Ich komme vom Ende der Welt

    I 1967 (The Rover, 103 Min.)
    • Abenteuer
    • Drama

    Im Jahr 1797 bereitet sich Napoleon Bonaparte darauf vor, seinen Erzfeind England in Ägypten anzugreifen. Indes gelingt es Kapitän Peyrol, mit seiner französischen Brigg Marigalante die vor Toulon kreuzende englische Korvette Amelia des Admiral Nelson zu überlisten und unversehrt in den Hafen einzulaufen. Peyrol, der nach vierzig Jahren erstmals seine Heimat wiedersieht, übergibt die Marigalante den Hafenkommandanten. Der alte Korsar will der See für immer den Rücken kehren und mit seinem erworbenen Vermögen einen ruhigen Lebensabend verbringen. Doch Kommissar Dussard beschuldigt ihn, ein ehemaliger Deserteur der königlichen Flotte zu sein, und versucht auf diese Weise in den Besitz von Peyrols Dublonenschatz zu gelangen. Der gewiefte Peyrol kann jedoch entwischen und findet Zuflucht an einem entlegenen Strand in der Gegend, wo er geboren wurde. Dort findet er in einem alten Gehöft nur noch wenige Menschen vor – darunter ein seltsames Mädchen namens Arlette, ihre Tante Caterina, der scheue Krüppel Michel und Scevola, ein sadistischer Knecht. Die gütige Caterina nimmt den Fremden wohlwollend bei sich auf, auch in der Hoffnung, er könne bleiben und bei ihnen ein neues Zuhause finden. Schon bald wird Peyrol jedoch von seiner Rastlosigkeit geplagt. Mit Hilfe des lahmen Michel versucht er, das Wrack eines alten Segelboots wieder seetüchtig zu machen. Arlettes kindliche Zuneigung taut derweil sein hartes Herz auf. Er ist überzeugt, dass ihr merkwürdiges Verhalten wie auch ihre Angstzustände von einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit herrühren, als ihre Eltern brutal ermordet wurden. Als der jähzornige Scevola sich an Arlette vergreift und droht, das Gehöft in Brand zu legen, schreitet Peyrol gerade noch rechtzeitig ein und kennt kein Erbarmen gegen den Wüterich, der sich zudem als Mörder von Arlettes Eltern entpuppt. Nach Scevolas Tod beginnt sich der emotionale Zustand Arlettes kontinuierlich zu verbessern. Eines Tages taucht auf dem Gut der junge Offizier Real auf, der in Peyrol genau den richtigen Mann für eine gefährliche Mission gefunden zu haben glaubt. Admiral Nelson soll eine gefälschte Geheimbotschaft zugespielt werden, die es der französischen Flotte ermöglicht, ungehindert in Richtung Ägypten auslaufen zu können. Peyrol lehnt zunächst ab. Doch als er erkennt, dass Arlette den jungen Offizier liebt, macht er sich – bereit, sich selbst zu opfern – auf den Weg und segelt mit der Botschaft den Engländern auf seinem reparierten Boot entgegen. Fast scheint es, als wolle er die Blockade der Engländer mit ihren nun wie wild umherfliegenden Geschossen durchbrechen. Im Wissen, dass er sterben wird, bindet er sich an das Steuer, an dem er schließlich tot samt Botschaft gefunden wird. Bei der darauffolgenden Seeschlacht bei Abukir wird Napoleons Seeflotte von den Briten geschlagen, dennoch gelingt es dem Korsen, seine Macht auszuweiten.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Ich komme vom Ende der Welt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Originalsprache: Englisch

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