Deutsche Erstausstrahlung: 03.10.1988 Das Erste

    Die erste Amtszeit des neuen Pfarrers von Talberg, Hermann Wiegandt, beginnt mit einem einsamen Einzug ins Pfarrhaus. Seine Frau Claudia ist noch als Lehrerin in Tübingen, will später mit den beiden Kindern folgen. Noch ehe der Geistliche offiziell in sein Amt eingeführt ist, wird er gefordert: Ein fahnenflüchtiger Bundeswehrsoldat sucht Schutz im Pfarrhaus … (Text: Funk Uhr 39/1988)

    Oh Gott, Herr Pfarrer – Kauftipps

    Oh Gott, Herr Pfarrer – Community

    Mirko.Geigle@delta-gruppe.de (geb. 1971) am 27.12.2014: Ich bin zu der Zeit in heimse in die Schule gegangen LUS - war ne super Serie
    Uli (geb. 1973) am 28.02.2010: Die Serie erscheint am 26. März 2010 auf DVD (komplett).
    Falk (geb. 1969) am 15.09.2008: In der Tat: es war eine tolle Serie, mit der man die Woche -sie lief immer montags - gut beginnen konnte. Ich verbinde mit "Oh Gott, Herr Pfaffer" meine heiße Abi-Phase, die im Herbst 1988 begann: bis zur Sendung gelernt, dann eine Pause und anschließend noch ein paar Vokabeln gepaukt.
    Andy (geb 1980) am 13.07.2008: Ich habe diese Serie als Kind geliebt, wenn ich Sie mal sehen durfte. Leider lief sie montag spätabends und ich musste meistens ins Bett. Als ich sie mal hätte sehen dürfen starb Franz-Josef Strauß an dem Tag und sie kam später. Also wurde wieder nichts daraus. Sind einfach Erinnerungen. Schade dass sie gar nicht mehr läuft, würde sie sehr gerne mal wieder sehen:-)) Oder auf DVD anschauen, wenn es sie gäbe.
    Anja (geb. 1976) am 27.10.2007: Ich hab die Serie als Kind ab und zu gesehen. Einige wenige Folgen nur. Es kam montags spätabends. Die Eltern waren im Fitnessstudio und wir haben es heimlich angeschaut. Eigentlich hätten wir im Bett liegen müssen. Ich meine ich hätte auch Wiederholungen gesehen. Jedenfalls hab ich mal die Melodie auf Kassette (MC) aufgenommen.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13 tlg. dt. Familienserie von Felix Huby, Regie: Theo Mezger.

    Der neue evangelische Gemeindepfarrer Hermann Wiegandt (Robert Atzorn) zieht mit seiner Frau Claudia (Maren Kroymann) und den Kindern Anke (Stella Adorf) und Lutz (Sven Wisser), beide im Teenageralter, ins Pfarrhaus im schwäbischen Talberg. Dort wohnen sie mit Wiegandts Schwiegervater Merkle (Walter Schultheiß), der bisher der Pfarrer im Ort war, zusammen in einem Haus. Die neugierige Klara Heimreich (Ilse Künkele) ist die Gemeindedienerin, Isolde Neidthardt (Rotraut Rieger) die Organistin.

    Wiegandt wird von der Gemeinde zunächst skeptisch aufgenommen. Dazu trägt auch bei, dass seine Frau nicht die Musterpfarrersgattin ist, sondern als Lehrerin arbeitet und anfangs nicht einmal im Pfarrhaus wohnt. In Folge 3 zieht sie aber doch ein und bemüht sich, etwas repräsentativer aufzutreten. Die Gemeindemitglieder gewöhnen sich an die fortschrittliche Familie und lieben letztendlich ihren neuen Pfarrer, der sich für Familien und Schwache einsetzt, für Obdachlose und Misshandelte, sich um die Jugendarbeit und Seelsorge kümmert und mit Kirchenaustritten und Kriminalität konfrontiert wird, wenn z. B. ein Gangster sich dem Geistlichen anvertrauen will und Wiegandt auf diesem Weg Informationen erhält, die zur Aufklärung eines Raubüberfalls führen könnten. Wiegandt tut selbstverständlich immer das Richtige.

    Die 45 Minuten-Folgen liefen montags um 20.15 Uhr. Alle Episodentitel waren Zitate aus der Bibel, wie „Du sollst kein falsch Zeugnis reden“ oder „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Nach nur einer Staffel stieg Robert Atzorn aus der erfolgreichen Serie aus, weil er nicht auf eine Figur festgelegt werden wollte, und spielte fortan siebeneinhalb Jahre lang die Hauptrolle in Unser Lehrer Doktor Specht. Die ARD setzte das Muster der Serie in Pfarrerin Lenau fort.

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