Pfarrerin Lenau

    Pfarrerin Lenau

    D 1990–1991
    Deutsche Erstausstrahlung: 26.11.1990 Das Erste

    Die 33-Jährige Katharina Lenau, verheiratet mit einem Architekten, ist voller Selbstzweifel. Dennoch kann sie sich – wenn erforderlich – durchsetzen, insbesondere an ihrem neuen Arbeitsplatz, der Stuttgarter Melanchton-Gemeinde, wo sie bei den Gemeindemitgliedern zunächst auf allerlei Vorbehalte stößt.

    Pfarrerin Lenau auf DVD

    Pfarrerin Lenau – Community

    Uli (geb. 1973) am 19.06.2011: Die Serie soll nun endlich am 23. September 2011 veröffentlicht werden
    Uli (geb. 1973) am 30.10.2010: Nach "Oh Gott Herr Pfarrer" soll auch diese tolle Serie im Frühjahr 2011 auf DVD erscheinen.
    Astrid Krause (geb. 1961) am 24.03.2008: Diese Serie hat mir damals sehr gut gefallen, und über eine Wiederholung würde ich mich freuen. Irene Clarin spielt in dieser liebenswerten, netten Sendung ihre Rolle als Pastorin überzeugend, souverän und einfühlsam. Das Buch von Felix Huby habe ich hinterher auch gelesen, und ich muß sagen, dass die Hauptrolle ideal besetzt ist. Diese sympathische Schauspielerin verleiht der Serie einen unverwechselbaren Charme.
    Michael (geb. 1971) am 12.03.2006: Ich erinnere mich noch gut an diese Serie, es wäre schön, wenn sie mal wiederholt würde; schließlich sind die Außen- aufnahmen in meiner Heimatstadt Stuttgart entstanden, zudem auch in Tübingen, wo ich ebenfalls eine zeitlang lebte. Da hat man gleich einen ganz anderen Bezug zu sowas. Irene Clarin ist ziemlich ausdrucksstarke Schauspielerin, mit ihr war die Rolle als Pfarrerin ideal besetzt. Aber soweit ich weiß, war diese Serie gar nicht so erfolgreich, denn weitere Folgen waren in Planung, wurden aber nie verwirklicht, nach dem Vorbild des Straßenfegers aus dem Jahr 1988 "Oh Gott, Herr Pfarrer" mit Robert Atzorn und Maren Kroymann, ebenfalls aus der Feder Felix Hubys, der das Buch zu "Pfarrerin Lenau" schrieb. Ich kann auch nicht sagen, wie authentisch diese Serie die Arbeits- und Lebenszusammenhänge einer Pfarrerin spiegelt; diese sind sehr komplex. Aber dennoch; es wäre eine Freude "Pfarrerin Lenau" wieder zu sehen. Wem diese Fernsehreihe am Herzen liegt, kann sich ja mal bei mir melden.
    Gina Santani (geb. 1979) am 04.10.2005: Diese Serie würde ich wiklich gerne einmal wieder sehen bzw.als (Sampler Box kaufen). Mir gefällt vor allem Irene Clarin als Pastorin Katharina Lenau und der leichte flüssige Filmablauf.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13 tlg. dt. Familienserie von Felix Huby, Regie: Bruno Voges und Heidi Genée.

    Katharina Lenau (Irene Clarin) ist evangelische Pfarrerin in der Stuttgarter Melanchthongemeinde. Sie ist jung und neu und stößt zunächst auf Ablehnung, weil sie eine Frau ist. Aber diese Erfahrung muss ja jeder Fernseharzt und -pfarrer am Anfang einer Serie machen. Natürlich wird sie ungeheuer beliebt und setzt sich für die Schwachen in der Gemeinde ein, auch bei politischen Themen redet sie ein Wörtchen mit. Aufmüpfig beherbergt sie ein äthiopisches Flüchtlingspaar und verheiratet eine Protestantin mit ihrem islamischen Freund, was ihr Ärger mit dem Dekan (Oscar Müller) einbringt. Das alles muss sie allein bewältigen, denn ihr Mann Marcus (Rainer Grenkowitz) ist Architekt und hat selbst genug zu tun, und ihr Vater, der Verleger Arthur Köstlin (Horst Sachtleben), ist Atheist.

    Zur Gemeinde gehören noch Gemeindesekretärin Klara Treutle (Ilse Künkele), der Buchbinder Karl Engstinger (Walter Schultheiß), Kirchendiener Walter Brodbeck (Reinhold Ohngemach), die pensionierte Diakonisse Anna-Lotte Ulmer (Rosemarie Gerstenberg), eine Verwandte Katharinas, der befreundete Pfarrer Peter Kuron (Rüdiger Wandel) und die Krankenschwester Anneliese Niedlich (Sabine Bräuning). In Folge 7 erfährt Katharina, dass sie schwanger ist, drei Folgen später kommt Tochter Anna zur Welt. Engstinger und Frau Treutle freunden sich immer mehr an. Am Ende der Serie stirbt Katharinas atheistischer Vater, was für sie einen seelsorgerischen Konflikt bedeutet.

    Die ARD füllte mit der Serie den Sendeplatz am Montag um 20.15 Uhr, den Oh Gott, Herr Pfarrer hinterlassen hatte, als Hauptdarsteller Robert Atzorn nach nur einer Staffel keine Lust mehr hatte. Walter Schultheiß und Ilse Künkele hatten auch darin schon mitgespielt, jedoch in anderen Rollen. Um sie klar als Nachfolgeserie kenntlich zu machen, sollte sie eigentlich „Grüß Gott, Frau Pfarrerin“ heißen. Der Serientitel wurde doch noch geändert, die Episodentitel blieben wie beim Vorgänger Bibelzitate. Die Episoden waren jeweils 45 Minuten lang.

    Zu dieser Zeit gab es einen regelrechten Boom von Pfarrerserien im deutschen Fernsehen, der auch Mit Leib und Seele und Wie gut, dass es Maria gibt hervorbrachte.

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