5 Folgen

  • Folge 1 (26 Min.)
    An einem Tag Ende August lassen der Jagdherr Benoît und sein Hundeführer mitten im Wald von Dreux, etwa 100 Kilometer westlich von Paris die Hunde laufen. In einigen Tagen wird die Jagd wieder aufgenommen, und es ist wichtig, dass die Hunde gut in Form und diszipliniert sind. Endlich ist der Tag der ersten Jagd gekommen. Früh am Morgen ist Benoît mit einigen Freiwilligen zum Abfährten gegangen, jeder sucht das Revier in einem vorher festgelegten Radius nach Fährten oder Spuren ab. Marie Dulac, die die Jagd leitet, hält eine Begrüßungsrede anlässlich des Saisonbeginns, dann erstatten diejenigen, die beim Abfährten waren, abwechselnd Bericht. Danach machen sich die Jäger auf den Weg zu dem Ort, wo die Jagd stattfinden wird. Die Jagdbegleiter, die mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind, begeben sich zu den Plätzen, wo sie die beste Aussicht haben. Unter ihnen befinden sich die Brüder André und Réné Lortie, die seit mehr als 50 Jahren treue Begleiter der Jagdgesellschaft sind. Normalerweise handelt es sich bei den ersten Jagden um Übungsjagden zum Aufwärmen. Der Hirsch wird nur in Ausnahmefällen erlegt – aber manchmal gibt es auch Überraschungen! (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 06.11.2006 arte
  • Folge 2 (26 Min.)
    Der Tag beginnt mit einer Messe. Die Platzverteilung in der Kirche spiegelt die sozialen Unterschiede in der Jagdgesellschaft wider. Die ersten Reihen sind für die Jäger reserviert, Männer und Frauen getrennt, die folgenden Reihen für Gäste, darunter ehemalige Mitglieder der Jagdgesellschaft. Die Zeremonie wird mit der Segnung der Hundemeute abgeschlossen. Die Nähe zwischen Kirche und Treibjagd erinnert daran, dass diese einst eng mit der katholischen Aristokratie verbunden war. Die Hubertusmesse ist eine Tradition in allen Jagdgesellschaften, unabhängig davon, ob Jagdherr und Jäger sich zur Kirche bekennen. Der Tag des Heiligen Hubertus ist ebenfalls der Tag, an dem neue Mitglieder aufgenommen werden. Es ist also ein großer Tag für Valérie und Bruno, zwei Neuankömmlinge in der Jagdgesellschaft. Nach der Messe finden sich alle bei einem üppigen Buffet am Marktplatz ein. Das ist für Philippe die Gelegenheit, eine Lobrede auf die ländlichen Regionen Frankreichs zu halten. Anschließend beginnt die eigentliche Jagd. Die Gruppe der Jäger ist vollzählig und Jagdbegleiter sind in Scharen gekommen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 07.11.2006 arte
  • Folge 3 (26 Min.)
    Mit seinen 33 Jahren ist Benoît Dulac ein routinierter Jäger. Er geht seit seiner Kindheit auf die Treibjagd. Gemeinsam mit seinen Eltern, die vor etwa 30 Jahren den Vorsitz der Jagdgesellschaft Normand Piqu’hardi bei Dreux, deren Mitglieder aus der gehobenen Pariser Bourgeoisie stammen, übernommen haben, leitet er diese Jagdgesellschaft. Catherine wohnt nur wenige Kilometer von Benoît entfernt. Sie ist etwa 40 Jahre alt und begeisterte Jagdbegleiterin. Als einfache Arbeiterin verfügt Catherine nicht über die finanziellen Mittel, um Mitglied der Jagdgesellschaft zu werden. Ihr Vater arbeitete als Hundeführer für die Jagdgesellschaft Normand Piqu’hardi. Catherine hilft, die während der Jagd verloren gegangenen Hunde einzusammeln. Catherine und Benoît sind zusammen aufgewachsen, und verbrachten ihre Kindheit mit den Hunden im Wald. Sie als Tochter des Hundeführers und er als Sohn des Jagdherren. Bald schon wurden sie Freunde. Die Geschichte der beiden verdeutlicht eine der Besonderheiten der Treibjagd, nämlich die Fähigkeit, Frauen und Männer, die im Alltag nichts miteinander verbindet, für eine gemeinsame Leidenschaft zu begeistern. Am nächsten Tag ist Jagd. Benoît reitet zusammen mit Piqu’hardi voraus, um so nahe wie möglich an den Hunden zu sein, die den Hirsch hetzen. Den ganzen Tag über wird ein einziges Tier gejagt. Benoît ermutigt seine Hunde weiterzulaufen, wenn der Hirsch sie abgehängt hat. Catherine bildet das Schlusslicht. Am Steuer ihres Kleintransporters folgt sie der Meute, schützt sie beim Überqueren der Straße, sammelt vom Weg abgekommene Hunde ein. An diesem Tag wird der Hirsch erlegt. Nach einer mehrstündigen Verfolgungsjagd, ist er zu erschöpft, um weiterzulaufen und wird von der Meute gestellt. Die Jagdhornbläser signalisieren mit dem Halali das Ende der Jagd. Der Hirsch wird nun so schnell wie möglich mit einem Dolchstoß getötet. Diese Aufgabe übernimmt immer Piqu’hardi. Die anwesenden Teilnehmer ziehen den Hut, um den erlegten Hirsch zu ehren. Catherine bleibt der Szene fern, wenn sie kann. Ihre Leidenschaft für die Treibjagd beschränkt sich auf die Hunde. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 08.11.2006 arte
  • Folge 4 (26 Min.)
