Staffel 2

Staffel 2 von Häuser der Kunst startete am 09.01.2026 auf arte.tv und am 11.01.2026 bei arte.
  • Staffel 2, Folge 1 (26 Min.)
    Ausschnitt des Wandgemäldes, das ein Offizier der Coast Guard in Greenway hinterließ: Agatha Christie mochte es zunächst nicht, nutzte es später jedoch literarisch. – Bild: Zentralfilm
    Ausschnitt des Wandgemäldes, das ein Offizier der Coast Guard in Greenway hinterließ: Agatha Christie mochte es zunächst nicht, nutzte es später jedoch literarisch.
    Agatha Christie zählt über mit zwei Milliarden verkauften Büchern zu den bekanntesten Schriftstellern aller Zeiten – doch über ihr Privatleben ist wenig bekannt. Die Dokumentation erzählt in opulenten Bildern die packende Geschichte von Greenway Estate, Agatha Christies Sommersitz, in dem sie ihre glücklichsten Stunden verbrachte. Die mystische Landschaft erinnerte sie an ihre Kindheit und inspirierte sie zu außergewöhnlichen literarischen Morden. Einen davon ließ sie im Bootshaus am Ufer des Flusses Dart spielen, wo ihr Ermittler Hercule Poirot die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt. Doch schon ein Jahr nachdem Christie das Haus gekauft hatte, musste sie es wieder verlassen – ohne zu wissen, ob sie es jemals wieder sehen würde. Während des Zweiten Weltkriegs wohnten hier Offiziere der United States Coast Guard und probten die Landung in der Normandie. Eine Geschichte, die auch in einem beeindruckenden Wandgemälde in der Bibliothek des Hauses verewigt ist. „Für Agatha Christie war Greenway der schönste Ort der Welt“, berichtet Christie-Experte John Curran. Heute pilgern Besucher aus aller Welt nach Greenway und staunen über Exponate wie die sogenannte Donnerbox, eine mobile Mahagoni-Toilette, die Christie auf ihre Reisen in den Orient mitnahm. Auch das jährliche Agatha Christie Festival im nahe gelegenen Torquay, Christies Geburtsort, lockt Fans aus aller Welt. „Sie reiste alleine um die Welt, stand als eine der ersten Frauen auf einem Surfbrett – einfach eine coole Lady“, schwärmt Christie-Fan Emma Dudley in der Dokumentation, die so manche überraschende Geschichte über die „Queen of Crime“ erzählt. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 09.01.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 11.01.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 2 (26 Min.)
    Eugene Chaplin, der Sohn von Charlie Chaplin, im Garten von Manoir de Ban
    Charlie Chaplin war nicht nur ein außergewöhnlicher Künstler, er war auch ein Mensch mit einer ungewöhnlichen Biografie. Nachdem er aufgrund seiner politischen Haltung 1952 nicht mehr in seine Wahlheimat USA einreisen durfte, zog er mit seiner vierten Frau Oona und den gemeinsamen Kindern in die Schweiz. Der Film erzählt die Geschichte von Chaplin und seinem Leben im Manoir de Ban am Genfer See. In zum Teil unveröffentlichten Privatfilmen aus dem Familienarchiv und eindrucksvollen Interviews – unter anderem mit seinem Sohn Eugene – wird Chaplins Alltag als Ehemann und Familienvater im Exil gezeigt. Auch in dieser Phase seines Lebens ist der Künstler trotz seiner Verletzungen, die er als Exilant erfahren hatte, kreativ und arbeitet weiter. So entstehen im Manoir de Ban rund 100 Kompositionen für Filmmusik. 1972 kehrte Chaplin zur Verleihung des Oscars für sein Lebenswerk noch einmal in die USA zurück – und erhielt den längsten Applaus in der Geschichte der Oscars. Die Dokumentation zeichnet das fesselnde Porträt eines Weltstars, der im Exil sein Lebensglück fand. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 09.01.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 18.01.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 3 (26 Min.)
