Meine Tochter, mein Leben

    D 2006 (88 Min.)
    • Familie
    • Drama
    hr-fernsehen MEINE TOCHTER, MEIN LEBEN, Spielfilm, Deutschland 2006, Regie: Bodo Fürneisen, am Donnerstag (14.08.14) um 13:45 Uhr. Ruth Lorentz (Thekla Carola Wied, re.) kümmert sich um ihre Tochter Lea (Chaira Schoras), die an Multiple Sklerose erkrankt ist. – Bild: HR/​Degeto/​Reiner Bajo
    hr-fernsehen MEINE TOCHTER, MEIN LEBEN, Spielfilm, Deutschland 2006, Regie: Bodo Fürneisen, am Donnerstag (14.08.14) um 13:45 Uhr. Ruth Lorentz (Thekla Carola Wied, re.) kümmert sich um ihre Tochter Lea (Chaira Schoras), die an Multiple Sklerose erkrankt ist.

    Ruth ist eine attraktive, selbstständige Frau Anfang 50, die immer für ihre Tochter gelebt hat. Doch Lea, inzwischen Mitte 20, beginnt sich von ihrer dominanten Mutter zu lösen. Als sie sogar ihr BWL-Studium schmeißt, um sich ganz der Malerei zu widmen, ist Ruth verletzt und gibt Leas Freund Björn die Schuld, den sie für verantwortungslos hält. Plötzlich beginnt Lea an Lähmungserscheinungen zu leiden, worauf die Ärzte Multiple Sklerose diagnostizieren. Während Mutter und Tochter sich mit der Krankheit – und ihrer schwierigen Beziehung – auseinandersetzen, keimt in Ruth ein Verdacht: Ruth hatte ihrer Tochter einen Studentenjob in der Druckerei verschafft, in der sie auch selbst arbeitet. Dabei könnte Lea aufgrund mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen durch den intensiven Kontakt mit Lösungsmitteln vergiftet worden sein.
    Als Ruth ihre Befürchtung ausspricht, schaltet die Firma den Werksanwalt Robert Sturm ein – Ruths alte Jugendliebe. „Meine Tochter, mein Leben“ zeigt Thekla Carola Wied als starke Frau, die um ihre Tochter kämpft; mit Chiara Schoras und Michael Mendl. Ruth Lorentz (Thekla Carola Wied) ist eine attraktive, selbstbewusste Frau Anfang 50. Seit der Geburt ihrer Tochter Lea (Chiara Schoras) und der Trennung von deren Vater, einem verheirateten Kunstprofessor, hat Ruth sich auf keine Partnerschaft mehr eingelassen. Um Lea bessere Zukunftsperspektiven bieten zu können, studierte sie Betriebswirtschaft statt Kunst und brachte es so bis zur Marketing-Chefin einer namhaften Druckerei. Für ihre Tochter wollte sie immer nur das Beste, doch dabei hat sie Lea mit ihrer Liebe beinahe erstickt. Nun ist Lea Mitte 20 und nabelt sich von der Mutter ab.
    Sie schmeißt ihr ungeliebtes BWL-Studium, um sich ganz der Malerei zu widmen – ein Wunsch, den Ruth sich selbst einst versagen musste. Ruth ist enttäuscht und führt die ungute Entwicklung auf den schlechten Einfluss von Leas Freund Björn (Matthias Koeberlin) zurück, der in Ruths Augen ein Tagträumer ist. Plötzlich beginnt Lea an schweren Lähmungserscheinungen zu leiden, worauf die Ärzte Multiple Sklerose diagnostizieren. Mutter und Tochter müssen sich mit der Krankheit – und so auch mit ihrer engen Beziehung – auseinandersetzen. Dabei keimt in Ruth ein fürchterlicher Verdacht: Lea könnte durch den intensiven Kontakt mit Lösungsmitteln erkrankt sein, denen sie während ihres Studentenjobs in Ruths Druckerei ausgesetzt war. Gegen Leas Willen setzt Ruth alles daran, diesen Verdacht zu erhärten.
    Die Firma schaltet sofort den knallharten Werksanwalt Robert Sturm (Michael Mendl) ein – ausgerechnet Ruths alte Jugendliebe, mit dem sie gerade erst wieder Kontakt aufgenommen hat. Als sich herausstellt, dass mehrere Arbeiter der Druckerei ähnliche Symptome wie Lea zeigen, muss Robert sich zwischen seiner Karriere und seiner Loyalität gegenüber Ruth entscheiden. Thekla Carola Wied überzeugt in diesem sensiblen Drama über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung als willensstarke Frau – an ihrer Seite: Chiara Schoras, Matthias Koeberlin, Timothy Peach, Ulrich Wiggers und Charakterkopf Michael Mendl. Bodo Fürneisens inszenierte nach einer Vorlage der renommierten Autorin Rodica Döhnert, deren Drehbuch zu „Florian – Liebe aus ganzem Herzen“ mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet wurde. (Text: ARD)

    Deutsche TV-Premiere22.09.2006Das Erste

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