Revue um Mitternacht

    DDR 1962
    Musik/Komödie (104 Min.)
    Autor Bielack (Willi Schwabe, l.) und Dramaturg Gallstein (Claus Schulz, r.) fangen erst spät Feuer für den Revuefilm. Bis dahin hat der unbekannte Alexander Ritter (Manfred Krug, 2.v.l.) schon Ideen en masse produziert und ganz nebenbei Produktionsassistentin Claudia Glück (Christel Bodenstein) gehörig den Kopf verdreht. – Bild: MDR/DEFA-Stiftung/ Foto Horst Blümel
    Damit der Revuefilm endlich zustande kommt, verschleppt Produktionsleiter Kruse das Team in eine Villa. Doch statt des vorgesehenen Autors Bielack ist der unbekannte Alexander Ritter mit von der Partie. Der junge Mann produziert Ideen en masse und stürzt die Produktionsassistentin Claudia Glück in eine Verwirrung der Gefühle. In einer abseits gelegenen alten Villa harrt die junge Produktionsassistentin Claudia Glück (Christel Bodenstein) gespannt der Dinge, die da kommen mögen. Ihr Chef, Produktionsleiter Kruse (Johannes Arpe), hat sich zu Zwangsmaßnahmen entschlossen, da der längst überfällige Revuefilm noch nicht einmal zum Rohentwurf einer Idee gediehen ist. Er lässt sein säumiges Filmteam just in dem Moment heranschleppen: den Dramaturgen Gallstein (Claus Schulz), den Architekten Holle (Gerry Wolff), den Komponisten Schöninger (Hans Klering) und den Autoren Bielack (Willi Schwabe). Und sie sind zur Stelle, wenn auch unwirsch und murrend – mit einer Ausnahme. Statt des vorgesehenen, berühmten Schriftstellers Bielack hat Aufnahmeleiter Theo (Werner Lierck) den völlig unbekannten Alexander Ritter (Manfred Krug) mitgebracht. Claudia ist der unverschämte, hartnäckige junge Mann schon des Öfteren im Studio unangenehm aufgefallen, seine Annäherungsversuche hat sie immer energisch zurückgewiesen. Sie kocht vor Wut über so viel Aufdringlichkeit, keinen Augenblick glaubt sie daran, dass er nur seine Chance als Autor sucht. Kruses Plan misslingt gründlich, die drei Koryphäen seines Studios erblassen ob der Aufgabe, die vor ihnen liegt, und machen sich sang- und klanglos aus dem Staube. Nur der unermüdliche Ritter bleibt bei der Stange, produziert Ideen wie am Fließband und schleicht sich immer mehr in das Herz der widerstrebenden Claudia. Noch einmal vereint Kruse die Entflohenen unter einem Dach, doch nun ist Claudias „Ritter“ – der Einzige, der mit seiner Phantasie der Revue zu einem glücklichen Abschluss verhelfen kann – von ihr persönlich an die frische Luft gesetzt worden und spurlos verschwunden. Schmissige Musik (Gerd Natschinski), großartige Tanzeinlagen (Ballettensemble der Deutschen Staatsoper Berlin) und ein rundum überzeugendes Darstellerensemble verhalfen 1962 der „Revue um Mitternacht“ zum Kassenerfolg. Christel Bodenstein und Manfred Krug avancierten dabei zum beliebten Filmpaar. Alexander Ritter: Manfred Krug Claudia Glück: Christel Bodenstein Theo: Werner Lierck Eberhard Gallstein: Claus Schulz Herbert Schöninger: Hans Klering Jens Holle: Gerry Wolff Otto Kruse: Johannes Arpe Regisseur: Jochen Thomas Bielack: Willi Schwabe (Text: mdr)
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