Staffel 2
Staffel 2 von Macht und Herrlichkeit – Der Popecast startete am 03.05.2026 bei ORF ON.
6. Papst Leo gegen den Hunnenkönig
Staffel 2, Folge 1Seit einem Jahr lenkt jetzt ein Papst namens Leo die Geschicke der römisch-katholischen Kirche. Die erste Folge der zweiten Staffel von „Macht und Herrlichkeit – der Ö1-Popecast“ beschäftigt sich daher mit ihm und den 13 früheren Leos. Der erste Leo („Leo der Große“) soll sich ganz allein einem hunnischen Heer in den Weg gestellt und König Attila zum Abzug aus Italien bewegt haben – was immerhin belegt, dass der Papst bereits im 6. Jahrhundert auch mit politischen und militärischen Fragen befasst war. Der dritte Leo hat Karl den Großen zum Kaiser gekrönt, der zehnte hat Martin Luther exkommuniziert, und Leo XIII. gilt als Begründer der katholischen Soziallehre. Robert Francis Prevost hat sich mit der Wahl seines Namens also in eine sehr vielfältige und interessante „Ahnenreihe“ gestellt. (Text: ORF)Deutsche Streaming-Premiere So. 03.05.2026 ORF ON Original-TV-Premiere So. 03.05.2026 ORF III 7. Der Canossa-Gang
Staffel 2, Folge 2Vier Tage im Jahr 1077, an denen Weltgeschichte geschrieben wurde: Kaiser Heinrich IV. steht im Büßerhemdvor der Burg Canossa und bittet Papst Gregor VII. um Vergebung. Der spektakuläre Höhepunkt im so genannten „Investiturstreit“ ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Es ist ein Ereignis, das sich entscheidend auf die weitere Entwicklung des Papsttums auswirken sollte – über Jahrhunderte hinweg. Die zweite Folge der zweiten Staffel von „Macht und Herrlichkeit – der Popecast“ wirft einen Blick auf das komplexe Verhältnis von Kaiser und Papst im Mittelalter, als sich bereits die Trennung von Kirche und Staat abzuzeichnen beginnt.Im Kern geht es um die Frage: Wer darf Bischöfe ernennen und einsetzen? Steht die weltliche Macht (der Kaiser) über der geistlichen (dem Papst) – oder ist es umgekehrt? Können diese Sphären überhaupt getrennt werden? Die Trennung von Kirche und Staat wird bis in die Gegenwart ein Thema bleiben. Der österreichische Kaiser hat bis 1918 die Bischöfe ernannt – und die Bundesregierung hat bis heute (zumindest theoretisch) ein Mitbestimmungsrecht. (Text: ORF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 04.05.2026 ORF ON Original-TV-Premiere Mo. 04.05.2026 ORF III 8. Die Scheidung des Jahrtausends – Wie sich die Kirche von England vom Papst getrennt hat
Staffel 2, Folge 3In Canterbury lenkt mit Sarah Mullally zum ersten Mal in der Geschichte eine Frau als Erzbischöfin die Geschicke der Kirche von England – und damit auch der anglikanischen Gemeinschaft mit 42 Mitgliedskirchen in aller Welt. Möglich wurde das nur, weil sich die Kirche von England schon vor 500 Jahren vom Papst in Rom getrennt hat. Begonnen hat alles mit einer persönlichen Tragödie im Königshaus: Mindestens vier Schwangerschaften sind belegt – doch letztlich hat nur eine Tochter von König Heinrich VIII. und Katharina von Aragon überlebt. Politisch ist das damals eine Katastrophe: Heinrich braucht einen Sohn als Erben. Er will daher die Ehe mit Katharina annullieren lassen. Dafür gäbe es auch gute Gründe – aber Papst Clemens VII.lässt sich in einem sieben Jahre währenden Kampf nicht überzeugen. Denn Katharina ist die Tante von Kaiser Karl V. – und den braucht der Papst als Verbündeten: im Kampf gegen die Reformation und für seine eigenen machtpolitischen Ambitionen in Italien. König Heinrich VIII. muss sich daher selbst zum Oberhaupt der Kirche von England machen, um seine neue Königin Anne Boleyn heiraten zu können. Die Folge beleuchtet das komplexe Intrigenspiel rund um diese „Scheidung des Jahrtausends“, welche Rolle die Reformation in dieser Kirchenspaltung gespielt hat – und warum Queen Anne Boleyn keine drei Jahre nach ihrer Krönung enthauptet worden ist. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 05.05.2026 ORF III 9. Der Papst und seine Unfehlbarkeit
Staffel 2, Folge 4Ein schwieriger Begriff, der immer wieder für Verwirrung sorgt: die „Unfehlbarkeit“ des Papstes oder seine „Infallibilität“ (so der lateinische Fachbegriff). Die vorläufig letzte Folge der zweiten Staffel von „Macht und Herrlichkeit – der Popecast“ befasst sich mit dem jüngsten Kapitel der römischen Kirchengeschichte. Während der Papst im 19. Jahrhundert seine weltlichen Einflussmöglichkeiten dahinschwinden sieht, beginnt er seine innerkirchliche Machtposition abzusichern. Im Jahr 1870 kann er sich seine viel diskutierte „Unfehlbarkeit“ als verbindliche Glaubenswahrheit sichern (kombiniert mit dem noch wichtigeren „Iurisdiktionsprimat“) – verliert aber nur wenige Monate später endgültig seinen eigenen Staat.Pius IX. zieht sich als „Gefangener“ in den Vatikan zurück. Doch parallel dazu beginnt der Aufstieg des Papstes zum globalen Medienphänomen. Ihren Höhepunkt erreicht diese Entwicklung mit Johannes Paul II., der durch seine Pastoralreisen zum Stammgast in den Abendnachrichten des Fernsehens wird. In der damaligen Medienlandschaft war der Papst damit tatsächlich „allgegenwärtig“ – und er ist es bis heute. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 06.05.2026 ORF III
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