137 Folgen, Folge 1–23

    • Folge 1
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet aus Namibia, dem Land im Südwesten Afrikas, in dem die meisten wilden Geparden außerhalb der großen Nationalparks leben. Das führt natürlich immer wieder zu Konflikten mit den Farmern, die Angst um ihr Vieh haben. Egal ob ein wilder Gepard Gazellen, anderes Wild oder auch einmal ein Kalb oder Lamm reißt, die meisten Farmer greifen beim Anblick der großen Katzen am liebsten zum Gewehr oder stellen Fallen auf. Um die Geparde vor den Farmern und die Farmer vor den Geparden zu schützen, greifen die Behörden in Namibia zu ungewöhnlichen Methoden: Von Tierschützern gefangenen Geparden wird der Appetit auf Kalbfleisch mit Chemikalien gründlich verdorben. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 2
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über das ergreifende Schicksal des Gorillababys Jerry. Die Schimpansen- und Gorillababys im Zoo von Yaounde, der Hauptstadt Kameruns im Südwesten Afrikas, sind so lustig und liebenswert, dass jeder Besucher sie am liebsten auf den Arm nehmen würde. Wer den Affenkindern zusieht, wenn sie aus ihren Babyflaschen die tägliche Portion Milch bekommen, kann sich kaum vorstellen, dass jedes der Babys ein Abenteuer auf Leben und Tod zu bestehen hatte. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 3
      Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die Geschichte von den Schimpansenwaisen im ostafrikanischen Uganda. Als Babys verlieren sie ihre Familien, danach leben sie unter erbärmlichen Bedingungen und werden z.B. als Streicheltiere in engen Käfigen gehalten oder außer Landes geschmuggelt, um in schlecht geführten Zoos ihr Dasein zu fristen: In Uganda gibt es noch immer den verbotenen Handel mit Schimpansenbabys. Wenn es der Polizei gelingt, die Tierhändler zu stellen, landen die befreiten Tiere im Schimpansen-Waisenhaus in Entebbe, der Hauptstadt Ugandas. Aber Tiere, die an Menschen schon mehr gewöhnt sind als an ihr Artgenossen, kann man nicht einfach dort freilassen, wo sie einmal gefangen wurden. Eine Insel im Victoriasee soll die neue wilde Heimat für diese Tiere werden. 19 Schimpansen, allesamt als Babys in der Wildnis gefangen, sollen wieder lernen, als Schimpansen unter Schimpansen zu leben. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 4
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über Jäger in der afrikanischen Serengeti. Nur drei bis vier Monate im Jahr, wenn die riesigen Gnuherden auf Wanderschaft sind, leben die Hyänen wie im „Schlaraffenland“. Den Rest des Jahres müssen die Jäger lange umherziehen, um Beute zu machen. Häufig müssen sie von den Resten überleben, die die Löwen übrig lassen. Oft genug sind die Jagdgründe der Hyänen bis 50 km vom eigenen Bau entfernt. Die Jungen müssen zurückbleiben und warten tagelang auf die Rückkehr der Mütter. Dann trinken sie sich an der Muttermilch einige Stunden lang satt, um anschließend erneut für mehrere Tage ohne Nahrung alleingelassen zu werden, wenn die Mütter wieder auf ihren langen und gefährlichen Beutezügen unterwegs sind. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 5
      Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die Geschichte eines alten Elefanten. Er ist einer der größten Elefantenbullen der Region – und trotzdem nennen ihn die Wildhüter „Elizabeth“. Den Namen bekam er vor Jahren. Als die englische Königin zu Besuch im Land war. Seine Lebensgeschichte reicht weit zurück in die Vergangenheit des heutigen Simbabwes, und es ist auch die Geschichte des Kariba-Stausee: Damals war das Land noch eine englische Kolonie und begann sich gerade zu entwickeln. Man wollte mit dem Wasser des Sambesi den größten Stausee der Welt füllen. Tausende von Tieren wurden von den steigenden Fluten eingeschlossen und waren vom Ertrinken bedroht. Die „Operation Arche Noah“ rettete seinerzeit 6000 Tiere. Ein Teil fand Zuflucht auf einer Insel mitten im Kariba-Stausee, unter ihnen Elizabeth, der Elefantenbulle mit dem Namen der Königin. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 6
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Koalas aus dem Eukalyptuswald. Der Koala ist neben dem Känguru wohl das bekannteste Tier Australiens. Und er war das Vorbild für den Teddybären. Dabei ist das niedliche Plüschtier gar kein Bär, sondern gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Koalas ernähren sich von den giftigen Blättern des Eukalyptusbaumes. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben. Es blieb den Tierforschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas „lernen“, ihre giftige Nahrung unbeschadet zu verdauen. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 7
      Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die spannende Geschichte der Wüstenpferde, die in der Namib-Wüste im südwestlichen Afrika leben. Niemand weiß, wie die Pferde hierher kamen. Im Süden Namibias, in der steinernen Ödnis der Namib-Wüste hat seit etwa 100 Jahren eine Herde Pferde überlebt. Wissenschaftler rätseln über ihre Herkunft, wilde Geschichten ranken sich um ihre Existenz: Waren ihre Vorfahren nach einer Schiffskatastrophe an Land geschwommen? Waren sie aus Diamantenminen entflohen? Waren es vielleicht Militärpferde aus dem ersten Weltkrieg? Wahrscheinlich wird ihr Geheimnis nie gelüftet werden. Doch in den vielen Jahrzehnten in der Wüste haben die Pferde gelernt, in Hitze und Dürre zu überleben… (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 8
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der afrikanischen Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen – die bis zu 70cm groß werden. Die Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten. Und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie hier. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 9
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von vergessenen Affen in Afrikas, den Drills. Im Tierpark hat man vielleicht schon einmal einen Mandrill gesehen, den bekannteren, den bunteren Vetter. Die Drills aber, von denen gerade einmal 70 Exemplare weltweit in Zoos leben, kennt kaum einer. Sie gehören zu den bedrohtesten Affenarten des Schwarzen Kontinents. Im Regenwald der Afi Mountains von Nigeria im Westen Afrikas lebt eine 20-köpfige Familie von Drills. Und der Augenblick könnte nicht spannender sein: Osomba, ein kapitaler Drill-Mann, hat seinen Widersacher durch heftige Bisse fast getötet. Wird die Gruppe, werden vor allem die Weibchen den neuen Herrscher akzeptieren? Um die wenigen Drill-Affen schützen zu können, müssen die Forscher so viel wie möglich über sie wissen. Die beiden Affenforscher Liza Gadsby und Peter Jenkins arbeiten im Dschungel Nigerias und Kameruns daran, die Tiere noch besser zu verstehen und ihnen so die letzte Zuflucht bewahren. (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 10
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Krokodilen im Kakadu Nationalpark, dem größten Australiens. Krokodile können eine Gefahr für Menschen sein. Aus der Haut kann man Handtaschen und Geldbörsen fertigen. Die Krokodil-Jagd galt lange als großes Abenteuer. Es gab also viele Gründe, um Krokodile zu töten. Genug, um sie fast auszurotten. Der Kakadu Nationalpark ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Erde. Hier gibt es Kraniche, Reiher, Seeadler, die „pig-nose“-Schildkröte und – das Leistenkrokodil. Die teilweise bis zu 8 Meter langen Räuber fressen alles, was sie kriegen können – und deshalb wurden sie lange Zeit gnadenlos gejagt. Um die letzten der gepanzerten Riesen in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten, versuchen die Ranger im Nationalpark, den Menschen Achtung und Vorsicht vor den Krokos zu lehren.
      Sie organisieren Bootsfahrten für die Parkbesucher – mitten hinein in die Krokodilterritorien. Sie stellen Warnschilder auf: „Krokodile! – Bitte nicht schwimmen!“). Sie fangen und verbannen die größten und gefährlichsten Exemplare aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu menschlichen Siedlungen. Die Arbeit der Ranger ist nicht ungefährlich, aber wichtig für das Überleben der letzten urtümlichen Echsen… (Text: Bayerisches Fernsehen)
    • Folge 11
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über wilde Elefanten auf der Insel Sri Lanka, einem Staat, der heute ca. 20 Millionen Einwohner hat und bis 1972 noch Ceylon hieß. (Text: ARD)
    • Folge 12
      Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die Geschichte von Sissi, dem kleinen Schwarzstorch-Mädchen. Wie überall in Mitteleuropa zählen Schwarzstörche auch in unserem Nachbarland Tschechien zu den stark bedrohten Tierarten. Mit dem Projekt ‚African Odyssey‘ wird dort seit Jahren das Leben dieser Zugvögel erforscht. Insbesondere interessiert die Forscher, was die Tiere zum Abflug nach Afrika bewegt und welche Flugroute sie wählen. (Text: ARD)
    • Folge 13
      Felix Heidinger berichtet über das ergreifende Schicksal dreier Elefantenwaisen. Sie heißen Anuradha, Kumari und Bindu. Sie leben in einem Elefanten-Waisenhaus auf der Insel Sri Lanka in Pinnawela. Es ist das einzige Elefantenwaisenhaus auf der ganzen Welt. (Text: ARD)
    • Folge 14
      Früher waren Fischotter in unseren heimischen Gewässern weit verbreitet. Doch weil sie Fischen und Wasservögeln nachstellten, wurden sie heftig gejagt. Auch Flussbegradigungen, Uferbefestigungen und die Vergiftung der Gewässer zerstörten ihre Lebensräume. Heute sind die Fischotter in fast ganz Europa ausgerottet. (Text: ARD)
    • Folge 15
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die heiligen Affen in Indien, über die Hanuman-Languren. Die sind nämlich anders als alle andere Affen: Viele dieser langschwänzigen indischen Klettertiere leben mitten in der Stadt Jodhpur, die auch die ‚blaue Stadt‘ genannt wird. (Text: ARD)
    • Folge 16
      Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. – In dieser Folge besucht Felix Heidinger die vom Aussterben bedrohten Nashörner in Tansania.
