer brauchte, mussten die Moken sehen, wo sie bleiben. Jetzt haben sie ihr Paradies zurück. Zumindest für eine Weile. Sie leben aktuell ein Leben in ihrem eigenen Rhythmus – wie aus einer anderen Zeit. (Text: Phoenix)Polen und der Krieg vor der Haustür
Polen blickt, als Nachbarland der Ukraine, mit besonderer Sorge auf den russischen Angriffskrieg. Wie steht es mittlerweile um die Solidarität der Polen mit der Ukraine, hat man sich an den Krieg fast schon gewöhnt? ZDF-Korrespondentin Natalie Steger und ihr Team reisen in Polen entlang der Ostsee, im Osten des Landes mit direkter Grenze zu Kaliningrad und damit zu Russland. (Text: Phoenix)Polen an der Nato-Ostflanke – Bereit machen für den Ernstfall
Kaum jemand hat so sehr vor Putins Machthunger gewarnt wie Polen und die Balten. Polens Lage an der NATO-Ostflanke ist strategisch sensibel, mit Grenzen zum russischen Kaliningrad und zum Moskau-treuen Belarus. Außerdem ist Polen mit seiner Grenze zur Ukraine zum Frontstaat geworden. Zivilisten werden freiwillig zu Soldaten. Bürger trainieren – für den Ernstfall. Was uns verbindet ist die Sorge um Polen, sagt ein Psychologieprofessor, der freiwillig Soldat geworden ist. Außerdem ist Schießen Teil eines Schulfachs geworden. Die Teenagerin Nikola ist sich sicher, man wisse nie, wie sich das weiterentwickle mit Russland. (Text: Phoenix)Polen – Kulturkampf um die Abtreibung
Portugal im Wandel -Zwischen Küste, Klima und Kultur
Unsere Reise durch Portugal zeigt ein facettenreiches Bild: Ein Land, das an seinen Traditionen festhält – und zugleich entschlossen neue, kreative Wege geht, um sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen: Klimakrise, Landflucht, politische Spannungen. (Text: Phoenix)Portugal – Zurück in die Zukunft
15 Min.Lissabon ist bekannt für seine historischen Straßenbahnen. Dabei steigen viele Portugiesinnen und Portugiesen gerade auf E-Mobilität um. Die Elektroautos erleben einen echten Boom. (Text: Phoenix)Putins Reich vor der Haustür – Die estnische Grenzstadt Narwa
Narwa – eine Stadt ganz im Nordosten Estlands. Nur ein Fluss trennt den NATO-Bündnispartner hier von Russland. Von den etwa 50.000 Einwohnern ist eine Mehrheit von über 90 Prozent russischstämmig. (Text: Phoenix)Radtour vor den Toren Tibets: Eine chinesische Grenzerfahrung
Schneebedeckte Berge, unendliche Weiten, Einsamkeit – das tibetische Hochland mit seinen faszinierenden Kulturen lockt ARD-Korrespondentin Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze wieder auf das Fahrrad. Ganz nah an den Menschen, die nach den Erfahrungen ihrer ersten Radreise durch China viel aufgeschlossener gegenüber den Fremden sind. Die anstrengende Tour soll sie vom Qinghai-See bis hinauf zum Animaqing führen, einem heiligen Berg der Tibeter. (Text: Phoenix)Räuber im Paradies – Haijagd rund um Palau
Das Inselparadies Palau im Pazifischen Ozean ist ein Hotspot der illegalen Haijagd. Auf Taiwans und Hongkongs Schwarzmärkten bieten Händler allein für die Haiflossen viele Hundert Dollar. ZDF-Korrespondent Thomas Reichart beleuchtet, inwiefern das ökologische Gleichgewicht im Meer bedroht ist, wenn die Haie wahllos getötet werden. Noch sind Palaus Korallenriffe und der Artenreichtum rund um den Inselstaat einzigartig. Doch die Tauchlehrerin und Haischützerin Tova Harel muss sich immer häufiger mit toten Tieren im Hafen von Palaus größter Stadt Koror beschäftigen. (Text: Phoenix)Rajasthan – Unterwegs mit dem Kamelregiment
