Dokumentation in 3 Teilen, Folge 1–3

    • Folge 1

      Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs träumen die Propheten des Luftkriegs von der unwiderstehlichen Wunderwaffe: dem Bomber. Er soll den Feind im wehrlosen Hinterland zerschmettern, schnell, reibungslos, verlustfrei für die eigenen Soldaten. Eine Revolution in der Kriegsführung! Doch es kommt ganz anders.m Herbst 1943 eskaliert der Luftkrieg. Der Plan der Alliierten, die Deutschen zu demoralisieren und ihr Land angriffsreif zu schießen, geht nicht so schnell auf. Und so tragen die alliierten Maschinen den Bombenkrieg in die letzten Winkel des Reiches. Selbst unbedeutende Dörfer geraten jetzt in das Räderwerk der Bombermaschinerie. So im ostfriesische Esens, wo bei einem eher zufälligen „Gelegenheitsabwurf“ eine US-Bomberstaffel ein Massaker in der Grundschule anrichtet. Im Frühjahr 1944 liegt die deutsche Luftwaffe am Boden. Die Armada der alliierten Maschinen ist nicht mehr aufzuhalten. Der unfähige Luftwaffenchef Göring zwingt seine Piloten weiter in sinnlose Gefechte. Der Krieg ist entschieden, doch der britische Bomberchef Arthur Harris hakt eine Stadt nach der anderen auf seiner Todesliste ab. Die Katastrophen von Dresden oder Swinemünde in den letzen Kriegswochen werden zu Gipfelpunkten einer tragischen Eigendynamik. Der Preis ist hoch: Am Ende sind 600.000 Deutsche umgekommen, dazu 160.000 alliierte Flieger. Und den Sieg bringen schließlich nicht die Bomber, sondern die Bodentruppen. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 28.06.2004 Das Erste
    • Folge 2

      Nach den Blitzkriegen gegen Polen, Norwegen und Frankreich scheint Hitlers Siegeszug unaufhaltbar. Hermann Göring verspricht mit den Kampfbombern seiner Luftwaffe den englischen Widerstand wegzufegen. Doch der britische Premier Churchill mobilisiert seine Royal Air Force zum Gegenschlag. In Arthur Harris findet er einen fanatischen Verfechter des Bomber-Dogmas. Harris will die Moral der deutschen Bevölkerung niederwalzen und ihre Industriestädte pulverisieren. Der 1.000-Bomber-Angriff auf Köln im Mai 1942 ist nur der Auftakt zum systematischen Bombenterror gegen das deutsche Hinterland. Mit dem Kriegseintritt der US-Luftwaffe gerät das Deutsche Reich in einen endlosen Sog aus Nacht- und Tagangriffen. Doch die Verluste der Alliierten in den Luftkämpfen sind riesig. Zugleich macht das Leben im Bombenhagel die Deutschen nur stumpf und trotzig. Ans Aufgeben denken sie lange Zeit nicht. Die Alliierten antworten mit noch härteren Schlägen. Im Juli 1943 entfesseln ihre Bomber ein Inferno von unvorstellbarem Ausmaß: den Feuersturm von Hamburg. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 05.07.2004 Das Erste
    • Folge 3

      Im Herbst 1943 eskaliert der Luftkrieg. Der Plan der Alliierten, die Deutschen zu demoralisieren und ihr Land sturmreif zu schießen, geht nicht so schnell auf. Und so tragen die alliierten Maschinen den Bombenkrieg in die letzten Winkel des Reiches. Selbst unbedeutende Dörfer geraten jetzt in das Räderwerk der Bombenmaschinerie. So im ostfriesische Esens, wo mit einem eher zufälligen „Gelegenheitsabwurf“ eine US-Bomberstaffel ein Massaker in der Grundschule anrichtet. Im Frühjahr 1944 blutet die deutsche Luftwaffe aus. Die Armada der alliierten Maschinen ist nicht mehr aufzuhalten. Luftwaffenchef Göring zwingt seine Piloten weiter in sinnlose Gefechte. Der Krieg ist entschieden, doch der britische Bomberchef Arthur Harris hakt eine Stadt nach der anderen auf seiner Todesliste ab. Die Katastrophen von Dresden und Swinemünde in den letzten Kriegswochen werden zu Gipfelpunkten einer tragischen Eigendynamik. Der Preis ist hoch: Am Ende sind 600.000 Deutsche umgekommen, dazu 160.000 alliierte Flieger. Und den Sieg bringen nicht die Bomber, sondern die Bodentruppen. (Text: rbb)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 12.07.2004 Das Erste

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    Staffel 0 auf DVD und Blu-ray