    Bruno de Chaisemartin ist 47 Jahre alt und Manager in Paris. Als wohlhabender Aristokrat ist Bruno ein typisches Mitglieder einer Jagdgesellschaft. Der Mitgliedsbeitrag für die Jagdgesellschaft beträgt 3.000 Euro pro Jahr, hinzukommen die Kosten für das Pferd und dessen Unterhalt sowie ungefähr 1.000 Euro für Kleidung. Jean-Marc Bonnet stammt aus der Region von Dreux und ist Landwirt. Die Treibjagd macht ihm großen Spaß, ist aber mit finanziellem Aufwand verbunden. Pascal Leroux dagegen ist Priester und wurde von den Mitgliedern der Jagdgesellschaft eingeladen. Bei der Zusammenkunft der Jäger stoßen Bruno, Jean-Marc und Pascal auf die anderen Mitglieder und Jagdbegleiter. Unter ihnen auch Gérard de Baere, Gégé genannt, der als ehemaliger Beamter den Status eines Freundes der Jagdgesellschaft hat. Wenn der Hirsch für das Curée, das Belohnungsritual für die Jagdhunde, zubereitet ist, versammelt sich die gesamte Jagdgesellschaft. Philippe Durac gibt das Zeichen zum Curée. Er erweist zunächst einer Person seiner Wahl seine Ehrerbietung, indem er ihr den rechten Vorderhuf überreicht. Diese Ehrbezeugung ist ein wesentlicher und symbolträchtiger Teil der Jagd. Die Handlung kommt einer Art Aufnahmeritual gleich, mit dem der Geehrte in die Jagdgesellschaft aufgenommen wird. Normalerweise wird ein Gast oder ein Jäger geehrt, nur in Ausnahmefällen ein Jagdbegleiter. Wem wird diese Ehre wohl diesmal zuteil? (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.11.2006 arte
  • Folge 5 (26 Min.)
    Das Ende der Saison naht. Jäger und Jagdbegleiter dürfen nun keinen Termin versäumen. Ob Regen oder Schnee, sie sind bei jeder Jagd dabei. Aber diese Saison hatte eine Neuerung zu bieten, einen Schnuppertag für junge Leute, die sich für die Jagd interessieren. Als Präsident des französischen Jagdverbands will Philippe Dulac natürlich mit gutem Beispiel vorangehen, um das Image der Jäger aufzupolieren. Es müssen jüngere Leute Führungsaufgaben übernehmen, der Widerstand gegen die Jagdgegner will organisiert sein. Seit die Hetzjagd in Großbritannien im Jahr 2004 verboten wurde, ist Frankreich das letzte große EU-Land, in dem sie noch praktiziert wird. Und die französischen Jagdgegner betrachten Großbritannien als Präzedenzfall. Philippe Dulac bemüht sich von Paris aus, der Anti-Jagd-Bewegung immer einen Schritt voraus zu sein. Bald schon naht die letzte Jagd dieser Saison. Manch einer trauert den vergangenen Wochen und Monaten nach, andere sind in Gedanken schon bei der nächsten Saison. Alle aber sind beim Abschlussumtrunk für die Jagdbegleiter dabei, den traditionell die Jagdherren bei der letzten Jagd des Jahres veranstalten und der dazu dient, die engen Beziehungen zwischen Jägern und Jagdbegleitern zu pflegen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 10.11.2006 arte
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