bisher 58 Folgen, Folge 41⁠–⁠58

  • Folge 41
    In Deutschland und Europa ist wieder eine Debatte aufgeflammt in der Historiker streiten. Gut 40 Jahre nach dem Historikerstreit der Geistesgrößen Jürgen Habermas und Ernst Nolte wird wieder über die Singularität, über die Einzigartigkeit des Holocaust diskutiert. Damals ging es um den Gulag und um den Stalinismus als Vergleichsgröße zum Nationalsozialismus. Heute geht es um den Kolonialismus und um den Völkermord, den die Deutschen in Namibia begangen haben. Michaela Kolster reist in diesem forum demokratie an die Orte, wo die Vertreibung und Vernichtung der Herero und Nama stattgefunden haben. Sie trifft die, die heute noch in Namibia für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung ihrer Vorfahren kämpfen. Im Anschluss spricht Michaela Kolster mit Prof. Sebastian Conrad, Historiker der Freien Universität Berlin über die Deutsche Verantwortung in Bezug auf den Kolonialismus und den Holocaust. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.10.2023 Phoenix
  • Folge 42
    Erinnern kann sehr schmerzhaft sein und nicht alles, woran wir uns erinnern erfüllt uns mit Glück oder Stolz. Das gilt individuell wie kollektiv. Dennoch ist Erinnern wichtig. Denn Erinnern schafft Identität. Deutschland war durch den Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus gezwungen für einen gesellschaftlichen Neuanfang zu sorgen, indem die Demokratie die Autokratie und das Recht das Unrecht ablösen sollte. Sich in diesem Prozess seiner Identität zu vergewissern, bedeutete aber auch sich seiner Geschichte zu stellen und für im Deutschen Namen begangenes Unrecht einzustehen. Die Deutschen taten dies vor allen Dingen im Bezug auf die Shoa in im Ausland anerkannter Weise. Dennoch gibt es historische Bezugspunkte Deutscher Schuld, die hierzulande lange eher unbeachtet und auch verdrängt blieben. Diesen Ereignissen widmet sich in diesem Jahr das forum demokratie. In der dritten Folge geht es um die Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg und ein Kriegsverbrechen im Speziellen: Das Massaker von Oradour-sur-Glane durch die Waffen-SS. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert mit: Prof. Manfred Görtemaker, Historiker, Andrea Erkenbrecher, Historikerin, und Armin Laschet, CDU, Mitglied des Bundestages. (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 16.11.2023 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 19.11.2023 Phoenix
  • Folge 43
    Europa und die EU stehen vor großen Herausforderungen: Kriege in und vor der Haustür Europas, eine sich neu formierende Weltordnung und die Menschheitsaufgabe Klimaschutz verlangen nach einem starken Europa. Doch die EU ist in vielen Fragen uneins und droht teils daran zu zerbrechen. Eines dieser Felder ist die Asyl- und Migrationspolitik. Das forum demokratie widmet sich dieser Frage und will dafür der Migration in und nach Europa nachforschen. Welchen Wandel hat sie durchlaufen? Was verstehen wir unter Migration? Welche Auswirkungen hat das für die EU und unser gemeinsames Verständnis von Europa? (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 15.12.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 17.12.2023 Phoenix
  • Folge 44
    Die Europäische Union war und ist die Antwort auf jahrhundertelangen Krieg, der auf, von und in ihrem Territorium ausgetragen wurde. Aus der direkten Erfahrung zweier Weltkriege und aus dem Systemkonflikt eines längst tobenden Kalten Krieges entstand der Traum eines geeinten und demokratischen Europas. Was 1949 als eher lose Interessengemeinschaft begann, ist heute ein durch umfangreiche Verträge vereinter Staatenbund. Eine gemeinsame Verfassung hat die EU jedoch bis heute nicht. So ist sie noch immer eine Demokratie im Werden. Wir schauen in diesem Jahr im forum demokratie auf die unterschiedlichen Ausformungen der Demokratie in Europa: Wir betrachten sie als Gesellschafts- und Regierungsform, suchen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen parlamentarischer, präsidialer, direkter, liberaler oder supranationaler Demokratie. Denn gerade weil sich der Befund vom Sieg der Demokratie als Ende der Geschichte als Trugschluss herausgestellt hat, muss die Demokratie ständig erneuert und täglich gelebt werden – trotz und gerade wegen der stetig wachsenden Herausforderungen. In dieser ersten Folge des Jahresthemas „Demokratien in Europa“ betrachten wir das Demokratiemodell der Europäischen Union. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert dazu mit ihren Gästen: - Jean-Claude Juncker, Präsident EU-Kommission 2014⁠–⁠2019 - Claudia Gamon (NEOS), Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) - Prof. Dr. Christian Calliess, Europarecht Freie Universität Berlin (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 10.05.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.05.2024 Phoenix
