Seilergasse 8

    DDR 1960
    Krimi (91 Min.)
    Albert Schirding (Martin Flörchinger, r.), Leiter der Mordkommission, wundert sich, warum sein Kollege Herbert Zallner (Rudolf Ulrich) das betrunkene Pärchen aus der Wohnung der Toten gehen ließ. – Bild: MDR/Progress/Karin Blasig
    Im Haus Seilergasse 8 in Rostock wird die junge Frau Lisa tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hauptmann Schirding, der im selben Haus wohnt, übernimmt die Ermittlungen. Schnell wird klar, dass die Tote vergiftet wurde, sie war im 6. Monat schwanger. Viele Indizien verweisen auf Schirdings Sohn Peter, der ein Verhältnis mit Lisa hatte und als Medizinstudent Zugang zu Gift. Empört über diesen Verdacht verlässt Peter das Elternhaus. Zum Schluss ist er es, der den Mörder überführen kann. Die junge Lisa Gau wird in ihrer Wohnung im Haus Seilergasse 8 in Rostock tot aufgefunden. Veronal und ein Wasserglas auf dem Nachttisch lassen einen Selbstmord vermuten. Mit der Untersuchung des Falles wird der im selben Haus wohnende Hauptmann Schirding (Martin Flörchinger) von der Abteilung K der Volkspolizei betraut. Schon beim ersten Augenschein vermutet sein Kollege, Kriminaltechniker Kurt Lisowski (Rolf Herricht), dass Lisa ermordet wurde: Am Glas gibt es keine Fingerabdrücke, am Löffel klebt eine merkwürdige Substanz. Die Obduktion bestätigt den Verdacht, Lisa wurde mit Zyankali vergiftet, außerdem war sie im sechsten Monat schwanger. Die Ermittlungen ergeben, dass das Zyankali aus dem Uniklinikum stammt, in dessen Giftschrank eingebrochen wurde. Schirdings Sohn Peter (Dieter Perlwitz), Medizinstudent, hat dort ein Praktikum absolviert. Auch ein Buch, das bei Lisa gefunden wurde, stammt von ihm und er hatte vor Monaten ein Verhältnis mit Lisa! Als sein Vater ihn indirekt zu verdächtigen beginnt, verlässt Peter, der seit langem kein gutes Verhältnis zu dem stets abwesenden Vater hat, empört das Haus. Er zieht zu seinem Freund Werner Hallgast (Dietrich Kerky), der Schiffbau studiert. Albert Schirding will diesen Fall nun wegen Befangenheit abgeben, doch seine Frau (Manja Behrens) und die Kollegen bestärken ihn weiterzumachen. Allmählich wird deutlich, dass Lisa Gau mehrere Freunde hatte. Eine Spur führt zu einem Kranfahrer auf der Warnow-Werft, die nächste zu einem Seemann, der auf der MS Erfurt unterwegs ist. Und Peter Schirding entdeckt die Spur zu seinem Freund Werner, der gleich mehrfach Dreck am Stecken hat. Ein spannender Kriminalfilm aus der Zeit kurz vor dem Mauerbau, in dem ein Hauptmann der K seinen Sohn des Mordes verdächtigen muss. Darüber hinaus vermittelt er viel über die Menschen jener Zeit und zeichnet ein „psychologisches Porträt einer Hausgemeinschaft mit ihren unterschiedlichen Individuen“ (Lexikon des Internationalen Films). Gedreht wurde u.a. in Rostock nebst dem noch im Bau befindlichen Hafen. Der Krimi lief übrigens auch ab dem 13.10.1961 in den Kinos der Bundesrepublik. Joachim Kunert, der mit „Die Abenteuer des Werner Holt“ einen der erfolgreichsten DEFA-Filme inszenierte, versammelte zahlreiche bekannte DDR-Schauspieler jener Zeit vor der Kamera, zu denen neben Martin Flörchinger und Manja Behrens auch Rolf Herricht gehört, der am 5.10. 90 Jahre alt geworden wäre. Mit „Der Baulöwe“ erinnert das MDR FERNSEHEN am 2.10.2017 um 20:15 Uhr ein weiteres Mal an den Publikumsliebling. (Text: mdr)
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      Mo 12.03.2018
    23:05–00:30
    23:05–MDR
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    23:40–MDR
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    12:35–MDR
      Di 17.05.2016
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    22:50–MDR

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