Während Pams (Teri Polo) jüngere Schwester Debbie (Nicole DeHuff) bereits ihren Hochzeitstermin festgelegt hat, sucht Pams Freund Greg Focker (Ben Stiller) noch immer nach einer passenden Gelegenheit für seinen Heiratsantrag. Der erste Besuch bei Pams Eltern in deren idyllischem Heim bietet sich dafür an, doch bereits auf dem Hinflug beginnen Gregs Probleme: Sein Gepäck mit dem Verlobungsring geht verloren. Pams gestrenger Vater Jack (Robert De Niro), der bereits frühere Verehrer seiner Tochter vergrault hat, begegnet dem Neuen mit unverhohlenem Misstrauen. Und jedesmal, wenn sich Greg um Sympathiepunkte bemüht, tritt er dabei in ein neues Fettnäpfchen. Mit anbiederndem Smalltalk oder kleinen Notlügen reitet er sich immer tiefer in den Schlamassel – und auch für Jacks Lieblingskatze Jinks und das schmucke Elternhaus erweist sich Gregs Präsenz letztlich als Katastrophe.
In „There’s Something About Mary“ hatte Ben Stiller seine liebe Not mit einem Hund. In „Meet the Parents“ muss er sich als Katzenfeind mit der zutraulichen Perserkatze des Hausherrn herumschlagen. Sonst haben die beiden Komödien nicht sehr viel gemeinsam. „Meet the Parents“ schlägt leisere Töne an, der Humor erwächst aus Alltagssituationen, und die Figuren sind weniger überzeichnet. Das kommt den beiden Antagonisten Stiller und De Niro gelegen – beide brillieren hier mit minimaler Mimik und sind gerade deswegen oft zum Schreien komisch. Zeit: -04.00 Zeit: -04.10 Titel: Weil es Dich gibt Titel: Weil es Dich (Text: SRF)
Ray Roach („Austin Powers“) inszenierte mit dieser herrlichen Komödie einen Überraschungs-Blockbuster des Filmjahres 2000. Das herrliche Duo Robert De Niro und Ben Stiller liefert ein grandioses Zusammenspiel ab, das auf dem glänzenden Drehbuch von Jim Herzfeld und John Hamburg basiert. Die gelungene Komödie wurde 2001 mit der „Goldenen Leinwand“ ausgezeichnet. Ben Stiller kommt dieses Frühjahr mit dem zweiten Teil seines Hits „Nachts im Museum“ in die deutschen Kinos. Bereits am 21. Mai läuft „Night At The Museum: Battle Of The Smithsonian“ an. Im Film wird die Smithsonian Institution zum Leben erweckt, die mit mehr als 136 Millionen Kunstgegenständen in ihrer Sammlung als weltweit größter Museumskomplex gilt. Neben Ben Stiller sind auch wieder Owen Wilson und Robin Williams mit von der Partie. Eines der bekanntesten Zitate des 65-jährigen Robert De Niro ist wohl „Ich könnte auch ein Schnitzel spielen!“. Bisher musste der US-Schauspieler glücklicherweise nie auf diese Offerte zurückgreifen. Seitdem er die Produktionsfirma Tribeca führt, ist er hauptsächlich in Mainstream-Filmen zu sehen – die letzte seiner sechs Oscar-Nominierungen stammt vielleicht deshalb auch aus dem Jahre 1991. (Text: ORF)
Deutscher Kinostart07.12.2000Internationaler Kinostart06.10.2000 (Englisch)
Alternativtitel: Meet the Parents - Meine Braut, ihr Vater und ich