Spur der Steine

    DDR 1966
    Tragikkomödie (139 Min.)
    Krystyna Stypulskowska, Manfred Krug : Honorarfrei lediglich fuer Ankuendigungen und Veroeffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR . Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 /​ 5900 3040, Fax 089 /​ 5900 3284. – Bild: Credit: Bayerischer Rundfunk,
    Krystyna Stypulskowska, Manfred Krug : Honorarfrei lediglich fuer Ankuendigungen und Veroeffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR . Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 /​ 5900 3040, Fax 089 /​ 5900 3284.

    Zum 85. Geburtstag von Manfred Krug (8.2.1937) Auf der Großbaustelle in Schkona regiert Brigadier Balla. Ein Kerl wie ein Baum, raubeinig und dickfellig, für den seine Männer durch dick und dünn gehen, mitunter auch auf unerlaubten Pfaden. Der Anarchie der Ballas sollen der neu eingesetzte Parteisekretär und die hübsche junge Technologin Kati ein Ende bereiten. Die „Ballas“ – wo diese Truppe von Zimmermännern auftaucht, da bleibt kein Auge trocken. Hannes Balla (Manfred Krug), der ihr vorsteht, sorgt dafür, dass seine Leute für gute Arbeit auch gutes Geld verdienen. Dabei stellt er so manche Regel der sozialistischen Planwirtschaft auf den Kopf. Die Parteiverantwortlichen und der Bauleiter hätten die „Ballas“ längst zum Teufel gejagt, wenn sie nicht in punkto Arbeit die beste Truppe weit und breit wären. Das Gleichgewicht der Baustelle gerät aus dem Lot, als zwei neue Kollegen für frischen Wind sorgen: Die hübsche Ingenieurin Kati Klee (Krystyna Stypulkowska) und der neue Parteisekretär Werner Horrath (Eberhard Esche). Balla wirft sofort ein Auge auf Kati und legt sich in gewohnt rüder Manier mit dem Parteisekretär an, der sich in seine Arbeitsmethoden einmischen will. Als Balla merkt, dass es Horrath um echte Verbesserungen und um einen Kampf gegen Schlamperei und verpfuschte Planung geht, verbessert sich langsam ihr Verhältnis. Doch als Balla sogar bestimmten Veränderungen im Arbeitsablauf zustimmt, rebellieren seine Zimmerleute. Und auch seine Beziehung zu Kati bekommt eine kalte Dusche, als er erfährt, dass sie schwanger ist. Die Moralapostel der Partei blasen zur Hetzjagd auf den unbequemen Parteisekretär, ehe herauskommt, dass er – verheiratet und Vater einer kleinen Tochter – der „Schuldige“ ist. Balla muss sich entscheiden. „’Spur der Steine’ ist vielleicht der schwungvollste, hinreißendste Gegenwartsfilm der DEFA überhaupt“, viele weitere Superlative sind diesem Urteil von Filmkritikerin Erika Richter anzufügen. Er erzählt so schlüssig und lebensnah von jener DDR zu Beginn der 1960er Jahre, von denen, die engagiert den Sozialismus aufbauen wollten, und jenen, die dies parteibürokratisch verhinderten. Die Macher – damals junge Leute: Regisseur Frank Beyer war 32, Manfred Krug 28 Jahre und Eberhard Esche 33 Jahre alt – waren überzeugt, ein Werk produziert zu haben, das auch nach jenem berüchtigten 11. Plenum des Zentralkomitees der SED im Dezember 1965 von der Partei akzeptiert werden konnte. Mit ihrer originellen, äußerst lebendig gespielten Geschichte sind sie der ständigen Forderung der SED nach einer gültigen Gestaltung der Arbeiterklasse in der Kunst nachgekommen. Sie wollten den Sozialismus nicht angreifen, sondern ihn „verbessern“. Eine tragische Illusion, der Film geriet in den Strudel des 11. Plenums des ZK der SED, wo zahlreiche Filme verboten wurden. Beyer wurde gezwungen, seinen Film nachzuschneiden. Er wurde am 15. Juni 1966 im Rahmen der 8. Arbeiterfestspiele in Potsdam uraufgeführt. Doch am 29. Juni beschloss das ZK der SED, den Film eine Woche nach Kinostart abzusetzen. Die Filmpremiere am 30. Juni in Berlin geriet denn zum Eklat, von der Partei organisierte Besucher beeinflussten mit lautstarken Protestrufen die Vorführung. Gleiches geschah in Leipzig und Rostock. Erst in der Wendezeit am 23. November 1989 lief „Spur der Steine“ tatsächlich in den Kinos an – und ist seitdem zur Legende geworden. Hannes Balla: Manfred Krug Kati Klee: Krystyna Stypulkowska Werner Horrath: Eberhard Esche Hermann Jansen: Johannes Wieke Richard Trutmann: Walter Richter-Reinick Heinz Bleibtreu: Hans-Peter Minetti Kollege Hesselbarth: Walter Jupé Marianne Horrath: Ingeborg Schumacher Frau Schicketanz: Gertrud Brendler Elli: Helga Göring Oswald Ziemer: Erich Mirek Martin Elbers: Helmut Schreiber und andere (Text: MDR)

    Deutscher Kinostart10.05.1990

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    Sendetermine

    Sa 12.02.2022
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    Sa 01.05.2021
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    Sa 16.01.2021
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    Do 09.05.2019
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    Mo 04.02.2019
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    Di 26.12.2017
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    Sa 21.10.2017
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    Do 09.02.2017
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    Mo 06.02.2017
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    Mo 31.10.2016
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    Di 28.06.2016
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    Mo 27.06.2016
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    Di 10.05.2016
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    Fr 10.02.2012
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    Mo 27.10.2008
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    Mi 03.10.2007
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    Mo 12.02.2007
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    Fr 19.05.2006
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    So 15.06.2003
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    So 18.05.2003
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    Do 01.05.2003
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    So 26.01.2003
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    So 27.01.2002
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    Mo 01.10.2001
    23:00–01:15
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    Di 01.05.2001
    21:30–23:45
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    Do 05.03.1998
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