Glück im Hinterhaus

    DDR 1980
    Literaturverfilmung (98 Min.)
    Karl Erp (Dieter Mann, re.), verheiratet und Vater zweier Kinder, verliebt sich in die 20 Jahre jüngere Praktikantin Fräulein Broder (Ute Lubosch, li.). Mit ihr will er ein neues Leben beginnen. – Bild: MDR/Progress/Günter Jaeuthe
    Karl Erp (Dieter Mann, re.), verheiratet und Vater zweier Kinder, verliebt sich in die 20 Jahre jüngere Praktikantin Fräulein Broder (Ute Lubosch, li.). Mit ihr will er ein neues Leben beginnen. – Bild: MDR/Progress/Günter Jaeuthe
    Nach einem Dutzend Ehejahren verliebt sich der Eigenheimbesitzer und Vater zweier Kinder Karl Erp in Fräulein Broder, eine junge Bibliothekarspraktikantin. Er mag nicht nur ihr Äußeres, sondern auch ihre Ideale. Doch die sind in einer beengten Hinterhauswohnung mit Außenklo schwer zu leben. Erp zieht es zurück ins traute Eigenheim. Der gut situierte Bibliothekar Karl Erp (Dieter Mann), vierzig, zwei Kinder, führt seit Jahren eine langweilige Ehe. Die Liebe zu seiner jungen Praktikantin Fräulein Broder (Ute Lubosch) reißt ihn aus der Lethargie. Er sagt seiner Frau Elisabeth (Jutta Wachowiak), dass zwischen ihnen nie Liebe gewesen sei, er sie nur geheiratet habe, um ihr einen Gefallen zu tun, und zieht zu Fräulein Broder. Von deren Nachbarin Frau Wolff (Käthe Reichel), der einst besten Freundin von Fräulein Broders Mutter, zur Rede gestellt, verspricht er die Scheidung und spätere Hochzeit mit der jungen Frau. Doch der Auftrieb, den Karls Elan durch die neue Beziehung bekommen hat, erlischt im bescheidenen Alltag. Er bringt nicht die Kraft auf, ein neues Leben zu beginnen, sehnt sich nach der alten Bequemlichkeit zurück. „Glück im Hinterhaus“ (Drehbuch Ulrich Plenzdorf) entstand nach Günter de Bruyns Roman „Buridans Esel“ (1968), der ihn in Ost und West bekannt machte. Es war die erste literarische Auseinandersetzung mit Verspießerung und Konsumideologie. Erzählt wird eine Dreiecksgeschichte, kammerspielartig inszeniert, die vor allem „das selbstgerechte, wehleidige und chauvinistische Verhalten des Mannes in der DDR und seinen politischen Opportunismus anklagt.“ (Lexikon des Internationalen Films) Diesen midlife-kriselnden Bibliothekar Erp verkörpert Dieter Mann. Der Schauspieler, der mehr als 40 Jahre dem Deutschen Theater Berlin angehörte, schafft es, das unsichtbare Innere der Figuren mit seiner Ausdruckskraft dem Zuschauer zu offenbaren. Jutta Wachowiak, eine der besten Charakterdarstellerinnen der DEFA, spielt seine Ehefrau. Beide wurden damals als ideale Besetzung des Ehepaares von Kritik wie Publikum geschätzt. Vorlage: Nach dem Roman „Buridans Esel“ von Günter de Bruyn Karl Erp: Dieter Mann Fräulein Broder: Ute Lubosch Elisabeth Erp: Jutta Wachowiak Theo Haßler: Peter Bause Fred Mantek: Gerry Wolff Frau Wolff: Käthe Reichel Vater von Elisabeth: Joachim Tomaschewsky Vater von Karl: Fritz Diez Mutter von Elisabeth: Gisela Morgen Frau Mantek: Annemone Haase Fräulein Sawatzki: Ursula Werner Taxifahrer: Fred Delmare (Text: mdr)
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