6 Episoden, Folge 1–5

    • Folge 1

      „Die Moldau“ gehört zu dem Zyklus „Mein Vaterland“ mit sechs sinfonischen Dichtungen rund um die tschechischen Naturlandschaften. Das Stück beschreibt, wie die Moldau in den Bergen entspringt, sich durch Prag schlängelt und schließlich in die Elbe fließt. Murmelnde Flöten und eine Klarinette verkörpern die Moldauquellen, die sich vereinen und zum rauschenden Fluss anschwellen. Die berühmte Melodie, die mit den Geigen einsetzt, beruht auf einem böhmischen Volkslied so erhob Smetana die Moldau zum „Nationalfluss“, ähnlich dem Rhein für die Deutschen und der Donau für Österreich-Ungarn. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 22.01.2017 arte
    • Folge 2

      1819 verbrachte Franz Schubert den Sommer bei Freunden im österreichischen Steyr. Abends widmete er sich mit Sylvain Paumgartner, einem Hobbycellisten, der Kammermusik; für diese geselligen Augenblicke schrieb er eines seiner berühmtesten und heitersten Stücke. Das innovative Quintett für Klavier und Streicher der Komponist ersetzte die traditionelle zweite Geige durch einen Kontrabass beruht auf Variationen des köstlichen Liedes „Die Forelle“, das Schubert zwei Jahre zuvor verfasst hatte. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 22.01.2017 arte
    • Folge 3
      Bild: ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam
      Der Jazzmusiker und Akkordeonist Richard Galliano begeistert das Publikum. – © ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam

      Das Sextett um Richard Galliano spielt zunächst aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ den „Winter“ und „Sommer“. Im ersten Stück setzt der Komponist eine Welt aus Eis und Schnee musikalisch in Szene; zwischen den Winterstürmen im ersten und dritten Satz lässt er das behagliche Bild eines Abends am Kamin entstehen. Im zweiten Stück sind Naturgeräusche zu hören, Tiere und Pflanzen werden in Form von musikalischen Motiven thematisiert, aber auch die Gewalt der Elemente bei einem Sommergewitter ist zu spüren. Aber nicht nur Vivaldi widmete den vier Jahreszeiten einen Konzertzyklus, sondern auch Astor Pantaleón Piazzolla (1921–1992), einer der bedeutendsten Komponisten Argentiniens und Begründer des Tango Nuevo. Der argentinische Musiker verlegt das Stück nach Buenos Aires und schildert in seinem Werk, wie sich die Stadt mit den Jahreszeiten verändert. Galliano und seine Mitstreiter spielen aus Astor Piazzollas Version der „Vier Jahreszeiten“ die Stücke „Herbst“ und „Frühling“. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 29.01.2017 arte
    • Folge 4
      Bild: ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam
      F. Schubert & I. Strawinsky zu vier Händen (Folge 4) – © ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam

      Die Folle Journée de Nantes stand 2016 unter dem Motto „Die Natur in der Musik“. Zwei der derzeit talentiertesten französischen Pianisten ihrer Generation, David Kadouch und Adam Laloum, haben sich einer großen Herausforderung gestellt: Sie interpretierten eine Neufassung für zwei Klaviere von Igor Strawinskys „Frühlingsopfer“, welche die ganze Kraft, Wildheit und Virtuosität des Originalwerks zum Ausdruck bringt. Zu Beginn des Konzerts gaben sie gemeinsam das Allegro in a-Moll, D. 947 („Lebensstürme“) von Franz Schubert zum Besten. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.02.2017 arte
    • Folge 5
      Bild: ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam
      Vivaldi Recomposed (Folge 5) – © ARTE France / © Studio l'Escalier/Sam

      Der deutsch-britische Pianist und Komponist Max Richter befördert das Meisterwerk von Antonio Vivaldi in einer Neukomposition für elektronische Instrumente ins 21. Jahrhundert. Eine unkonventionelle Bearbeitung, die ganz neue Facetten des bekannten Werkes enthüllt. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.02.2017 arte

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