    Das Münter-Haus in Murnau am Staffelsee zieht Menschen aus aller Welt in seinen Bann: Hier lebte die Malerin Gabriele Münter gemeinsam mit ihrem Geliebten Wassily Kandinsky bis zum Ersten Weltkrieg.
    In der zweiten Staffel der ARTE-Reihe „Häuser der Kunst“ werden wieder Orte präsentiert, an denen große Künstlerinnen und Künstler gelebt und Meisterwerke geschaffen haben. Das Münter-Haus in Murnau am Staffelsee ist so ein Pilgerort für Kunstliebhaber aus aller Welt. Nachdem das Malerpaar Gabriele Münter und Wassily Kandinsky das Haus 1909 erwarb, wurde es zum Künstlertreffpunkt und zur Keimzelle der Kunstbewegung „Der Blaue Reiter“. „Ich habe mich lange gegen den Begriff ,Wiege des Expressionismus’ gesträubt“, erklärt Sandra Uhrig, die Direktorin des Schlossmuseums Murnau, im Film „doch hier kam wirklich etwas ins Wiegen“. Inspiriert von der beeindruckenden Landschaft schufen Münter und Kandinsky in Murnau Bilder, die bis heute Menschen in ihren Bann ziehen. Doch der Beginn des Ersten Weltkriegs markierte eine tiefe Zäsur: Kandinsky kehrte nach Russland zurück, Münter zog nach Skandinavien, es kam zur dramatischen Trennung. Erst in den 1930er Jahren kehrte Münter in ihr Haus zurück und versteckte zur Zeit des Nationalsozialismus in ihrem Keller rund tausend Bilder von Kandinsky und anderen Künstler, die als „entartet“ galten. Erst 1957 lüftete sie anlässlich ihres achtzigsten Geburtstages das Geheimnis des „Millionenkellers“ und übergab die Werke dem Münchner Lenbachhaus. Es ist ein Schatz, ohne den die Geschichte des „Blauen Reiters“ nicht erzählt werden könnte. Der Film zeigt in einfühlsamen Bildern die bewegende Geschichte von Gabriele Münter und ihrem Haus in Murnau und erzählt von einer „Sternstunde der Kunstgeschichte“. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 09.01.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 25.01.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 4 (26 Min.)
    Josephine Baker auf Schloss Les Milandes, 1961
    Erschöpft von ihrem exzessiven Pariser Lebensstil fand Josephine Baker Ende der 1930er Jahre in Les Milandes einen Landsitz, an dem sie zur Ruhe kommen wollte. Doch nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Frankreich wurde das Schloss zum Stützpunkt der Resistance: Josephine Baker versteckte in dem verwinkelten Gebäude unter Einsatz ihres Lebens Waffen und Geflüchtete vor den Nazis. Nach dem Krieg eröffnete Baker mit ihrem vierten Mann Jo Bouillon in Les Milandes einen Freizeitpark, den jährlich Hunderttausende besuchten, und in dem Stars wie Jaques Brel auftraten. Auch ihre zwölf Kinder, die sie aus allen Teilen der Welt adoptiert hatte, und die als „Rainbow Tribe“ ständig in den Schlagzeilen waren, wuchsen hier auf. Doch der luxuriöse Lebensstil der Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin verschlang Unsummen – ebenso wie der Unterhalt des Anwesens. 1964 rettete sie noch der öffentliche Spendenaufruf der Schauspielerin Brigitte Bardot vor der Pleite. Doch 1968 war es dann so weit: Les Milandes wurde zwangsversteigert – nachdem Josephine Baker sich drei Tage lang in der Küche verbarrikadiert hatte, musste sie ihr Schloss für immer verlassen. Der Film erzählt mit seltenen Archivaufnahmen und Interviews – u.a. mit Josephine Bakers Sohn Brian Bouillon-Baker – die ergreifende Geschichte von Josephine Baker und ihrem Märchenschloss Les Milandes. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 09.01.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 arte

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