Die Abenteuer des Kapitän Cousteau Folge 19: Auf dem gelben Fluss durch China
Folge 19
19. Auf dem gelben Fluss durch China
Folge 19 (48 Min.)
In der Provinz Qinghai im Quellland des Gelben Flusses, dem „Vater aller Flüsse“, beginnt Jacques-Yves Cousteaus filmische Reise durch das Reich der Mitte. China ist das drittgrößte und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das am dichtesten besiedelte Land der Erde. Cousteau und sein Team wollen bis zur Quelle des Huang He vorstoßen. Seinen Namen verdankt der Gelbe Fluss der Farbe des Löß, den er über weite Strecken bis zur Mündung in die Bo-Hai-See mit sich führt. Die Entdeckungsreisenden erkunden die Gewässer des N’Goring Sees, der in über 4.300 Metern Höhe gelegen ist.
Eine echte Herausforderung! Sie überqueren das Gebiet im Heißluftballon. Anschließend folgen sie den Nomaden und ihren Yakherden bis zu einer Quelle im Hochgebirge: der Höhenmeter zeigt 4.920 Meter an. Auf dem Weg ins Tal schließen sich Cousteaus Leute dem Morgengebet der buddhistischen Mönche des Klosters von Yushu an. Die Anlage ist terrassenförmig in den Hang des Berges Bayan Har Shan gebaut. Der herabrieselnde Schnee dämpft kaum den Klang der Gebetsmühlen, die Pilger bei ihren Runden um das Dorf unablässig in Bewegung setzen.
In der Provinz Gansu, in der Nähe der Hauptstadt Lanzhou, einst Raststation der Karawanen der Seidenstraße, verlässt das Team den Landweg, um seine Reise durch die
grandiose Landschaft auf dem Flussweg fortzusetzen. Cousteau und sein Team erreichen schließlich die Wanderdüne von Shapotou in der Region Ningxia. Die Menschen wollen das Wandern der Düne in Richtung Fluss aufhalten, indem sie versuchen, sie mit Strohmatten zu befestigen.
Das Team setzt seine Reise auf dem Rücken von Kamelen fort. Entlang der Großen Mauer, durch die Wüste, bis zum Tempel von Shikong. Er steht auf den Grundmauern von Grotten aus der Zeit der Tang-Dynastie, die erst kürzlich wieder freigelegt wurden. Hierher pilgern Paare, um von Buddha Boddisatuna männlichen Nachwuchs zu erflehen. Der Flug über das Gebiet von Shanxi zeigt die Weite der in den Löß gegrabenen Terrassenlandschaften. Bis hierher waren einst die Barbaren vorgedrungen.
Heute wüten noch die eisigen Winde der mongolischen Steppe. Typisch für diese Gegend sind die Höhlenstädte. Sie beherbergen 30 Millionen Menschen. Eine alte Frau erzählt, dass die Jungen lieber in festen Häusern wohnen. Die bieten ihnen mehr Komfort und moderne Errungenschaften wie Fernsehen und Klimaanlagen. Hundert Kilometer vor der Mündung des Gelben Flusses erschließt sich dem Team, welch ungeheuere Massen Löß der Strom bis hierher mit sich führt. In dieser trockenen Jahreszeit werden seine Wasser das Meer nie erreichen. (Text: arte)
Deutsche TV-PremiereDo. 25.08.2005arte
Sendetermine
Do. 25.08.2005
20:00–20:45
20:00– NEU
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