• Folge 59 (30 Min.)
    Sascha Nuhn ist Cafébesitzer, Visionär und Brückenbauer zwischen zwei Welten – der der Hörenden und der Gehörlosen. – Bild: ZDF/​Tonio Lausberg
    Sascha Nuhn ist Cafébesitzer, Visionär und Brückenbauer zwischen zwei Welten – der der Hörenden und der Gehörlosen.
    Lisa Lebuser ist mit ihrem Unternehmen Sit’n Skate Gründerin und Rollstuhlfahrerin. Sascha Nuhn ist Cafébesitzer und von Geburt an taub. Er bringt hörende und nichthörende Gäste zusammen. Sascha Nuhn kennt Diskriminierung im Beruf. Er machte sich selbstständig. Mit seinem inklusiven Café gibt er Menschen mit Einschränkungen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Lisa Lebuser hingegen bietet mit ihren Kollegen inklusive Workshops für Rollstuhlskaten an. Seit ihrer Geburt lebt die junge Frau mit der Behinderung Spina bifida. Laufen war für Lisa Lebuser immer eine Qual. Mit 26 Jahren trifft sie eine Entscheidung, die ihr Leben verändert: Lebuser nutzt dauerhaft den Rollstuhl und gewinnt dadurch Freiheit. Beim Rollstuhl-Workshop trifft sie David, ihren späteren Mann. Durch ihn entdeckt sie ihre neue Lebensaufgabe als Unternehmerin. Auch im inklusiven Café in Frankfurt ist Inklusion kein Thema, sondern gelebter Alltag. Sascha Nuhn weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es für taube Menschen ist, ihren Platz in einer hörenden Gesellschaft zu finden. Sascha Nuhn treibt es an, Barrieren abzubauen – nicht nur sprachliche, sondern vor allem gesellschaftliche. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 08.05.2026 3sat
  • Folge 60 (30 Min.)
    Das Ehepaar Gaub hat das Downsyndrom und führt mit Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben. Als erster Rollstuhlfahrer bundesweit macht Nico Mackert eine Ausbildung bei der DB Regio. Wie Nico Mackert leben die Gaubs auch beruflich Inklusion. Hanna ist in einem inklusiven Café sowie in einem nachhaltigen Obstanbaubetrieb tätig. Silas arbeitet in einem gemeinnützigen Gartenprojekt. Nico Mackert engagiert sich zudem als Inklusionsbotschafter. Mackert hat seit seiner Geburt eine Hirnblutung, die zu einer starken Einschränkung seiner Motorik führt. Die meiste Zeit ist er auf den Rollstuhl angewiesen, vor allem wenn er längere Strecken unterwegs ist. Als Kind und Teenager lebt er zurückgezogen. Zu groß sind seine Ängste, nicht akzeptiert zu werden. Ein erster Wendepunkt ist die Entscheidung, in den sozialen Medien seine Fotos von Zügen zu posten. Nico lernt andere Zugbegeisterte kennen, schließt Freundschaften. Trotz anfänglicher Bedenken wegen seines Rollstuhls beginnt er bei der DB Regio eine Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice. Mit ihrer Behinderung ergeben sich für das Ehepaar Gaub viele Herausforderungen: Strukturiertes Denken und das Erkennen von Zusammenhängen fallen ihnen schwer, sie brauchen mehr Zeit. Dinge, die für ein selbständiges Leben und die berufliche Integration nötig sind, müssen beide üben. Dazu gehören auch das Merken von Kontakten und Terminen sowie der Umgang mit Geld. Hanna und Silas leben zwar allein, benötigen jedoch Unterstützung. Eine stundenweise Betreuung hilft ihnen, Einkaufs- und Reinigungspläne zu erstellen und sich in der Umgebung zurechtzufinden. Hanna und Silas Gaub sind sehr sportlich und nehmen sogar an den Special Olympics, den olympischen Wettbewerben für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, teil. Dort haben sie 2025 unter anderem beim Laufen, Weitsprung und Schwimmen zahlreiche Medaillen errungen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 05.06.2026 3sat

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