Ungeheure Kräfte haben vor Millionen Jahren eine hochalpine Landschaft entstehen lassen. Und bis heute ist sie nicht zur Ruhe gekommen. Hier ist der Platz, an dem Mythen entstehen. „Aufgetischt“ will mehr von der Seele des Großglockners erfahren, und wendet sich den Menschen zu, die an und mit diesem Berg leben, die dazu beitragen, das Gebiet stetig besiedelt erhalten: Roswitha Langreiter sorgt mit ihren Schwarznasenschafen dafür, dass die Gegend nicht noch schneller verbuscht. Wetterwart Luggi Rasser sendet täglich wichtige Messdaten aus einer Höhe von 3106m – sein Beitrag zur Österreich weiten Wetterprognose. Ferdinand Rieder liebt es, wenn’s funkelt. Es ist das Gletschereis der Pasterze, zu dem der Ranger des Nationalparks Hohe Tauern eine respektvolle Beziehung unterhält. Damit alle
mit den Verhältnissen der einmaligen Panoramastraße zufrieden sein können, rückt Stefan Schwaiger täglich aus und sorgt dafür, dass sich jeder der 48 Kilometer in gutem Zustand befindet. Ähnlich dem 87jährigen Bildhauer Anton Thuswaldner. Um den Großglockner hat es sich bereits herumgesprochen, der Berg lockt nicht allein mit seinem Gipfel: wunderbare Almen und Alpengasthöfe wie der „Ammererhof“ sorgen aufmerksam für das Wohl ihrer Gäste. Und selbst kulinarische Gipfelerstürmungen sind nicht ausgeschlossen. Dann führt der Weg direkt ins Restaurant „Gusto“ von Anita und Gregor Langreiter. Für alle, die vor der Mächtigkeit des Glockners schaudern, hat Johann Wolfgang von Goethe Verständnis: Die Höhe reizt uns, nicht die Stufe: den Gipfel vor Augen wandeln wir gerne auf der Ebene. (Text: ORF)
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