Der Doktor und das liebe Vieh

    Der Doktor und das liebe Vieh

    GB 1977–1990 (All Creatures Great and Small)
    Deutsche Erstausstrahlung: 04.02.1979 ARD

    Diese Serie entstand 1977 nach den bekannten Vorlagen von Tierarzt James Herriot (alias James Alfred Wight) und spielt von 1937 bis in die Fünfziger hinein. Es geht hier um die weniger guten und erfreulichen Geschichten aus dem Leben eines Tierarztes. (Text: Dominik Terhorst)

    Der Doktor und das liebe Vieh auf DVD

    Der Doktor und das liebe Vieh im Fernsehen

    = Diese Sendung aufnehmen mit Save.TV – Ihre TV-Cloud.
    Mo
    05.12.13:55–14:58ServusTV41.04Kälberliebe
    13:55–14:58
    Mo
    05.12.14:00–14:58ServusTV (A)41.04Kälberliebe
    14:00–14:58
    Di
    06.12.13:55–14:58ServusTV51.05Aus der Übung
    13:55–14:58
    Di
    06.12.14:00–14:58ServusTV (A)51.05Aus der Übung
    14:00–14:58
    Mi
    07.12.13:55–14:58ServusTV61.06Nichts als Erfahrungen
    13:55–14:58
    Mi
    07.12.14:00–14:58ServusTV (A)61.06Nichts als Erfahrungen
    14:00–14:58
    Do
    08.12.13:00–14:58ServusTVS3Weihnachtsspecial 1990
    13:00–14:58
    Fr
    09.12.13:55–14:58ServusTV71.07Einmalige Jungs und Mädels
    13:55–14:58
    Fr
    09.12.14:00–14:58ServusTV (A)71.07Einmalige Jungs und Mädels
    14:00–14:58
    Sa
    10.12.09:30–10:30ServusTV (A)767.01The Prodigal Returns
    09:30–10:30
    Sa
    10.12.10:30–11:28ServusTV (A)807.05Spring Fever
    10:30–11:28
    Sa
    10.12.10:45–11:45ServusTV41.04Kälberliebe
    10:45–11:45

    Der Doktor und das liebe Vieh – Community

    stefan0670 (geb. 1970) am 25.09.2016 14:09: weiß jemand wie das Musikstück heißt was die Band am Tanzabend spielt, bis die Band eine Bier-Pause macht ? Das ist die Folge wo James am Ende mit Hellen zu einem Notfall ( Schwein vom Barkeeper ) gerufen wird.
    M.R. (geb. 1977) am 28.06.2015: Habe schon als Kind die Serie gesehen. Damals war die Fernsehwelt noch in Ordnung! Tolle Familienserie mit Humor und schönen Geschichten! Wenn ich Sehen muss was heute produziert wird.......
    M.R. (geb. 1977) am 28.06.2015: Habe schon als Kind die Serie gesehen. Damals war die Fernsehwelt noch in Ordnung! Tolle Familienserie mit Humor und schönen Geschichten! Wenn ich Sehen muss was heute produziert wird.......
    Lauschlappen (geb. 1975) am 09.09.2014: Hallo. Ich habe das Gefühl, dass zwischen Staffel 1 und dem 83er Weihnachtsspecial noch mind. 1 Folge fehlt. Ich kann mich dunkel daran erinnern, das in der damals letzten Folge explitit erwähnt wurde, dass die Männer in den Krieg ziehen. In Folge 13 der 1. Staffel kommt so eine Szene allerdings nicht vor...
    Schumi1965 (geb. 1965) am 27.05.2014: Ich nehme seit Anfang der Serie jede Folge bei Servus TV auf, weil ich meine alten VHS Aufnahmen mal entsorgen will, nun wird die Serie auf einmal nicht mehr gesendet, hat jemand eine Ahnung ob die restlichen Folgen noch kommen werden?Ansonsten muss ich auf Wiederholungen bei WDR hoffen. Im Übrigen würde ich mir nie eine Serie auf Org. DVD kaufen, die öfter mal gesendet wird. Viel zu teuer.

