Frauen sind keine Engel

    D 1943 (83 Min.)
    • Liebesfilm
    • Komödie

    Richard Anden ist ein bekannter Filmregisseur und hat ausgesprochenen Schlag bei Frauen, dessen er sich durchaus bewusst ist. Der Mann genießt seinen Ruf als Charmeur und Frauenbetörer, doch trennt er dabei streng Beruf von privaten Eskapaden. Auch während einer Schiffsreise mit dem Luxusdampfer „Ariadne“, die er mit seinem Freund, dem Drehbuchautor Alfred Bolt, unternimmt, schwirrt die holde Weiblichkeit um ihn herum, nicht zuletzt, weil die Damen sich davon Protektion für eine Filmkarriere erhoffen. Die junge Lola beispielsweise spielt das treu-brave Hausfrauchen, ist aber in Wahrheit eine ehrgeizige Sängerin und zeigt ihr Können mit der Intonation des Titelliedes „Frauen sind keine Engel“. Anden will jedoch um seiner selbst willen begehrt werden und nicht nur aufgrund seiner machtvollen Position im Atelier und in der Zelluloidbranche. Eines Abends ruht Anden entspannt im Liegestuhl auf dem Deck, als er Zeuge eines Gesprächs wird. Es findet zwischen der jungen Helga Norden und einem Kriminalkommissar namens Bandini statt. Der Polizeibeamte beschuldigt die Dame, ihren Gatten getötet zu haben. Helga gibt die Tat zu, behauptet aber, in Notwehr gehandelt zu haben. Aufgrund ihrer flehentlichen Bitte, nicht vor den Gästen an Bord verhaftet zu werden, gewährt der junge Kriminalbeamte der mutmaßlichen Totschlägerin eine Schonfrist bis zum Anlegen im nächsten Hafen, also in sieben Tagen. Richard, der nicht ahnt, dass er einer Inszenierung jener Dame mit ihrem Bruder in der Rolle des Polizisten aufgesessen ist, beginnt sofort Interesse an jenem mysteriösen Fräulein Norden zu entwickeln. Sein Interesse verwandelt sich nach einiger Zeit in Liebe, und Anden überlegt, ob er nicht versuchen soll, Helga bei Bandini mit einem Scheck freizukaufen. Gesagt, getan. Doch Bandini lässt Anden auflaufen und meint trocken, wenn er im Film demnächst mal eine Bestechungsszene drehen sollte, solle er doch lieber Bargeld anbieten. Ebenfalls an Bord gekommen ist die Verlegerin Frau Dr. Orla. Auch sie, die in Wahrheit Fräulein Nordens Tante ist, spielt in dieser von Helga inszenierten Komödie eine Rolle. Die ältere Dame behauptet Anden gegenüber, nachdem sie von dessen Interesse an Helga erfahren hat, dass Helga eine Hochstaplerin sei. Sie und Bandini seien Geschwister und lediglich deshalb auf dem Passagierschiff, um dort betuchte Passagiere auszunehmen. Er, Anden, sei nur ein weiteres Opfer, denn Helga und Bandini zögen immer dieselbe Masche ab: die beobachtete Verhaftungsszene. Dann würde der Mann den Kavalier alter Schule spielen und die bedrängte Dame in Not freikaufen wollen. Natürlich habe Helga Norden niemanden umgebracht, aber diese Behauptung würde den dramatischen Aspekt dieser Schmierenkomödie unterstreichen. Darauf angesprochen, gesteht Helga Richard gegenüber, dass sie tatsächlich niemanden umgebracht habe. Richard ist dies alles egal, er bittet Helga, seine Frau zu werden. Sie sagt „ja“, und beide begeben sich im nächsten Hafen vor den Traualtar. Doch plötzlich heißt es „Cut“, die Szene ist abgedreht. Helgas Überraschung ist groß, denn nicht nur sie versteht sich auf „große Inszenierung“. Anden hatte mittlerweile von seinem Kumpel Bolt erfahren, um wen es sich bei Helga Norden wirklich handelt und sie nunmehr nach seinem eigenen Drehbuch spielen lassen. Die junge Dame, die einst ein Drehbuch bei Anden eingereicht hatte, ohne einen positiven Bescheid bekommen zu haben, betrieb nämlich all den Aufwand lediglich, um dem Regisseur zu zeigen, wie gut ihr Manuskript sei und dass es einen prächtigen Filmstoff abgeben könne. Ihre Tante Orla gab das ihre, um den Wert Helgas als glaubwürdige, talentierte Autorin noch zu unterstreichen. Am darauffolgenden Tag legt Richard Helga einen Vertrag zur Unterzeichnung vor. Die Autorin, die sich von Anden vorgeführt fühlt, will das Dokument gerade vor seinen Augen zerreißen, da macht Richard sie darauf aufmerksam, dass dies mitnichten ein Abschluss zum Erwerb ihres Drehbuchs sei, sondern ein Ehevertrag. Und so sinken sich die beiden Turteltauben nach allerlei Umwegen in die Arme.

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    Sendetermine

    Sa 11.09.1999
    15:00–16:15
    15:00–
    Mo 06.09.1999
    14:40–16:00
    14:40–
    Sa 04.09.1999
    15:45–17:00
    15:45–
    Sa 15.05.1999
    22:00–23:15
    22:00–
    Fr 05.02.1999
    10:40–12:00
    10:40–
    Mi 03.02.1999
    00:45–02:05
    00:45–

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