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    Dokumentation in 5 Teilen, Folge 1–5

    • Folge 1 (45 Min.)
      Vulkane gelten allgemein als gefährlich und zerstörerisch. Sie bedrohen den Menschen durch Lavaströme, Ascheregen und giftige Gase. Der erste Teil der BBC/​ZDF-Reihe beweist entgegen dieser Vorurteile, dass die Feuer spuckenden Berge während der langen Geschichte der Erde nicht nur für Negativschlagzeilen sorgten. Thomas Reiter besucht einige der vulkanisch aktivsten Zonen der Erde und macht deutlich, welch wichtige Rolle Vulkane bei der Entstehung des Lebens spielten. Keine andere Kraft hatte in der Erdgeschichte so großen Anteil an der Gestaltung und Umgestaltung der Welt wie sie. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 21.09.2008ZDF
    • Folge 2 (45 Min.)
      Die Ozeane der Welt sind fast so alt wie die Erde selbst. Schaut man auf das Meer, kann man einen Blick genießen, der sich seit Milliarden Jahren nicht verändert hat. Aber die Ozeane sind viel mehr als ein uraltes Wasserreservoir. Sie formen und verändern den Planeten. An den Küstenlinien der Erde kann man sehen, wie ihre enormen Kräfte das Land abtragen und so die Form eines jeden Kontinents bestimmen. Die Weltmeere sind für das Klima verantwortlich, und in ihren Tiefen soll sogar das Leben entstanden sein. Die Reise von Thomas Reiter beginnt auf dem offenen Ozean. Hier verfolgt er den Weg der Wellen, die sich weit draußen auf den Meeren bilden, die Energie des Windes einfangen und weitertragen, bis sie schließlich auf Land treffen.
      Der uralte Kampf zwischen Ozeanen und Kontinenten wird durch Superzeitrafferaufnahmen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Eine weitere uralte Kraft, durch die die Ozeane die Welt beeinflussen, sind die vielfach vernetzten und verzweigten Strömungssysteme. Thomas Reiter erklärt die neueste Forschungsrichtung, die einen kuriosen Ursprung hat: Gummientchen. Die schwimmfesten Tiere waren bei einem Schiffsunglück in den Pazifik gefallen und hatten von dort aus eine unglaubliche Reise um die Erde angetreten. Sie lenkten die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf ein weltumfassendes Strömungssystem, das heute als „Globales Förderband“ bezeichnet wird. Diese gewaltige Strömung ist für den Wärmeaustausch auf der gesamten Erde von enormer Bedeutung. Dass die Ozeane genauso wie die Kontinente einem ständigen Wandel unterliegen, zeigt die Forschung von Tim Wright.
      Der Geologe untersucht Erdspalten in Äthiopien, die erst vor kurzem entstanden sind. Diese ständig wachsenden Risse in der Oberfläche Ostafrikas interpretiert der Wissenschaftler als erste Prozesse, die zur Bildung eines Meeres führen. „Das ist der einzige Ort der Welt, an dem man die Geburt eines neuen Ozeans beobachten kann“, kommentiert Wright den Befund. Neue Meere entstehen, andere sterben. Ausgerechnet die Tage unseres liebsten Urlaubsmeeres sind gezählt. Das Mittelmeer verliert schon jetzt durch Verdunstung mehr Wasser als Regen und die großen Flusssysteme wieder auffüllen können. Glücklicherweise wird es einige Millionen Jahre dauern, bis sich dort, wo sich heute Wassermassen ausdehnen, eine Salzwüste bildet. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereSo 28.09.2008ZDF
    • Folge 3 (45 Min.)
      Man kann sie weder sehen noch riechen oder schmecken, trotzdem wäre alles Leben auf der Erde ohne sie zum Untergang verurteilt: Die Atmosphäre ist der Schutzschild unseres Heimatplaneten. Sie hüllt den Globus in eine warme, feuchte Schicht, bewahrt uns vor gefährlichen Strahlen aus dem All und hält den Sauerstoff bereit, den wir zum Leben brauchen. Thomas Reiter ist in dieser Folge völlig in seinem Element. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen Flug im Tornado und berichtet von seinen Erlebnissen im Weltraum. Gemeinsam mit dem Moderator reist das Publikum durch die vier wichtigsten Schichten der Atmosphäre und lernt deren Bedeutung kennen. In Westaustralien besucht Thomas Reiter die ältesten Lebensformen der Welt: die Stromatolithen. Diese einfachen Einzeller sind für eine Revolution in der Erdgeschichte verantwortlich.