  • Folge 45
    Die Welt liegt im Wettstreit – im Systemwettstreit der Gesellschaftsmodelle. Die liberale Demokratie des Westens gegen die Autokratie Russlands und Chinas. Dabei ist Demokratie nicht gleich Demokratie. Demokratie kennt unterschiedliche Ausgestaltungen und wir schauen in diesem Jahr im forum demokratie auf diese unterschiedlichen Ausformungen in Europa. Zum Fortbestand der Demokratie braucht es ein tieferes Verständnis demokratischer Prinzipien. Deshalb beleuchten wir die Demokratie als Gesellschafts- und Regierungsform, suchen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen parlamentarischer, präsidentieller, direkter, liberaler oder supranationaler Demokratie. In dieser Ausgabe schauen wir nach Skandinavien. Am Beispiel Schwedens betrachten wir das fast schon sprichwörtliche Sozialstaatsmodell und wollen zeigen wie es trotz komplizierter Mehrheitsverhältnisse dennoch gelingen kann Stabilität zu erhalten. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert mit ihren Gästen: - Anja Schulz (FDP), stellv. Vorsitzende Deutsch-Nordische Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag - Prof. Bernd Henningsen, Professor für Skandinavistik am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität Berlin - Prof. Wolfgang Merkel, Politikwissenschaftler Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) mit Schwerpunkt Demokratisierungsprozesse (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 14.06.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 16.06.2024 Phoenix
  • Folge 46
    Michaela Kolster diskutiert mit ihren Gästen Prof. Hélène Miard-Delacroix, Historikerin Sorbonne Universität Paris, Prof. Manfred Görtemaker, Historiker Universität Potsdam und Sergey Lagodinsky (Grüne), Mitglied des Europäischen Parlaments. Die Welt liegt im Wettstreit – im Systemwettstreit der Gesellschaftsmodelle. Die liberale Demokratie des Westens gegen die Autokratie Russlands und Chinas. Dabei ist Demokratie nicht gleich Demokratie. Demokratie kennt unterschiedliche Ausgestaltungen und wir schauen in diesem Jahr im forum demokratie auf diese unterschiedlichen Ausformungen in Europa. Zum Fortbestand der Demokratie braucht es ein tieferes Verständnis demokratischer Prinzipien. Deshalb beleuchten wir die Demokratie als Gesellschafts- und Regierungsform, suchen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen parlamentarischer, präsidentieller, direkter, liberaler oder supranationaler Demokratie. Denn gerade weil sich der Befund vom Sieg der Demokratie als Ende der Geschichte als Trugschluss herausgestellt hat, muss die Demokratie ständig erneuert und täglich gelebt werden – trotz und gerade wegen der stetig wachsenden Herausforderungen. In dieser dritten Ausgabe der Reihe „Demokratien in Europa“ schauen wir nach Frankreich. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.07.2024 Phoenix
  • Folge 47
    Die Welt liegt im Wettstreit – im Systemwettstreit der Gesellschaftsmodelle. Die liberale Demokratie des Westens gegen die Autokratie Russlands und Chinas. Dabei ist Demokratie nicht gleich Demokratie. Demokratie kennt unterschiedliche Ausgestaltungen und wir schauen in diesem Jahr im forum demokratie auf diese unterschiedlichen Ausformungen in Europa. Zum Fortbestand der Demokratie braucht es ein tieferes Verständnis demokratischer Prinzipien. Deshalb beleuchten wir die Demokratie als Gesellschafts- und Regierungsform, suchen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen parlamentarischer, präsidentieller, direkter, liberaler oder supranationaler Demokratie. Denn gerade weil sich der Befund vom Sieg der Demokratie als Ende der Geschichte als Trugschluss herausgestellt hat, muss die Demokratie ständig erneuert und täglich gelebt werden – trotz und gerade wegen der stetig wachsenden Herausforderungen. In dieser vierten Ausgabe der Reihe „Demokratien in Europa“ verlassen wir das europäische Festland und damit auch die Europäische Union und blicken nach Großbritannien. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert im Deutschen Historischen Institut in London mit: - Prof. Christina von Hodenberg, Direktorin Deutsches Historisches Institut London - Prof. Manfred Görtemaker, Historiker Universität Potsdam - Gisela Stuart, Baroness Stuart of Edgbaston, Mitglied House Of Lords und ehem. langjähriges Mitglied House Of Commons (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.12.2024 Phoenix
  • Folge 48
    Die Welt ist in Unordnung geraten, immer mehr Staaten stellen die Regeln, auf denen die alte Ordnung basierte in Frage oder brechen sie gleich ganz. Die USA unter Donald Trump drohen Nachbarn wie Verbündeten und Russland unter Wladimir Putin führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.04.2025 Phoenix
  • Folge 49
    Deutsche TV-Premiere So. 01.06.2025 Phoenix
