Rockpalast

    Rockpalast

    D 1974–
    Deutsche Erstausstrahlung: 04.10.1974 WDF
    Alternativtitel: WDR-Rockpalast

    Musikreihe mit Live-Konzerten bekannter und weniger bekannter Gruppen vor großem Publikum.

    Mit dem Electric Light Orchestra begann am 4. Oktober 1974 die Rockpalast-Tradition, die über die nächsten Jahre in zwei Weisen fortgeführt wurde: zum einen durch Einzelkonzerte von Bands, die allein nach dem Qualitätskriterium eingeladen wurden (keine Orientierung an den Charts, nur die Live-Tauglichkeit war gefragt), übertragen am frühen Sonntagabend im Dritten Programm des WDR; zum anderen ab 1977 durch große Rocknächte mit vielen Bands, zweimal jährlich aus der Grugahalle Essen, ab 1982 auch als Open Air auf der Loreley, übertragen ab dem späten Abend und bis tief in die Nacht im Ersten. Nicht nur bei der Auswahl, auch bei der Aufmachung stand die Musik im Vordergrund. Die Sendungen verzichteten auf Effekte und fielen durch eine ruhige Kameraführung auf. Die Zuschauer zu Hause sollten das gleiche Erlebnis haben, das auch die Konzertbesucher hatten.

    Gründer, Redakteur und Produzent war Peter Rüchel, Regisseur Christian Wagner. Die Rocknächte moderierten Albrecht Metzger und Alan Bangs, von 1984 bis 1986 Ken Janz und Evi Seibert. Janz war zunächst nur eine „Verlegenheitslösung“ gewesen, weil sich Bangs wenige Tage vor dem Loreley-Open-Air mit Rüchel überworfen hatte und gegangen war. Janz war ohnehin da, er war der Bühnenmanager. 1986 wurde der Rockpalast geschlossen, 1994 kehrte er zunächst mit wöchentlichen Wiederholungen der Rocknächte ins WDR-Fernsehen zurück, später auch ins Erste. Am 8. Juli 1995 fand erstmals wieder ein Rockpalast-Open-Air auf der Loreley statt, und Alan Bangs war auch wieder da.

    Seitdem nimmt der WDR bei großen Festivals, an denen er als Veranstalter oder Präsentationspartner beteiligt ist, die Konzerte auf und sendet sie als Rockpalast entweder live oder zeitversetzt im Ersten oder im WDR-Fernsehen, jeweils im Nachtprogramm. Die Schwerpunktsendungen unter dem Titel „Bootleg“ widmen sich jungen und der breiten Masse unbekannten Nachwuchsbands. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Rockpalast auf DVD

    Rockpalast im Fernsehen

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    Mo
    12.12.00:15–01:45WDRFeine Sahne Fischfilet
    00:15–01:45
    Do
    15.12.00:20–01:50MDRChris Rea
    00:20–01:50
    Mo
    19.12.00:45–03:15WDRAlter Bridge / Gojira / Like A Storm
    00:45–03:15
    Mo
    09.01.00:15–01:30WDRMonophonics
    00:15–01:30
    Mo
    09.01.01:30–02:45WDRSimo
    01:30–02:45
    Do
    12.01.00:05–01:05MDRMadness
    00:05–01:05
    Mo
    16.01.00:15–01:35WDRKamchatka
    00:15–01:35
    Mo
    16.01.01:35–02:35WDRThe Roomsounds
    01:35–02:35
    Do
    19.01.02:15–02:45OneDavid Bowie – Loreley St. Goarshausen
    02:15–02:45

    Rockpalast – Community

    Moonshadow4atgmxpunktde (geb. 1968) am 12.07.2015: Wieso kam Teil 3 vom Rock Hard Festival 2015 auf WDR nicht ? Nicht mal mehr der Ausstrashlungstermin steht hier drinne, der vorher noch hier angekündigt war.
    hans-jürgen am 29.11.2009: Hallo, es gibt eine neue Rockpalast Gruppe bei Last.fm mit kostenlosem Gruppen- und Tag-Radio, Shoutbox und Forum: www.lastfm.de/group/rockpalast
    www.sagaplanet.de (geb. 1960) am 09.09.2007: Hi Albert, das war ein ''Rock Pop in Concert'' Gig
    Fallout am 24.06.2006: Rockpalast war die erste sendung in deutschland, die sich getraut hat, ein KREATOR konzert zu übertragen... und ich liebe Rockpalast dafür! in diesem sinne: time to raise the flag of hate!
    Mario (geb. 1989) am 14.04.2006: also ich find rockpalast gut aber wenn ich seh das auch hip-hop scheißdreck gesendet wirt was soll???? es heißt Rockpalast und net Hip-Hop-Palast.ich für mich hip hop keine musik sondern einfach nur Müll.Bitte Bringt die legendäre KOnzerte von Iron Maiden ,AC/DC oder Queen aber bitte nicht die black eayes peas . Also Keep Fucking Soport Heay Metal

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    Cast & Crew

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