Die Schwarzwaldklinik

Die Schwarzwaldklinik

D 1985–2005
Deutsche Erstausstrahlung: 22.10.1985 ZDF

Heitere und dramatische Ereignisse um Ärzte und Patienten, Hoffnung und Freude, Liebe und Leid, Tod und Leben in der Schwarzwaldklinik im Glottertal. Professor Klaus Brinkmann (Klausjürgen Wussow) wird in seinem Heimatort der neue Chefarzt. Mit seiner Haushälterin Käti (Karin Hardt) zieht er in sein Geburtshaus, in dem schon sein Sohn Udo (Sascha Hehn) wohnt, ebenfalls Arzt in der Schwarzwaldklinik. Beide interessieren sich für Schwester Christa (Gaby Dohm), die sich jedoch später für den Chefarzt entscheidet und ihn heiratet. Die Ärzte der Schwarzwaldklinik kümmern sich um zahlreiche Patienten und ihre kleinen und großen Krankheiten.

Die Schwarzwaldklinik auf DVD
Die Schwarzwaldklinik – Community
Finistra (geb. 1974) am 30.05.2014: Hallo, Weiss jemand, ob es nächstes Jahr zum 30jährigen Jubiläum eine neue DVD Box gibt, die zum 25jährigen scheints bei Amazon nicht mehr zu geben, dort kaufe ich immer meine DVDs, gibt es da leider nur noch für einen sehr hohen Preis. @Kati, es gab mal eine Weihnachtsfolge das grösste Fest des Jahres, habe im Internet mal auf einer Fanpage gelesen, dass es in einer älteren DVD Auflage als Bonus in der Box von Staffel drei mit erhalten ist. Dabei noch zwei andere Weihnachtsfolgen zu zwei anderen Serien, habe aber vergessen welche. Die Folge würde ich mir auch mal in einer Komplettbox wünschen, schön wäre natürlich z.b. in einer neu gestalteten Komplettbox zum 30jährigen Jubiläum.
Kati am 26.02.2014: Hallo, mich würde mal interessieren, ob es in irgendeiner Folge der Schwarzwaldklinik nicht Sommer ist ... ich sehe dort, bis auf gelegentlichen Regen, immer nur schönes Wetter
Monika (geb. 1973) am 05.02.2014: Hallo, wer weiß wie diese Puppen hießen die die Haushälterin Käti gemacht hat? Engel?
helga am 12.01.2014: Die Schwarzwaldklinik...auch 1ne schöne Fernsehserie...neben Drombusch's oder Ich heirate 1ne Familie...ich schau es immer wieder gern..ja...doch...auch weil gerade die Schauspieler wo man schon aus Drombusch's kannte...in der Schwarzwaldklinik auch Darsteller waren...z.b.Marion Kracht oder Witta Pohl..Günter Strack...um einige zu nennen...lg.helga
Susanne (geb. 1965) am 08.09.2013: Alle Folgen der Schwarzwaldklinik sah/sehe ich auch immer sehr gerne, da tolle Schauspieler abwechslungsreiche Geschichten aus dem Krankenhaus und Privatleben. Als ich nun einmal schwer erkrankt war, hatte ich auch eine super Chefarztbehandlung und erfolgreiche OP als Kassenpatient sowie sein sehr gutes Ärzte- und Pflegepersonalteam über Wochen erlebt. Die Schwarzwaldklinik gibt es auch heute live zu erleben, sofern man für sich die richtige Klinik zur Genesung auswählt
Die Schwarzwaldklinik – News
Schauspieler
Prof. Klaus BrinkmannKlausjürgen Wussow
Dr. Christa BrinkmannGaby Dohm
Dr. Udo BrinkmannSascha Hehn
Dr. Katharina GessnerIlona Grübel
Oberschwester HildegardEva Maria Bauer
Pfleger MischaJochen Schröder
Carsta MichaelisEvelyn Hamann
Claudia SchubertAnja Kruse
Haushälterin KätiKarin Hardt
Schwester ElkeBarbara Wussow
Benjamin BrinkmannAndreas Winterhalder
Dr. Alexander VollmersChristian Kohlund
Carola ReißnerOlivia Pascal
Fräulein MeisKarin Eckhold
Verwaltungsdirektor MühlmannAlf Marholm
Dr. Gerhard SchäferKarl Walter Diess
Dr. Horst RömerHorst Naumann
Dr. Elena BachHeidelinde Weis
Dr. LaudannHerbert Tennigkeit
Dr. Ignaz MarkerWolfgang Kieling
Angela 'Angie' GessnerAngelika Reißner
Florian BrinkmannRaimund Harmstorf
Maria RotenburgHannelore Elsner
Crew
RegieHans-Jürgen Tögel
 Alfred Vohrer
DrehbuchHerbert Lichtenfeld
ProduktionWolfgang Rademann
Dies und das

„Die Schwarzwaldklinik“ ist die erfolgreichste deutsche TV-Serie und die Mutter aller deutschen Arztserien. Am 20. Februar und am 4. Dezember 2005 wurden zwei Neuauflagen mit den Titeln „Die nächste Generation“ und „Neue Zeiten“ ausgestrahlt, in der Alexander Wussow in die ehemalige Rolle seines Vaters schlüpfte.

Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

70 tlg. dt. Familienserie von Herbert Lichtenfeld.

Der Chirurg Prof. Dr. Klaus Brinkmann (Klausjürgen Wussow) ist der Chefarzt der Schwarzwaldklinik und bei allen beliebt. Er wohnt wieder in seinem Geburtshaus, zusammen mit seiner Haushälterin Käti (Karin Hardt) und Hund Jerry. In der Klinik arbeitet auch sein Sohn Udo (Sascha Hehn) als Arzt. Ausgerechnet in dessen Ex-Freundin, die Krankenschwester Christa (Gaby Dohm), verliebt sich Prof. Brinkmann. Noch 1985 heiraten sie, und ebenfalls noch im gleichen Jahr heiraten Udo und Dr. Katarina Gessner (Ilona Grübel), die als Anästhesistin in der Schwarzwaldklinik arbeitet und Tochter Angie (Angelika Reißner) mit in die Ehe bringt. Christa verlässt die Klinik als Schwester, bildet sich in kurzer Zeit fort und kehrt Anfang Januar 1986 als Ärztin zurück.

Zum Personal der Klinik gehören noch Dr. Schäfer (Karl Walter Diess), der an Rheuma leidet und seinen Beruf deshalb im Februar 1986 aufgeben muss, Dr. Wolter (Franz Rudnick), Dr. Rens (Holger Petzold), Dr. Römer (Horst Naumann) und Verwaltungsdirektor Mühlmann (Alf Marhom). Die resolute Oberschwester Hildegard (Eva Maria Bauer) hat den Laden fest im Griff. Ihr unterstehen Elke (Barbara Wussow), die zunächst Lernschwester ist, aber auch später als ausgebildete Schwester der Klinik erhalten bleibt, die Krankenschwestern Ina (Gaby Fischer) und Erika (Lisa Kreuzer) sowie der vorlaute Zivildienstleistende Mischa (Jochen Schroeder). Ihm gefällt es in der Schwarzwaldklinik so gut, dass er später als Pfleger dort anfängt. Fräulein Meis (Karin Eckhold) ist Prof. Brinkmanns Sekretärin.

Im Februar 1986 stirbt Käti überraschend, und Carsta Michaelis (Evelyn Hamann), eine alleinstehende Kratzbürste, wird neue Haushälterin bei den Brinkmanns. Katarina verlässt den Schwarzwald und wird Chefanästhesistin in einer Klinik in Hamburg, was ihre Ehe mit Udo erheblich belastet. Am Ende der ersten Staffel erleidet Prof. Brinkmann einen Herzinfarkt und muss sich eine Weile schonen, ist danach aber gut erholt. Dr. Schäfer verlässt die Klinik ebenfalls, und Dr. Engel (Michael Kausch) und der spielsüchtige Frauenheld Dr. Schübel (Volker Brandt) kommen hinzu.

Zuwachs gibt es auch in der Familie: Klaus’ und Christas Sohn Benjamin (Andreas Winterhalder) kommt zur Welt, und im November 1987 zieht Florian (Raimund Harmstorf), ein bärbeißiger Cousin aus Kanada, bei ihnen ein. Udo lässt sich Anfang 1988 von Katarina scheiden und freundet sich mit Brinkmanns Kindermädchen Carola (Olivia Pascal) an, die vorher mit dem Postboten Berti (Frank Schröder) befreundet war. Eine feste Beziehung Udos mit Claudia Schubert (Anja Kruse) endet tragisch, als Claudia an Leukämie stirbt.

Zu Beginn der dritten Staffel im Herbst 1988 ergeben sich diverse personelle und familiäre Veränderungen. Christa wechselt an das Konstanzer Forschungsinstitut. Geleitet wird es ausgerechnet von Dr. Vollmers (Christian Kohlund), mit dem Christa zuvor bereits zusammengearbeitet und beinahe eine Affäre gehabt hatte. Vollmers ist noch immer in Christa verliebt. Er war auch schon mit Udo und Schwester Erika für einen Hilfseinsatz in Afrika, wo alle drei von Rebellen verschleppt, aber wieder freigelassen wurden. Dr. Karin Plessers (Verena Peter) wird Christas Nachfolgerin an der Klinik, neuer Oberarzt wird zur gleichen Zeit Dr. Borsdorf (Knut Hinz). Udo beschließt, nach Hamburg zu wechseln, wo sich seine Ex-Frau Katarina aber inzwischen nicht mehr aufhält. Florian zieht, nach vielen Reisen zwischen den Kontinenten, endgültig zurück nach Kanada.