    Der Doktor und das liebe Vieh – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    130-tlg. brit. Familienserie nach den autobiografischen Erzählungen von James Herriot („All Creatures Great And Small“; 1977–1990).

    England in den 30er- bis 50er-Jahren: Der junge, motivierte Tierarzt James Herriot (Christopher Timothy) findet seine erste Anstellung bei seinem älteren Kollegen Siegfried Farnon (Robert Hardy) in dessen Praxis in Darrowby in der Grafschaft Yorkshire. Farnon ist ein kauziger Junggeselle aus Überzeugung, der mit seiner Haushälterin Mrs. Hall (Mary Hignett) zusammenlebt. Er hat einen jüngeren Bruder namens Tristan (Peter Davison), ein Luftikus, der ihnen in der Praxis zur Hand geht, meistens aber nur im Weg steht und von dem sich alle wünschen, er würde endlich sein Examen bestehen. Die störrischen Bauern sind dem jungen James gegenüber anfangs skeptisch, doch er bewährt sich und darf sich um sämtliche kollabierenden Katzen und kalbenden Kühe kümmern. Einer der Stammpatienten ist Tricki-Woo, der völlig verhätschelte fette Pekinese von Mrs. Pumphrey (Margaretta Scott). Schon früh lernt James bei einem Hausbesuch die Farmerstochter Helen Alderson (Carol Drinkwater; ab Folge 39: Lynda Bellingham) kennen, was die Zahl seiner Hausbesuche bei den Aldersons auffallend ansteigen lässt. Die beiden heiraten.

    Ende der 30er Jahre müssen die Männer in den Krieg ziehen, und die Geschichte geht erst nach Kriegsende weiter. James und Helen haben nun zwei Kinder, Jimmy (Oliver Wilson; letzte Staffel: Paul Lyon) und Rosie (Rebecca Smith; letzte Staffel: Alison Lewis), und ziehen in ein eigenes Haus. Tristan hat tatsächlich das Examen gepackt und arbeitet jetzt im Landwirtschaftsministerium, ist also nicht mehr so oft da. Der neue Tierarzt Calum Buchanan (John McGlynn) kommt als Verstärkung. Er und Deirdre McEwan (Andrea Gibb) werden ein Paar und heiraten später. Mrs. Hall hat ihrerseits einen Heiratsantrag erhalten, und Mrs. Greenlaw (Judy Wilson) wird die neue Haushälterin.

    So viel Vieh und gar kein Mist: romantisch-humorvolle Landidylle mit originellen Geschichten und Charakteren. Ein Klassiker. Lediglich die Optik war typisch englisch und sah aus wie bei der Onedin-Linie: Grobkörnige Außenaufnahmen und glasklar-scharfe Innendrehs waren hart aneinander geschnitten.

    Die Serie basierte auf den Büchern des echten James Herriot, der in Wahrheit James Alfred Wight hieß. Den literarischen Künstlernamen legte er sich zu, weil eine Buch-Veröffentlichung unter seinem Namen als Werbung für seine Praxis ausgelegt worden wäre, und das war verboten. 1980 war die Serie in Großbritannien zunächst zu Ende: Der Stoff war ausgegangen. Herriots Bücher waren aufgebraucht, alle Geschichten daraus verfilmt worden. Doch die Zuschauer lechzten nach mehr, und so mussten sich die Drehbuchautoren fortan selbst etwas ausdenken. Nach einer achtjährigen Pause ging es endlich mit neuen Folgen weiter.

    Bei uns lief die Serie im Nachmittagsprogramm, zunächst sonntags, nach der langen Pause ab 1991 mehrmals wöchentlich an Werktagen. Die ersten 38 Folgen waren jeweils 50 Minuten lang. Das waren alle weiteren im Original zwar auch, doch die ARD zerteilte sie in 25-minütige Folgen, damit sie besser ins Werktagnachmittags-Programmschema passten, und machte aus 46 auf diese Weise 92 neue Folgen. Je nach Stückelung bei Wiederholungen umfasste die Serie deshalb zwischen 84 und 168 Folgen. Zwei Folgen und einige Specials wurden hierzulande ausgelassen.

    Auch interessant …