Das Kamelregiment von Rajasthan (Indien) ist eine Elitetruppe. Die Ausbildung ist hart und langwierig. Kamel und Mensch müssen perfekt harmonieren, um bei repräsentativen und militärischen Einsätzen zu funktionieren. Nur die besten Talente der Grenzgarnisonen werden ausgewählt und für die geschichtsträchtige Kamelvallerie ausgebildet. Markus Gürne und Florian Meesmann begleiten nahe der pakistanischen Grenze ein Kamelregiment auf Grenzpatrouille und besuchen eine Militärparade, deren Höhepunkt der Auftritt der Kamelkavallerie ist. (Text: Phoenix)Rechts Russland und links die Ostsee – Das Baltikum in der NATO
Estland, Lettland und Litauen liegen eingezwängt zwischen Ostsee und Russland. Sie sind als einzige aus der Zwangsgemeinschaft der alten Sowjetunion heraus im Jahr 2004 der NATO und der EU beigetreten. Heute verschärfen sich vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine die Spannungen der baltischen Staaten mit ihrem großen Nachbar wieder. Der langjährige Baltikum-Korrespondent Tilmann Bünz reist für phoenix 20 Jahre nach deren NATOBeitritt durch Litauen, Lettland und Estland – immer der östlichen Landesgrenze entlang. (Text: Phoenix)Reiseabenteuer in Myanmar: Robert Hetkämper unterwegs
Myanmar ist das Land mit den meisten Arbeitselefanten der Welt. Anders als in den anderen Staaten Südostasiens sind die Tiere noch nicht von Maschinen verdrängt. Aber auch in Myanmar kann der Elefant als Haustier nur durch den Tourismus überleben. „Wir reisen durch ein Land mit noch sehr lebendigen Traditionen“, sagt Asienreporter Robert Hetkämper in seiner neuen Ausgabe von „mein ausland“. Die prächtigen Bootsprozessionen auf dem Inle-See, bei der goldene Barken von Beinruderern gezogen werden, sind faszinierend. Unser Team fragt nach den Ursprüngen dieser seltsamen Rudertechnik.In Mandalay sind wir dabei, wenn der Große Goldene Buddha am Morgen von einem frommen Abt gewaschen wird, begleitet von den Gebeten tausender gläubiger Besucher. Der Buddhismus hier hat mehr als nur religiöse Bedeutung. Er ist das einigende Band für den Vielvölkerstaat Myanmar. Daher kommt es im Land zu Misstrauen gegen Angehörige anderer Religionen. Nächster Höhepunkt ist eine Reise mit der Eisenbahn aus dem Hochland der Shan hinunter ins alte Burmesische Herzland. Nicht nur ein romantisches Reiseerlebnis, sondern auch bisweilen ein veritables Abenteuer. Myanmars Eisenbahngesellschaft hat von der einstigen Kolonialmacht Britannien ein großes Eisenbahn-Schienennetz geerbt. Das zu erhalten und vor allem zu modernisieren ist eine gewaltige Herausforderung. Und schließlich besuchen wir die Langhalsfrauen des Kayan-Volkes im Osten von Myanmar. Messingringe am Hals und auf den Schultern lassen ihre Hälse lang erscheinen – ein höchst exotischer Anblick. Aber wir finden selbstbewusste Frauen, die ihr ganz eigenes Schönheitsideal verteidigen. Und wir können ein Geheimnis lüften: Kann man die Ringe der Langhalsfrauen eigentlich abnehmen? Und wenn ja, wie? (Text: Phoenix) Reise durch den hohen Norden
Vierzig Häuser, fünfzig Menschen, kein fließend Wasser, keine Autos. Dafür Meerblick für alle und hin und wieder ein Wal von dreißig Tonnen Gewicht. Tilmann Bünz und sein Team spüren Menschen auf, die in der Arktis zu Hause sind. Wenn sie vom Leben im Norden berichten, der Weite, der klirrenden Kälte und dem Kaminfeuer mit Treibholz, wird klar, warum sie dort nie weg wollen. (Text: Phoenix)Die Rentiere der Sami
Die Sami sind ein kleines Volk im Fjäll, tief in Schweden. Schon seit ewigen Zeiten leben sie zusammen mit Rentieren. Diese Tradition ist bis heute bewahrt geblieben und steht noch immer für das freie Leben in der Natur. In den ersten Dezembertagen werden die Tiere, die zur Schlachtung freigegeben werden, aussortiert. Der Rest wird wieder in die freie Wildnis entlassen. Reporter Clas Oliver Richter besuchte die Sami und begleitete ihren Alltag mit den Rentieren. (Text: Phoenix)
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