Carola kündigt und geht ebenfalls nach Konstanz. Sie ist in Dr. Vollmers verliebt, und nach einigem Bemühen werden die beiden ein Paar. Es knistert auch zwischen Frau Michaelis und dem neuen Nachbarn Wolfgang Pohl (Wolfgang Wahl). Udo kehrt in heimatliche Gefilde zurück, nicht jedoch in die Schwarzwaldklinik. Er beginnt eine Tätigkeit in der Klinik Rodenweiler. Auch Christa gibt ihren Job in Konstanz wieder auf, um sich um Benjamin kümmern zu können. Schließlich finden Udo und Schwester Elke zueinander und heiraten in einem großen Finale.

Die Schwarzwaldklinik war eine der erfolgreichsten Serien des deutschen Fernsehens mit einer regelmäßigen Einschaltquote von 26 Millionen Zuschauern. Sie zählt noch heute zu den bekanntesten Serien überhaupt und erzielte in regelmäßigen Wiederholungen weiterhin gute Einschaltquoten. Die Massen strömten damals zur „Schwarzwaldklinik“, bei der es sich in Wahrheit um die Rehaklinik Glotterbad im Glottertal handelte, deren Patienten fortan wenig Erholung fanden. Das von gigantischen Blumenkästen geschmückte Wohnhaus Professor Brinkmanns war eigentlich ein Heimatmuseum.

Der Alltag in der Fernsehklinik zeigte nicht nur heile Welt. Die Serie befasste sich auch mit Sterbehilfe, ärztlichem Versagen, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Die Folge „Gewalt im Spiel“ 1986, in der es um Vergewaltigung mit anschließender Selbstjustiz ging, geriet wegen zu offensiver Darstellung von Gewalt in die Kritik, wurde für eine weitere Ausstrahlung entschärft und dennoch nach der ersten Wiederholung bei weiteren Durchläufen nicht gesendet. Die Bundesprüfstelle indizierte die Folge – ein Gericht entschied später allerdings, dass die Stelle dafür gar nicht zuständig war, und hob die Entscheidung auf.

Die Episode „Steinschlag“ aus dem gleichen Jahr, in der ein Zwölfjähriger vom Liebhaber seiner Mutter brutal geschlagen wird, wurde zunächst gar nicht ausgestrahlt. Das ZDF zeigte sie erst, als vor Beginn der zweiten Staffel die erste wiederholt wurde. Beide Episoden landeten danach für mehr als 15 Jahre im Giftschrank und wurden im Herbst 2003 erstmals wieder gesendet – im Vormittagsprogramm. Die letzte Folge, „Hochzeit mit Hindernissen“ (eine Zeile, die fast jede deutsche Serie einmal als Episodentitel verwendete), wurde nur gekürzt wiederholt (in diesem Fall jedoch, weil sie sonst nicht ins 45-Minuten-Programmschema gepasst hätte). In der überlangen Fassung der Erstausstrahlung verabschiedete sich Klausjürgen Wussow am Ende mit direktem Blick in die Kamera von den Fernsehzuschauern.

Produzent der Serie war Wolfgang Rademann, die Musik stammte von Hans Hammerschmid. Die Folgen waren jeweils 45 Minuten lang und liefen samstags um 19.30 Uhr. Die Schwarzwaldklinik erlebte drei Staffeln, die in etliche Länder der Welt verkauft wurden – dass sie als erste deutsche Fernsehserie auch in den USA ein Erfolg war, ist allerdings eine Mär.

Im September 1994 lief noch einmal ein Special mit dem Titel „Die Schwarzwaldklinik – Eine Serienlegende kehrt zurück“ und im Februar 2005 der neue Fernsehfilm „Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation“, in dem fast 20 Jahre nach dem Serienstart alle noch lebenden Hauptdarsteller von früher wieder mitspielten und zudem ihre Nachfolger vorgestellt wurden. Und nachdem schon in der Originalserie die Handlung wie im Zeitraffer fortgeschritten war, verwunderte es wenig, dass Baby Benjamin inzwischen 40 Jahre alt war und als Chirurg in der Schwarzwaldklinik arbeitete. Benjamin wurde jetzt von Alexander Wussow gespielt, auch im wahren Leben der Sohn des früheren Hauptdarstellers. Der Film erreichte mehr als 12 Millionen Zuschauer – für Fernsehverhältnisse des Jahres 2005 noch immer eine Sensationsquote. Und obwohl der 90-Minüter nur ein einmaliges Special zum Jubiläum hätte sein sollen, veranlasste der Erfolg Produzent Rademann zur Ankündigung weiterer jährlicher Specials.

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