      Der Ngorongoro-Krater in Tansania ist besonders wegen der Tierarten-Vielfalt weltberühmt, vor allem auch Nashörner sind hier zu Hause. Hier und in der benachbarten Serengeti gibt es sogar ist die letzten frei lebenden schwarzen Nashörner – überall sonst in Afrika werden sie sicherheitshalber mit Zäunen abgeschirmt.
      Lebten vor ein paar Jahren noch über 100 Nashörner in diesem Krater, so sind es jetzt nur mehr zwölf Tiere. Der Grund: Wilderer treiben ihr Unwesen. (Text: ARD)
    • Folge 17
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die afrikanischen Wildhunde, die einerseits zu den erfolgreichsten Jägern der Savanne gehören und trotzdem inzwischen eine bedrohte Tierart sind.
      Der Tierforscher Gregory Rasmussen hat die Wildhunde in Zimbabwe immer wieder aus nächster Nähe beobachten können. Er zog mit einem Rudel umher und übernachtete neben den Tieren in der Savanne. So hat er sie kennen- und liebengelernt: Er weiß über das Verhalten der Wildhunde so viel wie kein anderer – und kennt auch die andere Seite, die der erfolgreichen Jäger: Die Hunde halten zusammen und helfen einander auch dann noch, wenn einer verletzt und jagdunfähig ist. (Text: ARD)
    • Folge 18
    • Folge 19
      Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die Geschichte von Saw Mosche, einem Elefantenführer in Burma. Saw hat es geschafft: Vor 50 Jahren hatte er als kleiner Elefantenjunge, als sogenannter ‚Ouzi‘ begonnen. Mit Fleiß, Geschick und Ausdauer arbeitete er unermüdlich, bis er sich den ersten Elefanten kaufen konnte. Heute ist Saw Mosche stolzer Besitzer von sieben Arbeits-Elefanten. Sie arbeiten für ihn in den hohen und schwer zugänglichen Bergwäldern. Zwölf Ouzis unterhalten das Camp und führen die Elefanten. Der Tag ist vom immer gleichen Rhythmus bestimmt. Vor allem in der heißen Zeit müssen sich die Ouzis schon ab Mitternacht in den Wald aufmachen, um in der Nähe ihrer Elefanten zu sein. Die Zeit von der ersten Dämmerung bis nach Sonnenaufgang ist kostbar, denn schon bald ist es zu heiß für die Tiere und die Arbeit muss abgebrochen werden. Es ist sehr harte Arbeit, die Elefanten und Ouzis tagtäglich verrichten. (Text: ARD)
    • Folge 20
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von Bären-Waisen, die wieder lernen müssen, in der Wildnis zu überleben. Die jungen Bären Kasian und Kusa haben ihre Mutter verloren, haben aber trotzdem Glück im Unglück: Sie kommen in einer Bären-Schule unter und werden von Professor Valentin Pazhetnov unterrichtet. Der Professor stapft mit ihnen durch den Wald, die Kapuze tief in sein Gesicht gezogen, die Hände verhüllt: So „verkleidet“ ähnelt er zumindest ein bisschen Mutter Bär und die beiden Bärenkinder folgen ihm brav. Er ist den Kleinen Mutter und Feind gleichzeitig. Er bringt ihnen alles bei, was ein wilder Bär wissen muss – auch die Angst vor den Menschen. Im Herbst werden die kleinen Waisen dann in die Freiheit zurückgeführt, in die Wildnis, wo sie hingehören. (Text: ARD)
    • Folge 21
      Kleine Inseln bieten normalerweise keinen Platz für große Tiere. Bei Fothergill-Island ist das etwas anderes. Auf der Insel im Kariba-Stausee in Zimbabwe leben viele der großen Tiere Afrikas: Impalas, Löwen, Büffel, Elefanten. Es ist fast wie eine Arche Noah. (Text: ARD)
    • Folge 22
      Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. – Diesmal berichtet er von Flusspferden am Sambesi, dem größten Fluss im Süden Afrikas. (Text: 3sat)
    • Folge 23 (25 Min.)
      Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die seltenen Schneeleoparden in Kirgistan. Ahmed, Aman, Roman und Waldemar sind Wildhüter in Kirgistan und sollen Schneeleoparden in einem neuen, riesengroßen Reservat schützen. Das Gebiet in Zentralasien, in dem die letzten dieser Raubkatzen leben, ist schwer zugänglich und nur mit dem Pferd oder zu Fuß zu erreichen. (Text: ARD)

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