Jauche und Levkojen

    Jauche und Levkojen

    D 1978–1980
    Deutsche Erstausstrahlung: 14.08.1978 ARD
    Alternativtitel: Nirgendwo ist Poenichen

    Die Serie beschreibt das Schicksal der pommerschen Gutsbesitzerfamilie von Quindt in der Zeit von 1918 bis 1945. Die gesellschaftliche und politische Entwicklung Deutschlands zwischen den beiden Weltkriegen schlägt sich auch auf Gut Poenichen nieder. Die Familie versucht mit preußisch-liberaler Tradition ihren Besitz zu retten. Die WWF-Serie Jauche und Levkojen basiert auf dem gleichnamigen Roman von Christine Bückner. (Text: WWF)

    Jauche und Levkojen auf DVD

    Jauche und Levkojen – Community

    hansi (geb. 1948) am 07.03.2013: es handelt sich um Schloss Egg in Niederbayern! www.schloss-egg.de
    jedamski. dirk (geb. 1966) am 06.07.2011: Das kann man ja auch von der Autorin (Christine Brückner ) kaum erwarten, dass sie sich noch weiter (in das Thema Poenichen; welches eh´erfunden , also erschrieben ist, noch weiter vertieft. Die Fortsetzung von J & L. bzw. N. ist P. erhält im Roman "Die Qunits" seinen Abschluss.
    Jerret (geb. 1961) am 22.10.2009: Arno Assmann legt hier eindeutig eine Glanzleistung hin...Edda Seipel scheint sich nicht die größte Mühe zu geben....Die Serie ist einfach wunderbar und geht einem auch ziemlich nahe...Jeder der auf dem Land groß geworden ist verbindet mit den ersten Teilen ein Stückchen Heimat...die späteren Folgen fand ich zwar interessant aber relativ überflüssig....Erhofft habe ich mir viel von der letzten Episode und wurde leider sehr entäuscht...:( hätte erwartet dass Maximiliane mehr Interesse zeigt an ihre alte Heimat als einen flüchtigen Spaziergang....hätte so gerne erfahren was aus Riepe geworden ist, den Ortsleiter Priebe, den Wilhelm und den Rest Poenichens....was die Russen in dem Ort veranstalteten, warum das Schloss nicht mehr steht etc...hab erwartet dass es irgend einem in den Ort gibt der alles überlebt hat...
    Mathias (geb. 1990) am 02.03.2009: müsstest vielleicht mal im internet nachforschen die Namen der Kinder stehen ja im Abspann Gruss Mathias
    Mathias (geb. 1990) am 18.12.2008: also Teil 1 finde ich mit Abstand am besten, es gibt außerdem noch einen dritten Teil (Die Quints), dieser wurde aber nie verfilmt, das Buch vom dritten Teil ist nicht besonders gut, denn Teil 1 u. 2 sind der Wirklichkeit näher als der 3. Teil.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    17 tlg. dt. Familiensaga nach dem Roman von Christine Brückner, Regie: Günter Gräwert.

    Maximiliane von Quindt (als Kind: Annika Fröhlich; als Jugendliche: Anne Mätzig; als Erwachsene: Ulrike Bliefert) kommt 1918, kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs, auf Gut Poenichen in Hinterpommern zur Welt. Ihre Mutter Vera (Franziska Bronnen) zieht nach Berlin, ihr Vater fällt in den letzten Wochen des Kriegs. Maximiliane wächst bei ihren Großeltern Sophie Charlotte (Edda Seippel) und Joachim (Arno Assmann) auf. Sie ist ein wenig naiv, völlig unpolitisch, aber von Grund auf fröhlich und Mitglied beim Bund Deutscher Mädel. Maximiliane geht aufs Internat, heiratet später den entfernten schlesischen Verwandten Viktor Quint (Wilfried Klaus), und die beiden ziehen zurück auf das heimatliche Gut. Viktor ist zwar fast nie zu Hause, zeugt jedoch mit Maximiliane einige Kinder und beschützt seine Familie während der NS-Diktatur dadurch, dass er Parteimitglied ist. Er fällt kurz vor Ende des Krieges, und die Großeltern nehmen sich das Leben. Maximiliane macht sich mit ihren Kindern auf den Weg in den Westen.

    Die 25 minütigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm. In den Dritten Programmen wurden sie später in 45- oder 90 minütigen Folgen wiederholt. Die Geschichte von Maximiliane Quint wurde in der Nachfolgeserie Nirgendwo ist Poenichen fortgesetzt.

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