5 Folgen, Folge 1–5

    • Folge 1 (30 Min.)
      Die Leidenschaft zu den Gärten lässt Kristin Lammerting hin- und herpendeln zwischen Rheinland und Neuseeland. In Köln hat sie einen 9.000 Quadratmeter großen Englischen Garten mitten in der Großstadt geschaffen. Besucher wandeln hier durch 13 verschiedene Gartenzimmer, vorbei an perfekt gepflegten Rosenbeeten. Eine Abteilung blendet in strahlendem Weiß, die andere umgibt die Spaziergänger mit tiefem Schwarz. Und in Neuseeland expandieren sie und ihr Mann mit einer florierenden Palmenschule. Dort soll jetzt auch ihr Wohnhaus entstehen – mit atemberaubendem Blick auf die Pazifikbucht. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereSa 04.08.2012WDR
    • Folge 2 (30 Min.)
      Was brauchen wir, um uns wohlzufühlen in unserem Garten? Die Antworten sind so unterschiedlich wie die Menschen: Lisa von Bargen genießt ihren Garten am liebsten alleine, frühmorgens am Teich. Dann erfreut sie sich an Schattenpflanzen, von denen die 59-Jährige bereits 540 verschiedene Exemplare gesammelt hat. Für Winfried Rusch ist sein Garten wie ein Therapeut. Besonders seine Rosen sind ihm wichtig: Wenn die Kletterrose ‚Constance Spry‘ ihren Myrrheduft versprüht, schlägt das Herz des 67-Jährigen höher. Für Brigitte Bergschneider müssen die Pflanzen wohl versorgt sein. Ihren Buchsbaum schneidet sie akkurat in Schneckenform, die Rosen packt sie im Winter in Betttücher, damit sie nicht erfrieren. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereSa 11.08.2012WDR
    • Folge 3 (30 Min.)
      Manche Menschen wünschen sich eine Natur, die sich wild und schön ihren Weg bahnt – so wie Johannes Schürmann. In seinem Garten wachsen und sprießen Pflänzchen, die jeder „ordentliche“ Gärtner längst ausgemerzt hätte: Blaue Distel, stinkender Storchschnabel oder Lichtnelke. „Ich gebe Pflanzen Asyl, die sonst keine Chance haben“, sagt der 65-Jährige dazu. Beate O. kämpft dagegen für ein Stück Wildnis in der Großstadt und erweckt die städtische „Grünfläche“ in der Siedlung wieder zum Leben. Jetzt wachsen Stockrosen und Springkraut, wo vorher nur Hundekot und Müll herumlagen. Und Sebastian Edlich und seine Mitstreiter setzen auf Radieschen statt Beton: Mit mobilen Pflanzkisten halten sie eine Industriebrache mitten in der Stadt besetzt. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereSa 18.08.2012WDR
    • Folge 4 (30 Min.)
      Sobald die Temperaturen es zulassen, findet man Cornelia Euscher auf ihrem 26-Quadratmeter-Balkon im obersten Stock eines Mehrfamilien-hauses in Düsseldorf. In den Kübeln gedeiht es kräftig und in den Töpfen wimmelt es von Kleingetier. Sogar die Geburt eines Marienkäfers hat Cornelia Euscher schon erlebt. Die pure Natur „ direkt hinterm Wohnzimmer. Jede freie Minute verbringt die Hauptschullehrerin auf dem Balkon, oben über allen anderen: Auftanken vom harten Job, abschalten, und ab und zu mal Korrekturen von Vokabeltests. „Meinen Adlerhorst!“ nennt sie diesen Ort. Ein paar Etagen unter ihr pflanzt Renate Schüll unverdrossen Blütenpracht gegen die grauen Betonmauern der Nachbargebäude. Vorzugsweise in Pink.
      „Balkon-Barbie“ nennt sie sich selbst, aber es ist ihr ernst mit den Farben: Finsterste Büro-Architektur, charakterlose Zweckbauten mit hässlichen Lüftungsschächten überall um sie herum. Und auf ihrem Balkon: leuchtende Farben, blühende Pracht. Manchmal wünscht sich Renate Schüll, ihre verstorbene Mutter könnte sie noch sehen. Denn früher hat sie nie gerne gegärtnert. Aber jetzt, da sie so eine große Balkonterrasse hat, musste sie sich natürlich etwas einfallen lassen. Jeder Balkon erzählt eine eigene Geschichte: die der Blumen und ihrer Besitzer. hier und heute-Reporterin Christiane Haas hat sich auf die Suche nach Balkonien begeben und das bunte Leben gefunden. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereSa 25.08.2012WDR
    • Folge 5 (30 Min.)
      Wenn man ihn nach seinem großen Traum fragen würde – Karl-Heinz Hübbers wüsste die Antwort. Für den 70-Jährigen Niederrheiner wäre es zu schön, als Europas größter Kalmien-Züchter in die botanische Geschichte einzugehen. Doch dafür muss die weithin unbekannte, farbenfrohe Berglorbeer-Pflanze jetzt wachsen – im Garten von Karl-Heinz Hübbers und im polnischen Zuchtbetrieb von Tadeusz Kusibab bei Krakau. Denn von dort soll sie ihren Siegeszug in Europas Gärten antreten. Durch den polnischen Züchter kommt Karl-Heinz Hübbers seinem Traum immer näher. Seine Berglorbeer-Gewächse wachsen nur langsam. Seit 25 Jahren züchtet er sie, und erst jetzt, in Polen, werden die Kalmien erstmals im Schnellverfahren im Labor vermehrt. Und das ist ein Lichtblick in einem eher tristen Jahr von Karl-Heinz Hübbers.
      Denn sein wunderbarer, 6.000 Quadratmeter großer Garten, den er zusammen mit seiner Frau Latchmin in Kranenburg am Niederrhein bewirtschaftet, hat am Frost gelitten wie nie zuvor. Zahllose Knospen seiner besonderen Sammlung an Rhododendren und Kamelien sind erfroren. Ab und zu kommt auch sein Freund Werner Wüstemeyer dort vorbei. Der 82-Jährige ist ein ausgewiesener Rhododendren-Spezialist, die Freunde zeigen sich gern ihre neuesten Züchtungen. Dann wird kritisiert und benannt. hier und heute-Reporterin Christiane Haas hat nicht nur hineingehört in manches Fachgespräch. Sie wollte auch wissen, wohin es Karl-Heinz Hübbers auf seinem Feldzug für die Kalmie noch verschlägt und was aus seinem prächtigen Garten einmal werden wird. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereSa 01.09.2012WDR

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