      Als eine der ersten Arten überhaupt nutzten sie Sonnenlicht als Energiequelle und betrieben Fotosynthese. Als Abfallprodukt ihres Stoffwechsels produzierten sie gigantische Mengen von Sauerstoff, der heute Lebensgrundlage für zahllose Lebewesen ist. Aber Sauerstoff ist nicht das einzige Gas, das eine überlebenswichtige Funktion für uns erfüllt. Auch Kohlendioxid ist von großer Bedeutung als Teil eines globalen Wärmeregelungssystems. Seine Eigenschaft, als Treibhausgas zu wirken und Sonnenlicht auf die Erde zurück zu spiegeln, wird im Zuge der Klimadiskussion stets als negativ beurteilt. Tatsächlich hat genau diese Eigenschaft die Erde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach vor der totalen Vereisung gerettet. Besondere Highlights sind in dieser Folge außerdem die ungewöhnlichen Demonstrationen von Troy Hartman.
      Er ist Skysurfer und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass Luft nicht einfach gasförmig ist, sondern auch Eigenschaften einer Flüssigkeit aufweist. Seine „große Welle“ findet er nicht auf dem Meer, sondern am wolkenreichen Himmel im Norden Kaliforniens. Jim Edds bleibt zwar auf dem Boden, aber seine Forschungsarbeit ist deshalb nicht ungefährlicher. Edds ist Sturmjäger. Mit ihm reist das Team in den Anden geradewegs ins Zentrum einer gigantischen Gewitterfront. Die dabei entstandenen spektakulären Aufnahmen von Blitzen dokumentieren, wie viel Energie während eines Gewitters in der Atmosphäre freigesetzt wird. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereSo 05.10.2008ZDF
    • Folge 4 (45 Min.)
      Für viele ist Eis nicht mehr als gefrorenes Wasser – eine fatale Fehleinschätzung. Seit Menschen auf der Erde leben, war Eis die dominante Kraft. Eiszeiten lösten Massensterben aus, und Gletscher gaben den Landschaften, die wir bewohnen, ihre Form. Vermutlich haben die Eismassen sogar mehrfach die Entwicklung unserer Art beeinflusst. Thomas Reiter untersucht einen der größten Gletscher der Welt, den Vatnajökull im Südosten Islands. Abgeseilt in einer Gletscherspalte lernt er das Eis als eine der außergewöhnlichsten Substanzen der Erde kennen, die ganz verschiedene, zum Teil widersprüchliche Eigenschaften in sich vereinigt. Einerseits ist Eis sehr fest. Thomas Reiter und das ZDF-Team verlassen sich darauf, dass es so viel Festigkeit wie Fels besitzt und beim Abseilen ihr Gewicht problemlos trägt.
      Andererseits verhält sich das Eis eines Gletschers aber auch wie eine Flüssigkeit. Über längere Zeiträume betrachtet, überwindet es weite Strecken und gleitet ins Tal hinunter. Diese Fließbewegung konnte mit Hilfe extremer Zeitrafferaufnahmen sichtbar gemacht werden. Mehrere Monate beobachtete eine Spezialkamera beispielsweise den Argentière Gletscher in den französischen Alpen. Zusammengedrängt auf wenige Sekunden ermöglichen die Aufnahmen, dass die Dynamik des Gletschereises für das menschliche Auge sichtbar wird. Welche gewaltigen Energien tatsächlich im Eis schlummern, kann man an den Landschaften sehen, die einst von Eis bedeckt waren. Joe Houlding ist einer der besten Extrembergsteiger der Welt. Er bezwingt für die Sendung den El Capitan, einen Monolithen im kalifornischen Yosemite Nationalpark.
