Abschied

    DDR 1968
    Spielfilm (102 Min.)
    Im August 1914, im allgemeinen Freudentaumel über den bevorstehenden Krieg, trifft der 17-jährige Münchener Bürgerssohn Gastl eine Entscheidung: Er wird diesen Krieg nicht mitmachen. Dieser Entschluss bedeutete eine Wende in seinem Leben - Abschied von seiner Klasse, seiner Familie - er will anders werden. - Hans Gastl (Jan Spitzer) und Hartinger (Jürgen Heinrich, re.) – Bild: rbb/PROGRESS FILMVERLEIH/Peter Dietrich/Wolfgang Ebert
    Im August 1914, im allgemeinen Freudentaumel über den bevorstehenden Krieg, trifft der 17-jährige Münchener Bürgerssohn Gastl eine Entscheidung: Er wird diesen Krieg nicht mitmachen. Dieser Entschluss bedeutete eine Wende in seinem Leben - Abschied von seiner Klasse, seiner Familie - er will anders werden. - Hans Gastl (Jan Spitzer) und Hartinger (Jürgen Heinrich, re.) – Bild: rbb/PROGRESS FILMVERLEIH/Peter Dietrich/Wolfgang Ebert
    Im August 1914 beginnt der Erste Weltkrieg, und ganz Deutschland scheint im nationalistischen Freudentaumel gefangen. Hans Gastl aber, der 17-jährige Sohn eines Münchner Oberstaatsanwalts, entscheidet sich gegen den Zeitgeist: „Ich mache Euren Krieg nicht mit.“ Die Entscheidung, die seinen Vater über alle Maßen schockt, ist lange gereift. Schon als Kind rebellierte Hans gegen die Saturiertheit und Scheinmoral der Älteren. Er freundete sich mit einem jüdischen Jungen an und mit Hartinger, der aus einer Arbeiterfamilie stammt. Und er verliebte sich in die Prostituierte Fanny, mit der er gemeinsam in den Freitod gehen wollte. Schließlich hat er den Tod des Mädchens auf dem Gewissen. Regisseur Egon Günther und Autor Günter Kunert verfilmten den autobiographischen Entwicklungsroman des Dichters und vormaligen DDR-Kulturministers Johannes R. Becher als modernes satirisches Spektakel, antibürgerlich und pazifistisch zugleich. Diese Haltung stieß bei den DDR-Oberen – zumal unmittelbar nach dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR – auf erhebliches Misstrauen: Bei einer Festveranstaltung zu Ehren von Becher verließ Parteichef Walter Ulbricht das Kino demonstrativ unmittelbar vor Beginn des Films. „Abschied“ wurde nach wenigen Wochen Laufzeit abgesetzt und nur noch für Einzelvorführungen zugelassen. (Text: rbb)
    1. DVD und Blu-ray
    2. Sendetermine
    3. Cast
    4. Crew
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    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

    Fr24.05.201900:00–01:45rbb
    00:00–01:45
    Sa02.09.201722:20–00:00rbb
    22:20–00:00
    Do30.03.201722:45–00:30rbb
    22:45–00:30

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