So grün war mein Tal

    So grün war mein Tal

    GB 1975–1976 (How Green Was My Valley)
    Miniserie in 6 Teilen
    Deutsche Erstausstrahlung: 22.05.1977 ARD

    Im Mittelpunkt der im späten 19. Jahrhundert spielenden Serie steht die walisische Bergarbeiterfamilie Morgan. Huw, der jüngste von fünf Geschwistern, ist das Sorgenkind: Nach einem Unfall blieb er gelähmt. Für Vater Gwilym und Beth, seine Frau, gibt es aber schon neue Probleme: Gwilym wurde zum Steiger befördert. Das ärgert seinen Sohn Ianto, der darin einen Schachzug der Chefs sieht – als Antwort auf seine Gewerkschaftstätigkeit. (Text: Funk Uhr 21/1977)

    So grün war mein Tal auf DVD

    So grün war mein Tal – Community

    Schumi1965 (geb. 1965) am 30.05.2013: Hab mir kürzlich die englische DVD gekauft, die auch zum besseren Verständnis englisch untertitelt ist. Eine ganz großartige Serie, keiner versteht warum solche Qualität hier in Deutschland nicht auf Kauf-DVD erscheint! Ich sag nur exellent und sehenswert.
    Stefan (geb. 1963) am 06.07.2008: Stimmt nicht so ganz. Liefen bei den Erstausstrahlungen 1977 um 16.55 Uhr im Ersten.
    Claus (geb. 1960) am 15.08.2003: Wie alle Serien, die durch Klasse bestachen, scheint auch SO GRÜN WAR MEIN TAL in irgendeinem dunklen Archiv zu verrotten.
    Ralf Jasbinschek (geb. 1964) am 17.09.2002: Eine der besten Literaturverfilmungen überhaupt. Lief im TV allerdings nur nach 22.00 Uhr. Wie soll sie da hohe Einschaltquoten oder ein hohes Voting bekommen?

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6 tlg. brit. Familiensaga nach dem Roman von Richard Llewellyn, Regie: Ronald Wilson (How Green Was My Valley; 1975).

    Der erwachsene Huw Morgan (Dominic Guard; als Kind: Rhys Powys) erzählt in Rückblicken die Geschichte seiner Jugend. Er ist das jüngste Kind einer Bergarbeiterfamilie und lebt Ende des 19. Jh. mit seinen Eltern Beth (Sian Phillips) und Gwilym (Stanley Baker), seinen Brüdern Ianto (Keith Drinkel), Owen (Mike Gwilym) und Ifor (Norman Comer) und seiner einzigen Schwester Angharad (Sue Jones-Davies) in Südwales. Huw ist gehbehindert. Die Familie führt ein unbeschwertes Leben, bis die Interessen kollidieren. Die Löhne für die Bergarbeiter sollen gekürzt werden, und die Morgan-Söhne wollen das verhindern und eine Gewerkschaft gründen. Vater Gwylim Morgan ist gegen eine Gewerkschaft, weil er gerade die Karriereleiter hinaufsteigt.

    Pfarrer Gruffyd (Gareth Thomas) verheiratet Ifor und Bronwen (Nerys Hughes). Gruffyd wird seinerseits von Angharad geliebt, erwidert ihre Liebe jedoch nicht. So heiratet sie Iestyn Evans (Jeremy Clyde), den Sohn des Bergwerksbesitzers. Ianto heiratet Marged (Victoria Plucknett), die zuerst Owens Liebe war. Owen wandert nach Amerika aus. Ifor stirbt bei einem Grubenunglück, und am Ende kommt auch Vater Morgan bei einer Explosion im Bergwerk ums Leben.

    John Ford hatte Llewellyns Roman schon 1941 fürs Kino verfilmt und den Oscar für den besten Film gewonnen. Die 50 minütigen Fernsehfolgen liefen im Nachmittagsprogramm.