      Der Fels wurde zum Eldorado der Kletter-Szene, weil die Wände des Giganten fast senkrecht aufragen und erstaunlich glatt geschliffen sind. Es gibt nur sehr wenige Bergsteiger, die dieser Herausforderung gewachsen sind. Ohne den Einfluss des Eises wäre der El Capitan allerdings ein Allerweltshügel geblieben. Während einer der letzten Eiszeiten schliffen die Eismassen eines gigantischen Gletschers den Fels in Form. Eine ganz besondere Perspektive auf „ihren“ Gletscher hat die Glaziologin Miriam Jackson. Ihr Arbeitsplatz liegt mehrmals im Jahr bis zu 200 Meter tief unter den Eismassen des norwegischen Svartisen Gletschers. In dem Eislabor am Gletscherboden versucht sie herauszufinden, warum das Eis sich überhaupt talwärts bewegt und welche Geschwindigkeiten es erreichen kann.
      Dabei macht sie eine sensationelle Entdeckung: Auf dem Boden des Gletschers gibt es trotz konstanter Minusgrade Wasser, das nicht gefroren ist. Ebenfalls einem Gletscher auf den Grund gehen möchte Konrad Steffen. Seit 30 Jahren untersucht der Wissenschaftler den Jacobshavn Gletscher in Grönland. In den Eisgiganten kann man allerdings kein Eislabor schmelzen. Steffen versucht stattdessen, eine Kamera, die die NASA für die Erkundung fremder Planeten entwickelt hat, auf den Grund des Gletschers hinab zu lassen. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereSo 12.10.2008ZDF
    • Folge 5 (45 Min.)
      Im fünften und letzten Teil der BBC/​ZDF-Reihe „Expedition Erde“ fragt Thomas Reiter nach der besonderen Rolle der Erde, die durch eine Vielzahl von außergewöhnlichen Bedingungen Heimat für das Leben werden konnte. Sie hat tatsächlich eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht: Innerhalb von viereinhalb Milliarden Jahren verwandelte sich der Planet von einem leblosen Gesteinsbrocken in die bunte, vielfältige Welt, wie wir sie heute kennen. Diese Entwicklung geschah keineswegs linear, die Biografie der Erde ist eine Auflistung von Zerstörung und Neuanfang. Thomas Reiter hat sich mit einem ZDF-Fernsehteam auf die Suche nach Hinweisen gemacht, die die wichtigsten Wendepunkte in der Erdgeschichte illustrieren. Im Dschungel Mexikos wurde er fündig. Dort taucht der Moderator in einer Höhle, die sich als Teil eines weitläufigen Tunnelsystems entpuppt.
      Erst kürzlich stellten Höhlentaucher fest, dass dieses System aus Durchgängen und überschwemmten Höhlen fast die gesamte Halbinsel Yucatan durchzieht. Aber erst moderne Geosatellitentechnologie ermöglichte den Wissenschaftlern herauszufinden, welchen Ursprung die geheimnisvollen Höhlen haben. Messungen aus dem All zeigen, dass sich die Höhlen am Rand einer gewaltigen trichterförmigen Struktur gebildet haben. Diesen Krater hatte vor 65 Millionen Jahren der Asteroid geschlagen, der den Untergang der Dinosaurier besiegelte. Am Ende seiner spannenden Reise durch die Geschichte der Erde stößt Thomas Reiter auch auf Spuren, die eine vergleichsweise neue Kraft auf dem Planeten hinterlässt: unsere Spuren. Der Mensch ist zum bedeutenden Faktor für die Erde geworden. Er ist dazu in der Lage, ihre Oberfläche und ihr Klima zu verändern.
      Aus dem All konnte Thomas Reiter vor allem auf der Nachtseite der Erde erkennen, wie dominant der Mensch tatsächlich ist. Die Lichtermassen der Städte und Siedlungen verdeutlichen die Ausbreitung des Menschen auf dem Globus. Er ist der nächste entscheidende Faktor in der langen Geschichte der Erde. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereSo 19.10.2008ZDF

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