  • Folge 50
    Deutsche TV-Premiere So. 13.07.2025 Phoenix
  • Folge 51
    Deutsche TV-Premiere So. 10.08.2025 Phoenix
  • Folge 52
    Michaela Kolster im Gespräch mit Paulina Starski, Uni Freiburg, Kai Ambos, Uni Göttingen, Ronen Steinke, s.u., Stephan Mayer, CSU (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.08.2025 Phoenix
  • Folge 53
    Deutsche TV-Premiere So. 09.11.2025 Phoenix
  • Folge 54
    Deutsche TV-Premiere So. 21.12.2025 Phoenix
  • Folge 55
    Deutsche TV-Premiere So. 11.01.2026 Phoenix
  • Folge 56
    Moderatorin Michaela Kolster beleuchtet in der neuen Staffel des „phoenix forum demokratie“ gemeinsam mit Historiker:innen, politischen Expert:innen und Beobachter:innen aus den untersuchten Ländern historische Fälle, in denen Demokratien schrittweise erodierten oder abrupt beendet wurden. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Antworten: Welche Dynamiken führen zum Verlust demokratischer Strukturen – und wie können Gesellschaften solchen Entwicklungen entgegenwirken? Den Auftakt bildet der Blick nach Portugal: Die Erste Republik war in den 1920er-Jahren von tiefen politischen und wirtschaftlichen Krisen geprägt. Als das System 1926 durch einen Militärputsch zusammenbrach, eröffnete sich der Weg für einen grundlegenden politischen Wandel. In diesem Machtvakuum stieg António de Oliveira Salazar auf, dessen autoritärer Estado Novo (Deutsch: „Neuer Staat“) ab 1933 das Ende demokratischer Mitbestimmung markierte. Der Übergang von instabiler Demokratie zur langjährigen Diktatur zeigt exemplarisch, wie schleichende Erosion und akute Krisen Hand in Hand gehen und eine junge Demokratie scheitern lassen. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert mit ihren Gästen: - Catarina dos Santos-Wintz (CDU), Vorsitzende Deutsch-Portugiesische Parlamentariergruppe Bundestag - Prof. Teresa Pinheiro, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin Technische Universität Chemnitz - Prof. Manfred Görtemaker, Historiker Universität Potsdam Im weiteren Verlauf der Reihe richtet sich der Blick auf das Scheitern der Weimarer Republik, den Zusammenbruch der 2. Republik in Griechenland 1935 und den Militärputsch in Chile 1973. Die Staffel schließt mit einer Sendung zu den bedrohten Demokratien der Gegenwart – und der Frage, welche Lehren aus diesen historischen Entwicklungen für die Zukunft gezogen werden können. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.03.2026 Phoenix
  • Folge 57
    Produktion Forum Demokratie, Waffenbrüder des Terrors – Die RAF und ihr internationales Netzwerk, aufgezeichnet in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, mit Prof. Shlomo Shipro, Politikwissenschaftler Bar-Ilan-Universität Israel, Prof. Henri Menudier, Historiker Universität Sorbonne, Paris, Thomas Skelton-Robinson, britischer Historiker, Hubertus Knabe, Historiker und Direktor der Gedenkstätte, Moderation Michaela Kolster; Michaela Kolster mit Gästen auf dem Podium
    Moderatorin Michaela Kolster beleuchtet in der neuen Staffel des phoenix forum demokratie gemeinsam mit Historiker:innen, politischen Expert:innen und Beobachter:innen aus den untersuchten Ländern historische Fälle, in denen Demokratien schrittweise erodierten oder abrupt beendet wurden. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Antworten: Welche Dynamiken führen zum Verlust demokratischer Strukturen – und wie können Gesellschaften solchen Entwicklungen entgegenwirken? In Deutschland gilt sie als Paradebeispiel einer gescheiterten Demokratie: die Weimarer Republik. Ihr Scheitern führte direkt in die Katstrophe des Nationalsozialismus und der Schreckensherrschaft Adolf Hitlers. Ihr Scheitern war das mahnende Beispiel, als es 1948 daran ging einem neuen Deutschland eine stabile Verfassung zu geben. Woran und wie ist Weimar gescheitert? Es galt und gilt immer noch aus dem Negativbeispiel zu lernen, denn die Demokratien stehen weltweit unter großem Druck. Moderatorin Michaela Kolster diskutiert mit ihren Gästen: Prof. Angelika Nußberger Rechts- und Verfassungswissenschaftlerin und Vorstandsmitglied Konrad-Adenauer-Stiftung Jens Bisky Journalist und Autor Prof. Peter Brandt Historiker und Vorstandsmitglied Friedrich-Ebert-Stiftung Prof. Manfred Görtemaker Historiker Universität Potsdam Im weiteren Verlauf der Reihe richtet sich der Blick auf den Zusammenbruch der 2. Republik in Griechenland 1935 und den Militärputsch in Chile 1973. Die Staffel schließt mit einer Sendung zu den bedrohten Demokratien der Gegenwart – und der Frage, welche Lehren aus diesen historischen Entwicklungen für die Zukunft gezogen werden können. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.05.2026 Phoenix
  • Folge 58
    Deutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 Phoenix

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