Staffel 2, Folge 2

  • 7. Der Canossa-Gang

    Staffel 2, Folge 2
    Vier Tage im Jahr 1077, an denen Weltgeschichte geschrieben wurde: Kaiser Heinrich IV. steht im Büßerhemdvor der Burg Canossa und bittet Papst Gregor VII. um Vergebung. Der spektakuläre Höhepunkt im so genannten „Investiturstreit“ ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Es ist ein Ereignis, das sich entscheidend auf die weitere Entwicklung des Papsttums auswirken sollte – über Jahrhunderte hinweg. Die zweite Folge der zweiten Staffel von „Macht und Herrlichkeit – der Popecast“ wirft einen Blick auf das komplexe Verhältnis von Kaiser und Papst im
    Mittelalter, als sich bereits die Trennung von Kirche und Staat abzuzeichnen beginnt. Im Kern geht es um die Frage: Wer darf Bischöfe ernennen und einsetzen? Steht die weltliche Macht (der Kaiser) über der geistlichen (dem Papst) – oder ist es umgekehrt? Können diese Sphären überhaupt getrennt werden? Die Trennung von Kirche und Staat wird bis in die Gegenwart ein Thema bleiben. Der österreichische Kaiser hat bis 1918 die Bischöfe ernannt – und die Bundesregierung hat bis heute (zumindest theoretisch) ein Mitbestimmungsrecht. (Text: ORF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 04.05.2026 ORF ONOriginal-TV-Premiere Mo. 04.05.2026 ORF III

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Sendetermine

Mo. 04.05.2026
07:55–08:25
07:55–

evtl. ältere Sendetermine sind noch nicht erfasst

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