200 und 1 Köttel
25 Min.

Bild: MDR
200 und 1 Köttel Oobi Ooobis Stimmung definiert sich über Zahlen: Schlafstunden, Körpergewicht, die Anzahl gefressener Eukalyptusblättchen und die Menge an Kötteln, die er täglich fallen lässt. Martina Hacker und Juliane Ladensack lesen Oobi Ooobi jeden Wunsch von den Augen ab. Gerade erst wurde unter großem öffentlichem Interesse das neue Koala-Haus eröffnet, nun soll sich der kleine Kerl auch wie zu Hause fühlen. Eine riesige Verantwortung! Und für heute hat sich auch noch Achim Winkler angesagt, Europas Zuchtbuchführer und „Herr“ über die Koalas.
Wenn bis Mittag nicht alle Köttel feinsäuberlich aufgesammelt und die Scheiben geputzt sind, dann nimmt er ihn am Ende vielleicht wieder mit. Verschleppte Geburt Gut fünf Monate ist es her, dass Elefantenkuh Thura ein Jungtier zur Welt bringen sollte. Aber aus unerklärlichen Gründen war die Geburt ins Stocken geraten. Bis heute trägt Thura ihr Kalb im Bauch. Ohne erkennbare Lebenszeichen, das wissen die Ärzte ganz sicher. Weniger klar ist, wie die Entwicklung weitergeht. Ein Kaiserschnitt oder ein Einleiten der Geburt, wie beim Menschen, funktioniert für Elefanten nicht.
Zu schwer und zu komplex ist ihr Körper. Es bleibt ein Geduldsspiel und das Warten darauf, dass Thura erneut die Geburt simuliert, um das Kalb loszuwerden. Tierarzt Doktor Bernhard und die Pfleger können sie dabei nur unterstützen, so gut es geht. Verwöhnen sie täglich mit Wellnessangeboten und kleinen Extrahäppchen. Damit sie wieder zu Kräften kommt, um das Ganze gut zu überstehen. Verlockende Bananenpellets Wilhelm und seine Affenbande – seit einem Jahr wohnen sie mit Gepard und Nashorn Tür an Tür.
Die ersten Monate noch unter Männern allein, aber inzwischen sind auch ihre Frauen nachgekommen. Die Husarenaffenfamilie ist nun wieder komplett vereint – und das nicht ohne Folgen. Vor wenigen Tagen ist Fara Mutter geworden und Wilhelm der stolze Vater. Der erste Nachwuchs im neuen Stall, in direkter Nachbarschaft zu den Geparden. Entsprechend nervös und übervorsichtig verhalten sich die Affen noch. Selbst bei den ganz alltäglichen Abläufen, wie das morgendliche Begrüßungsritual. Als Robert Ruhs Bananenpellets verteilt, lässt sich keiner blicken. Auch wenn diese noch so lecker sind. (Text: MDR)
Wenn bis Mittag nicht alle Köttel feinsäuberlich aufgesammelt und die Scheiben geputzt sind, dann nimmt er ihn am Ende vielleicht wieder mit. Verschleppte Geburt Gut fünf Monate ist es her, dass Elefantenkuh Thura ein Jungtier zur Welt bringen sollte. Aber aus unerklärlichen Gründen war die Geburt ins Stocken geraten. Bis heute trägt Thura ihr Kalb im Bauch. Ohne erkennbare Lebenszeichen, das wissen die Ärzte ganz sicher. Weniger klar ist, wie die Entwicklung weitergeht. Ein Kaiserschnitt oder ein Einleiten der Geburt, wie beim Menschen, funktioniert für Elefanten nicht.
Zu schwer und zu komplex ist ihr Körper. Es bleibt ein Geduldsspiel und das Warten darauf, dass Thura erneut die Geburt simuliert, um das Kalb loszuwerden. Tierarzt Doktor Bernhard und die Pfleger können sie dabei nur unterstützen, so gut es geht. Verwöhnen sie täglich mit Wellnessangeboten und kleinen Extrahäppchen. Damit sie wieder zu Kräften kommt, um das Ganze gut zu überstehen. Verlockende Bananenpellets Wilhelm und seine Affenbande – seit einem Jahr wohnen sie mit Gepard und Nashorn Tür an Tür.
Die ersten Monate noch unter Männern allein, aber inzwischen sind auch ihre Frauen nachgekommen. Die Husarenaffenfamilie ist nun wieder komplett vereint – und das nicht ohne Folgen. Vor wenigen Tagen ist Fara Mutter geworden und Wilhelm der stolze Vater. Der erste Nachwuchs im neuen Stall, in direkter Nachbarschaft zu den Geparden. Entsprechend nervös und übervorsichtig verhalten sich die Affen noch. Selbst bei den ganz alltäglichen Abläufen, wie das morgendliche Begrüßungsritual. Als Robert Ruhs Bananenpellets verteilt, lässt sich keiner blicken. Auch wenn diese noch so lecker sind. (Text: MDR)
Cast & Crew
Drehbuch: Antje Schneider, Antje Schneider
Produktionsauftrag: das erste/rbb
Schnitt: Katrin Stahrenberg
Produktion: Udo Egelkraut, Matthias Waizmann, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Christina Herßebroick
Kamera: Lars Langer, Matthias Müller
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